Infomaterial Bildung & Mädchen

Zwei Drittel aller schulpflichtigen Kinder ohne Internet zu Hause

1,3 Milliarden Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren haben laut einem Bericht von UNICEF und der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zu Hause keinen Internetanschluss. Das erschwert ihnen das digitale Lernen. Die digitale Kluft lässt Ungleichheiten fortbestehen, die bereits Länder und Gemeinschaften spalten.

Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Haushalten, ländlichen und einkommensschwächeren Staaten fallen sogar noch weiter hinter ihre Altersgenossen zurück und haben nur noch sehr wenige Möglichkeiten, jemals aufzuholen. Nur 16% der Kinder der ärmsten Haushalte haben einen Internetanschluss.

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Bildung

Heutzutage besuchen mehr Kinder und Jugendliche die Vor-, Grund- und Sekundarstufe als je zuvor. Für viele von ihnen führt der Schulbesuch jedoch nicht zum Lernen. Die Konsequenzen sind gravierend: Schätzungsweise 617 Millionen Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt können keine Mindestkenntnisse in Lesen und Mathematik vorweisen - obwohl zwei Drittel von ihnen in der Schule sind.

UNICEF Bericht zu vorschulischer Bildung

Früh geförderte Kinder haben eine doppelt so hohe Chance, schneller Lesefähigkeiten und mathematische Kompetenzen zu entwickeln, als nicht geförderte Kinder. Die Ursachen für eine fehlende Förderung sind oft Armut, der Wohnort, fehlende Angebote, aber auch das Bildungsniveau der Mutter selbst.
A world ready to learn

Zugang zu Fernunterricht

Ein Drittel der Schulkinder weltweit – 463 Millionen – hatte während der COVID-19-bedingten Schulschließungen in den vergangenen Monaten keinen Zugang zu Fernunterricht. 72% kommen aus den ärmsten Haushalten. Die Daten aus 100 Ländern umfassen den Zugang zu Fernsehen, Radio und Internet.
The Remote Learning Reachability

Eine gestohlene Zukunft

Der Bericht betrachtet die Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen von der Vorschule bis zur Sekundarstufe weltweit, auch in den von humanitären Notfällen betroffenen Ländern. Denn es gibt einen rasanten Anstieg der jugendlichen Bevölkerung, die mehrheitlich in Ländern mit niedrigem Einkommen leben.
Eine gestohlene Zukunft

Bildung in Afghanistan

Afghanistan hat im Bildungssektor seit 2001 enorme Fortschritte erzielt, vor allem in der Bildung von Mädchen. Jedoch werden nach wie vor schätzungsweise 3,7 Millionen Kinder von der Schule ausgeschlossen, was 43,7 Prozent der Kinder im Grundschulalter entspricht. Weitere 300.000 Kinder sind gefährdet, die Grundschule nicht abzuschließen.
Bildung für alle Kinder

Bildung in West- und Zentralafrika

Ohne Bildung stehen Kinder in West- und Zentralafrika vor einer hoffnungslosen Zukunft. Dieser Bericht stellt Beispiele für Lernmöglichkeiten in von Konflikten betroffenen Teilen der Region dar. Bis Juni 2019 wurden insgesamt 1,9 Millionen Kinder der Bildung beraubt.
Bedrohte Bildung

Weltweite Lernkrise

Obwohl mehr Kinder als je zuvor in die Schule eingeschrieben sind, haben viel zu viele keine Ausbildung. 44 Prozent der Mädchen und 34 Prozent der Buben aus dem weltweit ärmsten Fünftel, haben nie eine Schule besucht oder die Grundschule abgebrochen und stehen vor einer hoffnungslosen Zukunft.
Bericht zur Lernkrise

Bildung für Binnenvertriebene

Die Zahl der Kinder, die vertrieben wurden, lag Ende 2018 schätzungsweise bei über 17 Millionen. Die Binnenvertreibung belastet die Bildungsinfrastruktur erheblich. Als Folge davon fehlen qualifizierte Lehrer oder zertifizierte Prüfungen. Gefordert ist ein gleichberechtigter Zugang zu hochwertiger Bildung.
Bildung für Binnenvertriebene

Gleichberechtigte Bildung

Dieser Bericht gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Bildung und Gleichstellung von Mädchen. Darin dokumentiert sind die Aktivitäten von UNGEI (Girls' Education Initiative der Vereinten Nationen) über ein Jahrzehnt. Die Initative wurde 2000 von UN-Generalsekretär Kofi Annan ins Leben gerufen.
UNGEI wird 10



Den Fortschritt schützen

Errungenschaften zur Förderung der Gesundheit von Frauen und Kindern sind durch Konflikte, die Klimakrise und COVID-19 bedroht. Seit der Gründung der Bewegung „Every Woman Every Child" vor 10 Jahren gab es bemerkenswerte Fortschritte bei der Verbesserung der Gesundheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen.

