Hilfe für Kinder, wo sie am meisten hilft

Spenden ohne spezifische Widmung sind extrem wertvoll für Kinder in Not. Egal ob Naturkatastrophen oder gewalttätige Konflikte: Rund um die Welt existieren Krisen, ohne dass wir in den Medien davon hören. UNICEF arbeitet in fast jedem Winkel der Erde – in über 190 Ländern. Daher wissen unsere Experten, wo gerade Hilfe und Hilfsgüter gebraucht werden.

Egal ob Nahrung, Schulmaterialien oder medizinische Betreuung: UNICEF versorgt Kinder mit dem, was am dringendsten benötigt wird. Als Kinderhilfsorganisation der Vereinten Nationen greifen wir dabei auf 75 Jahre Erfahrung zurück. Mit Ihrer ungewidmeten Spende unterstützen Sie Kinder, die Ihre Hilfe am dringendsten brauchen.

 

Was Ihre Hilfe für Kinder bewirkt

Mit Ihrer Spende an UNICEF...

  • werden Millionen Kinder geimpft.
  • erhalten Millionen Menschen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen.
  • erhalten Millionen Kinder Zugang zu Bildung.
  • schützen wir die Rechte der ärmsten Kinder. setzen wir uns für kinderfreundliche Politik ein.
  • erarbeiten wir innovative und fortschrittliche Lösungen für Kinder.
  • kümmern wir uns um Kinder von der Geburt bis hin zum Erwachsenwerden.

Wo Ihre Spende für Kinder in Not hilft

Leider gibt es Länder sowie Probleme, die in der Öffentlichkeit weniger Aufmerksamkeit und Platz finden. Genau in diesen Ländern brauchen Kinder dringend verlässliche Hilfe. Mit Ihrer Spende ohne spezifische Widmung leisten wir Hilfe für Kinder, die sie am dringendsten brauchen.

 

Der fünfjährige TJ steht vor einem fast vollständig zerstörten Gebäude in Anguilla: Als Hurrikan Irma im September 2017 auf den Inseln der östlichen Karibik wütete, hinterließ sie eine Schneise der Verwüstung.

Besonders betroffen war Anguilla, wo mehr als 2,4 Millionen Kinder akut auf humanitäre Hilfe angewiesen waren. In einem Hilfseinsatz unterstützte UNICEF den Wiederaufbau von Schulen und errichtete kinderfreundliche Zentren.

Als Kinderhilfsorganisation unterstützen wir Mädchen und Buben dabei, ihre traumatisierenden Erfahrungen zu verarbeiten und leisten psychosoziale Unterstützung.

 

In vielen Ländern unserer Erde haben Mädchen bis heute wenig Chancen auf Bildung und eine selbstbestimmte Zukunft.

Darum fördern wir Mädchen wie die 16-jährige Dana in speziellen Ausbildungen wie dem UniSat-Nanosatelliten-Programm in Kasachstan. Innerhalb von 5 Monaten werden die Mädchen intensiv zur Herstellung von Nanosatelliten geschult und bekommen zusätzlich Training zu Teamarbeit, öffentlichem Reden, Zeitmanagement und Kreativität.

So werden die Mädchen für technische Bereiche wie die Raumfahrt begeistert und geschult.

 

Tolgonay ist heute ein gesundes und kräftiges Mädchen. Aber ihr Start war schwierig: Die Wehen setzten einen Monat zu früh ein und sie bekam nicht genug Sauerstoff. Das nächstgelegene Krankenhaus war zu weit entfernt, also musste sich die Entbindungsstation Doroot Korgon um die Geburt kümmern.

Die von UNICEF ausgebildeten Hebammen brachten Tolgonay sicher auf die Welt und versorgten sie nach der Entbindung mit einem von UNICEF bereitgestellten Atemgerät.

Die 22-jährige Mutter Uyalkan meint: "Ohne die Ärzte und ohne UNICEF hätte ich mein Baby verloren. Jetzt ist mein Herz voller Freude".

 

In Dschibuti haben die meisten Familien ohne Papiere Schwierigkeiten, Zugang zu sozialen Diensten wie Bildung zu erhalten.

Das LEC-Bildungszentrum in Dschibuti beherbergt etwa 300 Kinder, darunter auch Straßen- und Flüchtlingskinder sowie Kinder mit Behinderung. In diesen Zentren bekommen Kinder auch ohne Papiere und ohne formale Bildung eine Möglichkeit, ihre Ausbildung wieder aufzunehmen.

Als weltweite Kinderhilfsorganisation setzen wir uns für eine bessere Zukunft aller Kinder ein.

Ihre Spende kommt an!

Ihre Spende wird zum Wohl der Kinder eingesetzt!

