In der dominikanischen Republik steht ein Bub vor den Trümmern seines Zuhauses.

Hurrikan Irma - Zerstörung in der Karibik

Hurrikan Irma ist einer der stärksten Stürme, die jemals im atlantischen Raum gemessen wurden. Die Insel Barbuda wurde beinahe komplett zerstört, St. Martin, St. Kitts, die Jungferninseln und Nevis wurde ebenfalls hart getroffen. Haiti, Kuba und die Dominikanische Republik wurden glücklicherweise nicht so stark getroffen wie erwartet. Dennoch haben tausende Menschen ihre Lebensgrundlage verloren. Häuser und Felder sind überflutet und verschlammt, Schulen wurden zerstört.

UNICEF bereitet Nothilfemaßnahmen vor, um sofort einsatzbereit zu sein. Der Sturm der Kategorie 5 erreicht bis zu 260 km/h und ist damit einer der stärksten Hurrikane in der Geschichte der Aufzeichnung.

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So hilft UNICEF vor Ort

Antigua: Die sechsjährige Bella steht vor einer Kiste mit Kleidungsspenden.
© UNICEF/UN0120235/English
Antigua: Die sechsjährige Bella freut sich über gespendet Schuhe. Eine Schule dient als Notunterkunft, bei der auch die Hilfsgüter in Empfang genommen werden.
  • In Haiti stehen Ortschaften unter Wasser, zahlreiche Familien haben ihr Zuhause verloren, viele Menschen mussten in Schulgebäuden Zuflucht suchen. Die Schäden sind dennoch nicht so schlimm wie befürchtet. Daher wird vor allem für sauberes Wasser, damit sich keine Durchfallerkrankungen ausbreiten und Lebensmittel wichtig für die Kinder.
  • Wir haben vorsorglich Mittel zur humanitären Versorgung in Antigua und Barbuda, Barbados, der Dominikanischen Republik, Haiti und Kuba stationiert, um die am stärksten betroffenen Regionen so schnell wie möglich zu erreichen.
    Dazu gehören: Equipment zur Wasserreinigung und Verbesserung der hygienischen Situation vor Ort, Notzelte bzw. -planen und Schulmaterial.
  • Es wurden zusätzliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort stationiert, um die Nothilfemaßnahmen noch schneller und effizienter zu den Menschen in Not zu bringen.
  • Die UNICEF-Plattform "U-Report" wurde aktiviert. Damit können Kinder und ihre Familien - die im Korridor von Irma leben - über den Facebook-Messenger und andere soziale Medien erreicht werden. So können sie schnell und unkompliziert erfahren, wie sie sich selbst und ihre Häuser am besten schützen können, welche Hygienemaßnahmen in Notsituationen ergriffen werden sollten, wie Wasser, Essen und Medikamente am besten gelagert werden und wie sie ihre Kinder nach dem Sturm am besten schützen können - auch vor Übergriffen. "U-Report" ist auch ein gutes Werkzeug, um Schäden zu melden und Hilfe anzufordern.
  • UNICEF sorgt dafür, dass alle Kinder Zugang zu sauberem Wasser und es sichere Zonen für Kinder gibt, wo sie weiterhin in die Schule gehen und spielen können. Die medizinische Versorgung wird mit mobilen Gesundheitsstationen sichergestellt.

Die momentane Situation vor Ort

Auch Kinder helfen bei den Aufräumarbeiten mit.
© UNICEF/UN0120004/Bradley
Haiti: Die Gaia-Region wurde am stärksten betroffen, das Land Tausender Familien und Bauern ist verschlammt, es gibt noch immer zahlreiche Überflutungen.
  • In Anguilla waren insgesamt 4.800 Kinder betroffen, ebenso 9.500 Kindern auf den Jungferninseln. Auf beiden Inseln ist die Wasserversorgung zusammengebrochen.
  • Auf den Turks- und Caicosinseln sind rund 10.000 Kinder betroffen.
  • Momentan versorgt UNICEF die Familien mit sauberem Wasser und versucht Schulen so schnell wie möglich wieder zu reparieren. Zusätzlich hilft psychosoziale Betreuung bei traumatisierten Kindern und kinderfreundliche Zonen wurden errichtet.
  • Auf Haiti werden 13 Notunterkünfte betrieben, die insgesamt 5.000 Menschen Platz bieten. Auch hier steht vor allem der Wiederaufbau der Wasserversorgung als eine der ersten Maßnahmen am Programm. Um die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen, wie zum Beispiel Cholera, zu verhindern, werden auch Tabletten zur Wasserreinigung bereitgestellt.
  • Insgesamt drohte Hurrikan Irma schätzungsweise mehr als 50 Millionen Menschen in seinem Weg zu treffen.
  • Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 260 km/h ist Irma einer der stärksten und verheerendsten Stürme, die jemals über dem Atlantik gemessen wurden.
  • 90% der Gebäude in Barbuda wurden zerstört.
  • Mehr als 19.000 Kinder sind in Anguilla, Barbuda und den Jungferninseln betroffen. 130 Schulen wurden in diesen Regionen zerstört.
  • 33% der Kinder in der Dominikanischen Republik befinden sich in stark gefährdeten Zonen. 
  • In Kuba leben schätzungsweise 250.000 Kinder in den gefährdetsten Regionen.
  • Zusätzliche MitarbeiterInnen wurden in die betroffenen Gebiete geschickt, um die Hilfe so effizient und schnell wie möglich zu gestalten.

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