So erreichte die Zahl der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren im Jahr 2019 einen historischen Tiefstand und mehr als eine Milliarde Kinder wurden im letzten Jahrzehnt geimpft. Die Durchimpfungsrate und der Zugang zu sauberem Trinkwasser erreichten über 80%. Die Müttersterblichkeit ist seit dem Jahr 2000 um 35% zurückgegangen. Schätzungsweise 25 Millionen Kinderehen wurden in den letzten zehn Jahren ebenfalls verhindert.
Download "Protect the progress"



Mädchen

Über 200 Millionen Mädchen und Frauen waren in den letzten 30 Jahren der Genitalverstümmelung ausgesetzt. In den betroffenen 30 Ländern ist die Vorherrschaft von Genitalverstümmelung in den letzten drei Jahrzehnten um etwa ein Drittel gesunken. Ohne konzentrierte und beschleunigte Maßnahmen dürften jedoch bis 2030 weitere 68 Millionen Mädchen aufgrund des Bevölkerungswachstums beschnitten werden.

Eine neue Ära für Mädchen

Dieser Bericht zeigt sowohl Bereiche, in denen in den letzten 25 Jahren Fortschritt für Mädchen erzielt wurden, also auch jene Bereiche, in denen keine ausreichenden Verbesserungen erfolgt sind.  Mehr Mädchen gehen zur Schule, gleichzeitig ist Gewalt gegen Frauen und Mädchen immer noch weit verbreitetund häufig sogar akzeptiert.
Gender Report

Eine Investition in die Zukunft

Seit 2008 leiten UNFPA und UNICEF das weltweit größte Programm zur Beseitigung der Genitalverstümmelung von Frauen  zur Beschleunigung des Wandels. Das Ziel des Programmes ist es die Praxis in einer Generation zu beenden. In dem Bericht können Sie die bisherigen Resultate aber auch die Herausforderungen nachlesen.
Report zu FGM

Soziale Normen ändern

Mehr als 24,6 Millionen Menschen gaben öffentliche Erklärungen zur Aufgabe von Genitalverstümmelungen ab, etwa 3,3 Millionen Frauen und Mädchen nutzten Präventions-, Schutz- und Betreuungsdienste in 16 Ländern, und in 13 Ländern gibt es Gesetze, die Genitalverstümmelung verbieten.
Strategie zu Änderung sozialer Normen

FGM: Ein globales Problem

Eine Datenerhebung von UNICEF zeigt, dass der derzeitige Fortschritt bei der Bekämpfung von FGM im Vergleich zum Bevölkerungswachstum nicht ausreicht. Wenn der Trend anhält, steigt die Anzahl der von Genitalverstümmelung betroffenen Mädchen/Frauen in den nächsten 15 Jahren signifikant an.
Ein globales Problem


FGM-Fallstudie aus Nigeria

Rund 20 Millionen nigerianische Frauen und Mädchen sind FGM-Opfer, was etwa 10 Prozent der weltweiten Gesamtzahl entspricht. Die Komplexität bei der Abschaffung: Die 374 ethnischen Gruppen praktizieren unterschiedliche Formen von FGM in unterschiedlichen Kontexten und mit unterschiedlichen Begründungen.
Fallstudie Nigeria

Globales Programm zur Beendigung der Kinderehe

Im Jahr 2018 erreichten UNFPA, UNICEF und weitere Partner über 3 Millionen Mädchen und fast 14 Millionen Gemeindemitglieder in Afrika, im Nahen Osten und in Südasien mit Informationen, Schulungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Beendigung der Kinderehe.
Fortschritt zum Ende der Kinderehe

Eine Zukunft ohne Kinderehe

Mädchen in West- und Zentralafrika sind der Gefahr, als Kinder verheiratet zu werden, am stärksten ausgesetzt. Der Bericht mit dem Fokus auf die Region zeigt, dass aufgrund des Bevölkerungswachstums, selbst eine Verdoppelung des aktuellen Rückgangs nicht ausreichen würde, um die Zahl der Mädchen zu reduzieren, die jährlich heiraten.
Kinderehe in West- und Zentralafrika