Wasser für Syrien

Kinder in Aleppo brauchen dringend Wasser!

Der gebürtige Tiroler Andreas Knapp leitet die UNICEF-Wasserprogramme in Syrien. Durch die jahrelangen Kämpfe ist vielerorts die Wasserversorgung zusammengebrochen - Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Vor allem in Aleppo hat der Krieg seine Spuren hinterlassen. Zerstörte Schulen und kein Wasser - die Kinder stehen vor den Trümmern ihrer Zukunft.

Daher wendet sich Andreas Knapp direkt an die österreichische UNICEF-Familie. Gemeinsam wollen wir in Schulen und kinderfreundlichen Zonen die Wasserversorgung wieder aufbauen und dauerhaft sichern. Mindestens 10.000 Kinder in Aleppo werden davon profitieren und die Chance auf Bildung und psychosoziale Unterstützung bekommen.

Helfen Sie noch heute mit Ihrer Spende!




Musik im Video: ©hartwigmedia.de


Das Projekt

Andreas Knapp blödelt mit den Schulkindern in Damaskus.
©UNICEF/2016/Syria/Damascus/Al-Asadi
Damaskus: In der Anas bin Malek Schule werden momentan 1200 Kinder Kinder im Schichtbetrieb unterrichtet, die meisten von ihnen sind aus umliegenden Städten geflüchtet. Die Wasserversorgung in Schulen liegt uns besonders am Herzen.

UNICEF bekämpft den Wassermangel in Syrien mit Notlieferungen auf Trucks und dem Bau und der Reparatur von Brunnen. Ein besonderes Anliegen ist der Wiederaufbau der dauerhaften Wasserversorgung von Schulen - vor allem in Aleppo.

Daher wenden wir uns direkt an Sie, die österreichische UNICEF-Familie.

Das Ziel:

Schulen und kinderfreundliche Zonen in Aleppo und anderen syrischen Städten dauerhaft & nachhaltig mit Wasser zu versorgen - damit helfen wir mindestens 10.000 Kindern!

  • Mit 7.500 € sichern wir gemeinsam die Wasserversorgung einer Schule.
  • Mit 5.000 € bekommen Kinder in einer kinderfreundlichen Zone wieder Zugang zu sauberem Wasser.

In Aleppo sind viele Schulen zerstört. Einige wenige sind noch in Betrieb. Doch die Wasserversorgung ist katastrophal.

Andreas Knapp über die Situation in Aleppo

Der Rohbau einer Toilettenanlage einer kinderfreundlichen Zone in Aleppo.
©UNICEF/Syria/2017
Aleppo: Die Arbeiten gehen bereits gut voran. Hier sehen Sie den Rohbau einer Toilettenalage in einer kinderfreundlichen Zone.

Folgende Maßnahmen werden gesetzt:

  • Errichtung und Reparatur der Wassersysteme.
  • Installierung von Wassertanks und Pumpen.
  • Wiederaufbau der Toiletten und Waschräume.
  • Bereitstellung von Seife und Reinigungsmittel.
  • Informationen & Aktivitäten über Hygiene, z.B. richtiges Händewaschen.

Ihr Beitrag hilft...

In einer kinderfreundlichen Zone bringt Andreas Knapp ein Mädchen zum Lachen.
©UNICEF/Syria/2017
Andreas Knapp besucht eine kinderfreundliche Zone in Syrien. Hier können die Kinder zumindest für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen und einfach nur spielen.

...kinderfreundlichen Zonen

In den kinderfreundlichen Zonen können Kinder in geschütztem Rahmen spielen, FreundInnen treffen und einfach wieder Kind sein. Sie dienen vor allem auch der psychosozialen Rehabilitation der Kinder. Denn die kinderfreundlichen Zonen bieten eine gute Gelegenheit für unsere ExpertInnen vor Ort, die Kinder in einem relativ stressfreien Umfeld zu beobachten, um etwaige Traumata zu erkennen und in weiterer Folge behandeln zu können. Kinderfreundliche Zonen sind daher sowohl ein Ort des Spielens als auch der psychischen Heilung.

 

 

Ein UNICEF Truck beliefert die Anas bin Malek Schule mit Wasser.
©UNICEF/2016/Syria/Damascus/Al-Asadi
Die Kinder der Anas bin Malek Schule werden momentan täglich mit Wasserlieferungen per LKW versorgt.

