Schule in Krieg und Katastrophe

Beinahe eines von vier Schulkindern weltweit, das sind 462 Millionen, lebt in einem der 35 von Krisen betroffenen Länder. Weitere 75 Millionen Kinder brauchen dringende Unterstützung in ihrer Ausbildung.

Abgesehen vom Bildungsverlust und den enormen Nachteilen für schulabgängige Kinder und ihre Gesellschaft, sind Kinder, die nicht in die Schule gehen können, stärker von Missbrauch, Ausbeutung und der Rekrutierung durch Streitkräfte gefährdet. Schule bedeutet für Kinder aus Krisenländern Schutz und Sicherheit vor Gefahren. Wir versorgen die Kinder mit Schulsachen, Wasser und Essen in den Schulen und stellen mobile Zeltschulen für Kinder auf der Flucht zur Verfügung.

Die Schule ist während und nach Kriegen und Katastrophen oft der einzige Platz, an dem sich Kinder sicher und wie Kinder fühlen können. Dort können Sie Freunde treffen und den Grundstein für eine bessere Zukunft legen. Genau deswegen ist der Schulbesuch so wichtig - gerade in Krisenzeiten.

UNICEF unternimmt alles, um die Kinder zurück in die Schule zu bringen!
Dabei sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Bitte helfen Sie!


Mehr als 37 Millionen Kinder unter 15 Jahren gehen weltweit nicht in die Schule.

Viele Bildungseinrichtungen werden kontinuierlich durch Konflikte oder Naturkatastrophen geschlossen. Somit steigert sich das Risiko von Millionen Kinder.

  • Allein in Syrien sind mehr als 6000 Schulen nicht mehr benutzbar und wurden entweder angegriffen, vom Militär besetzt oder als Notunterkunft verwendet.
  • Im Nordosten Nigerias und Kameruns wurden mehr als 1800 Schulen wegen den Krisen geschlossen und durch die Konflikte in der Zentralafrikanischen Republik sind ein Viertel aller Schulen nicht mehr funktionsfähig.

 

Schule gibt Hoffnung

Die 14-jährige Khamisa aus dem Südsudan kann wieder in die Schule gehen und hat große Pläne für ihre Zukunft:

Wenn ich groß bin und die Schule abgeschlossen habe, möchte ich mich für die Entwicklung meines Landes einsetzen und alle Leute unterstützen, damit sie in die Schule gehen können. Bildung ist gut, denn man lernt viele Dinge, mit denen man seiner Familie helfen kann. Man kann seiner Familie dadurch sogar aus der Armut helfen."

Im Südsudan ist der Anteil der Kinder, die keine Schule besuchen, weltweit am höchsten. Mehr als die Hälfte der Kinder im Pflichtschulalter hat keinen Zugang zu Bildung.

So hilft UNICEF:

Zentralafrikanische Republik:

  • UNICEF und Partner leiten 204 vorübergehende Bildungsstätten für 30.181 Kinder
  • Unterstützung von acht NGOs in 32 Flüchtlingslagern für Binnenvertriebene, wodurch knapp 31.000 Kinder beim Lernen unterstützt werden
  • Fortbildung und Training für über 330 LehrerInnen

Ecuador:

  • Errichtung von 50 vorübergehenden Bildungsstätten für 20.000 Kinder
  • Verteilung von Schulartikeln für 60.000 Kinder und Jugendliche an 700 Schulen durch die „Schule in der Kiste“
  • Ausbildung und Training zur psychosozialen Unterstützung der Erdbebenopfer

Irak:

  • Bereitstellung von temporären Containerklassen für mehr als 43.600 Kinder auf der Flucht
  • Training und Fortbildung für 2.352 LehrerInnen
  • Schul- und Lernmaterialien für 280.000 Kinder
  • Errichtung von 70 Lernzentren für über 11.000 Kinder

Nepal:

  • Bau von knapp 1800 Notschulen für 179.300 Kinder
  • Schul- und Lernmaterialien für 881.000 Kinder
  • Psychosoziale Ausbildung für 8.125 Lehrerinnen und Lehrer durch Training vor Ort und der Verteilung von 15.000 Exemplaren des „UNICEF Teacher Activity Book“
  • Bildungs- und Informationsmöglichkeiten über Radio, Fernsehen und Zeitungen für eine Million Menschen


UNICEF unternimmt alles, damit Kinder in Konfliktregionen und nach Katastrophen in die Schule gehen können. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

30 Euro versorgen Kinder in Not mit 13 Schultaschen

70 Euro versorgen 15 Kinder mit Schul- und Lernsachen

100 Euro versorgen 22 Kinder in Not mit Schulsachen

Freier Betrag: Bitte bestätigen Sie mit der Enter-Taste


Spendennummer: SO 1250

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