Ein zerstörtes Klassenzimmer in Libyen. Ein Tisch steht im Vordergrund, dahinter ist in riesiges Loch in der Wand durch eine Bombe.

Nothilfe weltweit - rasche & effektive Hilfe

462 Millionen Schulkinder, das ist eines von vier Schulkindern weltweit, leben in Ländern, die von Krisen betroffen sind. Sie sind zu Hause, in der Schule und auf der Straße die direkten oder indirekten Opfer von Gewalt. Weitere 75 Millionen Kinder brauchen dringen Unterstützung bei Ihrer Ausbildung.

Vor allem in Notsituationen sind Kinder einer Reihe von Gefahren, Krankheiten, Mangel- und Unterernährung, geschlechtsspezifischer Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt. Von Syrien bis Jemen, vom Südsudan bis Nigeria und nun auch in Myanmar stehen Kinder unter direktem Angriff in bewaffneten Konflikten. Neben täglichen Angriffen auf das eigene Leben, steht vor allem die Zukunft der Kinder auf dem Spiel. Jeder Tag, den ein Kind nicht in der Schule verbringt und mit Freundinnen und Freunden spielt, ist ein verlorener Tag für die Entwicklung - den Kindern wird ihre Zukunft verbaut, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. 

Ihre Hilfe rettet Leben und gibt Kindern auch während Kriegen Perspektiven. Bitte spenden Sie!

Registrierungsnummer SO1250
Nummer 05769

Wie wir helfen:

In einer kinderfreundlichen Zone bringt Andreas Knapp ein Mädchen zum Lachen.
©UNICEF/Syria/2017
Andreas Knapp besucht eine kinderfreundliche Zone in Syrien. Hier können die Kinder zumindest für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen und einfach nur spielen.

Katastrophen nehmen Menschen oft buchstäblich alles: kein Zuhause, weder wärmende Kleidung noch Decken. Die Opfer sind schutzlos Witterung und Kälte ausgesetzt. Nahrung und Wasser werden knapp, Infektionskrankheiten greifen um sich und meist fehlt es an Medikamenten und funktionierenden Krankenhäusern. Daher versorgen wir notleidende Familien mit dem Notwendigsten!

Trinkwasser und Hygiene:

Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und Hygiene. Denn gerade, wenn viele Menschen auf engstem Raum zusammenleben, wie in Flüchtlingslagern oder in Notunterkünften, steigt die Seuchengefahr rapide. Selbst einfacher Durchfall kann für ein geschwächtes Kind tödlich sein. Deshalb bauen wir Latrinen, verteilen Behälter und Reinigungstabletten für Wasser und bauen Wasserstellen, wo es notwendig ist. Zusätzlich schulen wir die Menschen vor Ort den hygienischen Umgang mit Wasser, Lebensmitteln und dem eigenen Körper. Diese Maßnahme erstickt bereits viele Krankheiten im Keim.

Impfkampagnen und medizinische Versorgung

Marcelino aus Angola bekommt Spezialnahrung, um seine Mangelernährung auszugleichen.
© UNICEF/UN023901/Clark
Angola: Marcelino ist stark mangelernährt. Durch unsere Spezialnahrung kann er wieder zu Kräften kommen.

Wir starten Impfkampagnen, um Seuchen zu verhindern. Denn die Kinder leiden unter den schlechten Lebensbedingungen und haben deshalb kaum mehr Abwehrkräfte. Wir stellen Notapotheken und Verbandszeug, sowie ORS bereit. ORS - eine einfache Zucker-Salz-Mischung - ist ein bewährtes Mittel um an Durchfall erkrankte Kinder vor dem Tod zu bewahren.

Ernährung:

Mangelernährung ist die Konsequenz von Dürre und anderen Katastrophen. Wieder sind es die Kinder, die besonders gefährdet sind. Mangelernährung kann zum Tod oder zu dauerhaften Entwicklungsstörungen führen. Mangelernährte Kinder sind auch sehr anfällig für Krankheiten. Wir versorgen Kinder daher mit speziellen Lebensmittel, zum Beispiel mit Erdnusspaste, Proteinkeksen und Rezepten für nahrhafte Breie.

Dadurch können Kinder schnell wieder zu Kräften kommen, auch in Regionen die von Dürreperioden geplagt werden. Zusätzlich richten wir Ernährungszentren ein und schulen Gesundheitshelfer. Durch gute internationale Kontakte ist es auch möglich Ernährungsprogramme mit den Regierungsparteien vor Ort für ganze Regionen und Länder zu starten.