...in Schulen

Viele Kinder in Syrien haben noch nie die Schule besucht oder können dies seit Jahren nicht mehr regelmäßig. Eine ganze Generation droht verloren zu gehen. Die mangelnden Bildungschancen und die daraus resultierende hoffnungslose Zukunft ihrer Kinder ist oft der entscheidende Grund für Eltern, Syrien zu verlassen. Viele lassen sich nicht durch Krieg und Gewalt vertreiben - der entscheidende Faktor ist die Zukunft der eigenen Kinder. 

Daher ist es besonders wichtig, den Kindern in Syrien wieder Zugang zu Bildung zu verschaffen - und das langfristig. So können Kinder wieder lernen, Freundinnen und Freunde treffen, spielen und einfach wieder Kind sein. Gerade in Kriegsgebieten gibt der Schulbesuch den Kindern Halt, Sicherheit und Struktur.

Die Wasserversorgung spielt dabei eine entscheidende Rolle. So können die Kinder zumindest in der Schule sauberes Wasser trinken, sich die Hände waschen und funktionierende Toiletten benutzen. Die Verbreitung von ansteckbaren Krankheiten wird eingedämmt und die Kinder können zumindest für ein paar Stunden am Tag ein Stück Normalität erfahren.

Die Kinder von Aleppo haben schon viel schreckliches erlebt. Sie brauchen dringend unsere Hilfe. Der Schulbesuch gibt ihnen neue Hoffnung und bessere Chancen für die Zukunft.

Andreas Knapp, Leiter der UNICEF-Wasserprogramme in Syrien

Die WASH-Strategie von UNICEF

Im Zuge der weltweiten Verteilung von sauberem Trinkwasser für alle, implementierte UNICEF die WASH (Water, Sanitation and Hygiene) Strategie. Die Schwerpunkte dieser Strategie sind Wasserversorgung, die Verbesserung von sanitären Einrichtungen, Hygiene und die Förderung von WASH-Programmen an Schulen,  Kindergärten und bei humanitären Krisen. WASH fördert ebenfalls den Zugang zu sauberen Toiletten, Seife und Waschmittel in der Arbeit, sanitären Einrichtungen und Schulen. Außerdem wird ein Schwerpunkt auf die Umsetzung von Aufklärungsinitiativen zu sauberem Wasser und Hygiene, vor allem bei Schulkindern und Eltern, gesetzt. Bisher gibt es WASH-Programme in 107 Ländern und 570 UNICEF-MitarbeiterInnen sind für die Implementierung zuständig.


Helfen Sie dabei die Wasserversorgung an syrischen Schulen wiederherzustellen. Bitte spenden Sie!

Freier Betrag: Bitte mit der Enter-Taste bestätigen





Mit gutem Beispiel vorangehen


Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung unserer UnternehmenspartnerInnen. Allein durch sie konnte bisher der Wiederaufbau der Wasserversorgung in neun Schulen finanziert werden.

Vielen Dank an Drei, Mondi und Mayr-Schulmöbel für die Unterstützung. Bitte helfen auch Sie mit Ihrem Unternehmen!


= Finanzierung der Wasserversorgung einer Schule



 

Wir danken Drei für die Unterstützung. Drei syrische Schulen sind wieder mit Wasser versorgt!

3Hilft

©Karl Michalski/Drei
3CEO Jan Trionow, Andreas Knapp und Christa Laimer (UNICEF Österreich) bei der symbolischen Übergabe.

 

Wir danke Mondi für die großartige Unterstützung. Fünf Schulen bzw. kinderfreundliche Zonen sind dank Ihnen wieder mit Wasser versorgt!

Andreas Knapp und seine Kollegen stehen in einem Trümmerfeld.
©UNICEF/Syria/2017/
Andreas Knapp und seine Kollegen beim Lokalaugenschein in der zerstörten Altstadt von Aleppo.

Vielen Dank an Mayr Schulmöbel! Eine Schule in Syrien ist dank Ihrer Unterstützung wieder mit Wasser versorgt.

Der Rohbau einer neuen Toilettenanlage in einer Schule in Aleppo.
©UNICEF/Syria/2017/
Eine bereits fertiggestellte Toilettenanlage in Aleppo.