Weltweit arbeiten wir mit Partnerorganisationen und lokalen Initiativen, damit Kinder vor Ort die Hilfe erhalten, die sie am dringendsten brauchen. Unsere Arbeit ist nur mithilfe von Spenden möglich, da wir keine Pflichtbeiträge von Regierungen erhalten.
Wir arbeiten gewissenhaft und berichten detailliert und transparent, daher ist UNICEF Österreich mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Ihre Spende macht einen Unterschied!

30 Euro machen Kinder mit 94 Packungen Erdnusspaste satt.

70 Euro versorgen 10 Kinder mit Schul- und Lernsachen.

100 Euro retten Kinder mit 258 Dosen Masernimpfstoff.

Freier Betrag: Bitte bestätigen Sie mit der Enter-Taste.


Aktuelle Hilfe News

Mehr als eine halbe Million Kinder vom Erdbeben in Haiti betroffen

Port-au-Prince/Panama City/ Wien - UNICEF schätzt, dass etwa 1,2 Millionen Menschen, darunter 540.000 Kinder, von dem schweren Erdbeben betroffen sind, das Haiti am Samstag erschütterte. Sintflutartige Regenfälle des Tropensturms Grace behindern die Hilfsmaßnahmen.

Überschwemmungen und Schlammlawinen durch Tropensturm Grace verschlimmern die Lage der bedürftigen Familien und erschweren die humanitäre Hilfe weiter. Die am stärksten betroffenen Departements South, Nippes und Grand'Anse werden derzeit überflutet, was den Zugang zu Wasser, Unterkünften und anderen grundlegenden Dienstleistungen weiter beeinträchtigt.

Die Such- und Rettungsarbeiten sind im Gange und offiziellen Berichten zufolge gibt es über 1.400 Tote und 7.000 Verletzte. Mehr als 84.000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört, darunter Krankenhäuser, Schulen und Brücken, ebenso wie die öffentliche Infrastruktur.

"Gestern Abend habe ich gesehen, wie starke Winde und heftige Regenfälle die gleichen Gebiete heimsuchten, die bereits vom Erdbeben betroffen waren", sagte Bruno Maes, UNICEF-Vertreter in Haiti, der sich derzeit in Les Cayes aufhält. "Unzählige haitianische Familien, die durch das Erdbeben alles verloren haben, stehen jetzt wegen der Überschwemmungen buchstäblich mit den Füßen im Wasser."

"Derzeit haben etwa eine halbe Million haitianischer Kinder keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Unterkünften, sicherem Wasser, Gesundheitsversorgung und Ernährung", so Maes.

Aber nicht nur das Erdbeben, sondern auch kriminelle Gewalt und Unsicherheit behindern die humanitäre Hilfe. Die Hauptstraße von Port-au-Prince in den Süden des Landes wird von Banden kontrolliert. Dennoch konnte UNICEF die betroffenen Gebiete innerhalb weniger Stunden nach dem Erdbeben mit medizinischen Hilfsgütern erreichen. Ein UNICEF-Lastwagen lieferte sechs medizinische Kits an drei Krankenhäuser in Les Cayes, die genug Material - darunter Handschuhe, Schmerzmittel, Antibiotika und Spritzen - enthielten, um 30.000 Erdbebenopfer drei Monate lang zu behandeln.

UNICEF und seine Partner verteilen Planen und Zelte für Notunterkünfte, Latrinen und Duschen, Wasserreservoirs für eine sichere Wasserversorgung sowie Hygienesets mit Wasseraufbereitungstabletten, Seife, Menstruationshygienematerial und Kanistern. Im Innenhof eines Krankenhauses stellte UNICEF Zelte auf, um Patienten zu schützen, die befürchteten, das Gebäude könnte einstürzen.

Zusätzliche Hilfsgüter, darunter Bildungs- und Freizeitpakete, werden rasch bereitgestellt, und UNICEF plant Aktivitäten auf Gemeindeebene, um die Trennung von Familien zu verhindern und den Schutz und die psychosoziale Unterstützung der Kinder sicherzustellen.

UNICEF arbeitet eng mit der Regierung und den Partnern zusammen, um eine rasche Bewertung der Bedürfnisse der Kinder vorzunehmen. Es werden schätzungsweise 15 Millionen US-Dollar benötigt, um die dringendsten Bedürfnisse von mindestens 385.000 Menschen, darunter 167.000 Kinder unter fünf Jahren, für einen Zeitraum von acht Wochen zu decken. Dieser anfängliche Finanzierungsbedarf wird in den kommenden Wochen überprüft und angepasst, sobald die Auswirkungen auf Kinder und Familien deutlicher werden.

Zur UNICEF Nothilfe in Haiti

Für Redaktionen

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