Schulunterricht

Kinder auf den Philippinen lernen und malen in einer kinderfreundlichen Zone, nachdem der Sturm Washi ihr Zuhause zerstörte.
© UNICEF/UNI121385/Palasi
Philippinen: Vom Sturm Washi entwurzelte Kinder malen und lernen in einer kinderfreundlichen Zone.

Wir ermöglichen einen schnelle Rückkehr zum Schulunterricht nach Katastrophen. Der Unterricht gibt den Kindern ein Stückchen Ordnung zurück. Sie können sich wieder mit ihren Freunden treffen, spielen und das Erlebte gemeinsam verarbeiten. Dafür bringen wir Notschulzelte in betroffene Gebiete, versorgen die Kinder mit Schulsachen und leiten den schnelle Wiederaufbau von zerstörten Schulen ein.

Kinderschutzzentren:

Eine Katastrophe verursacht nicht nur körperliche, sondern auch seelische Verletzungen. Die betroffenen Kinder sind traumatisiert und leiden unter Angstzuständen, Apathie oder Schlaf- und Konzentrationsstörungen. In von UNICEF eingerichteten Kinderschutzzentren können die Kinder in einer geschützten Umgebung nicht nur spielen und malen, sondern auch über ihre schlimmen Erlebnisse sprechen.

Humanitäre Unterstützung 2016

Eine Lagerhalle im Jemen ist voll mit Hilfsgütern von UNICEF.
© UNICEF/UN070185/Ghassan
al-Hudaida, Jemen: UNICEF Hilfsgüter - vor allem medizinisches Material, Medikamente und Notfallnahrung - vor der Ausgabe.
  • UNICEF reagierte weltweit auf 344 humanitäre Krisen in 108 Ländern im Jahr 2016, dabei handelte es sich vor allem um Naturkatastrophen, Kriege oder medizinische Notfälle bzw. Krisen.
  • Mehr als 29 Millionen Menschen in Notsituationen wurden mit sauberem Wasser, Hygieneartikeln und Sanitäranlagen versorgt, davon 1,2 Millionen Menschen auf der Flucht im Irak.
  • Wir versorgten 11 Millionen Kinder während Notfällen und Krisensituationen mit elementaren Bildungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Notschulen in Zelten oder Unterrichtsmaterial für das Selbststudium.
  • Allein im Jemen wurden 4,5 Millionen Menschen mit Wasser und Sanitäranlagen versorgt, 4,7 Millionen Kinder wurden gegen Polio geimpft.
Udai ist 12 und aus Syrien. In der kinderfreundlichen Zone in Belgrad kann er mit seiner Familie telefonieren.
© UNICEF
In der kinderfreundlichen Zone kann Udai ungestört mit seiner Familie telefonieren.

Udai ist 13 Jahre alt und lebt, von seiner syrischen Familie getrennt, ganz auf sich alleine gestellt in einem Flüchtlingslager in Belgrad.
Sie mussten sich auf der Flucht trennen und leben seine Eltern bereits in Deutschland. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als sie bald wiederzusehen. Seine Familie fehlt ihm sehr.

Udai kommt öfters in die kinderfreundliche Zone, die von UNICEF unmittelbarer Nähe seiner Flüchtlingsunterkunft errichtet wurde. Hier gibt es gibt es Essen, Getränke, Spielzeug, Papier und Bleistifte. Udai geht es hier gut und er kann sich hier von seinem Alltag ablenken und unbeschwerte Stunden erleben. 

Hier sind die Kinder vor möglicher Gewalt geschützt, werden psychologisch betreut, erhalten eine informelle Bildung und können für einmal einfach nur Kinder sein. Trotz Krieg, Gewalt und Flucht - UNICEF hilft ihnen so, das Erlebte zu verarbeiten.


Bitte spenden Sie für unsere Nothilfe Programme!

Bei Kriegen & Katastrophen - gemeinsam helfen

Hadiza aus Nigeria ist stark mangelernährt und bekommt jetzt Spezialnahrung

30 Euro machen Kinder mit 77 Packungen Erdnusspaste satt

Drei Buben werden am Heimweg aus der Schule von hinten mit ihren UNICEF Schultaschen fotografiert.

70 Euro versorgen 15 Kinder mit Schul- und Lernsachen

Ein syrischer Bub schließt die Augen, während er eine Polioimpfung bekommt.

100 Euro retten Kinder mit 597 Packungen Polioimpfstoff

Kongo: Marie wurde aus ihrem Dorf vertrieben, ein Teddybär bereitet ihr wieder Freude.

Freier Betrag: Bitte bestätigen Sie mit der Enter-Taste