Infomaterial Gesundheit & Ernährung

Bleivergiftungen bei einem Drittel aller Kinder

UNICEF und Pure Earth veröffentlichen neuen Bericht zum massiven und bisher unbekannten Ausmaß von Bleivergiftungen bei Kindern. Der Bericht, der erste seiner Art, besagt, dass etwa jedes dritte Kind – bis zu 800 Millionen weltweit – einen Blutbleiwert von 5 Mikrogramm pro Deziliter (µg/dL) oder mehr aufweist. Fast die Hälfte dieser Kinder lebt in Südasien.

Blei ist ein starkes Neurotoxin, das irreparable Schäden im Gehirn von Kindern verursacht. Es ist besonders für Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren gefährlich, da es Gehirnschäden verursacht, bevor das Gehirn sich voll entwickeln konnte.

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COVID-19

Das Coronavirus hat nicht nur unser Leben und unseren Alltag verändert, sondern hat auch einen großen Einfluss auf Kinder und deren Zukunft. Vor allem versteckte Symptome wie Hunger, Gewalt aber auch soziale Stigmatisierung in der Gesellschaft, stellen eine große Herausforderung dar. Aktivitäten für Kinder im Zusammenhang mit den Kinderrechten und Erklärungsbücher des Coronavirus für Kinder finden Sie unter Kinderrechte & Unterrichtsmaterialien.

Die Auswirkungen von COVID-19 auf Kinder

Kinder sind zwar von den direkten gesundheitlichen Auswirkungen weitgehend verschont geblieben, jedoch wirkt sich die Krise tief greifend auf ihr Wohlbefinden aus. Vor allem Kinder in den ärmsten Ländern und Regionen oder Kinder in bereits benachteiligten oder gefährdeten Situationen spüren die Auswirkungen am stärksten.
UN Policy Brief

Verhinderung einer Ernährungskrise durch COVID-19

Aus dem Bericht von Global Network Against Food Crises geht hervor, dass Ende 2019 135 Millionen Menschen in 55 Ländern und Gebieten unter akuter Ernährungsunsicherheit litten. Mehr als die Hälfte der davon betroffenen Menschen leben in Afrika. Die Hauptursachen waren Konflikte, Wetterextreme und wirtschaftliche Turbulenzen.
Globaler Bericht Nahrungsmittelkrise

Soziale Stigmatisierung durch COVID-19

Durch soziale Stigmatisierung besteht die Gefahr der Stereotypisierung, Diskriminierung oder Ausgrenzung. Auch für Kinder & Jugendliche ist es wichtig, sozialer Stigmatisierung vorzubeugen. Der Leitfaden zur Prävention und Bekämpfung von sozialer Stigmatisierung hilft rund um die Kommunikation des Coronvirus.
Leitfaden soziale Stigmatisierung

Auswirkungen von COVID-19 auf den digitalen Kinderschutz

Mehr als 1,5 Milliarden Kinder und Jugendliche sind weltweit von Schulschließungen betroffen. Viele Schüler besuchen jetzt Onlinekurse und knüpfen mehr Kontakte online. Mehr Zeit auf virtuellen Plattformen bedeutet, dass Kinder anfällig für sexuelle Ausbeutung und Cyber-Grooming werden können, da Täter versuchen, die Pandemie auszunutzen.
Digitaler Kinderschutz



Gesundheit

Alle Kinder haben das Recht zu überleben und zu wachsen. Krankheiten, Umweltgefahren und die verheerenden Auswirkungen von Konflikten, Unsicherheit und demografischem Wandel fordern ihren Tribut. Jeder vierte Todesfall bei Kindern unter 5 Jahren ist auf eine ungesunde Umwelt zurückzuführen. Luftverschmutzung, Chemikalien und Elektroschrott bedrohen auch das Leben älterer Kinder und Jugendlicher.

Eine Zukunft für Kinder weltweit

Der Bericht enthält einen neuen globalen Index über 180 Länder, in dem die Leistungen für die Entwicklung von Kindern verglichen werden, einschließlich Messungen der Überlebensrate und des Wohlbefindens von Kindern. Der Index zeigt, dass Kinder in Norwegen die besten Überlebens- und Entwicklungschancen haben.
LANCET Report

Verlieren wir Erfolge durch COVID-19?

Die Impfung ist eine der kostengünstigsten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und rettet jedes Jahr schätzungsweise 2 bis 3 Millionen Menschenleben. Das Aufkommen von COVID-19 droht jedoch, diesen Fortschritt umzukehren, indem der Zugang zu lebensrettenden Impfstoffen stark eingeschränkt wird.
Impfreport 2020

Jedes Kind gesund und geimpft

Wenn ein hoher Anteil der Bevölkerung geimpft ist, wird die Fortpflanzungsfähigkeit von Krankheitserregern gestört und es entwickelt sich eine „Herden“ oder eine „soziale“ Immunität. Aufgrund des Rückgangs der Impfrate sind diese Bevölkerungsgruppen anfällig für Krankheitsausbrüche und Epidemien.
Impfreport 2019

Um Luft kämpfen - Pneumonia im Kindesalter

Lungenentzündung – eine vermeidbare Krankheit – fordert mehr Kinderleben als jede andere Infektion. Im Jahr 2018 starben mehr Kinder unter fünf Jahren an dieser Krankheit als an jeder anderen. 437.000 Kinder unter fünf Jahren starben an Durchfall und 272.000 an Malaria.
Report zu Lungenentzündungen im Kindesalter

Auswirkungen von Ebola auf Kinder

Ebola hatte verheerende Folgen für Kinder, auf die etwa 20 Prozent aller Infektionen in Sierra Leone, Liberia und Guinea entfallen sind. Von den mehr als 24.000 Infizierten waren etwa 5.000 Kinder. 16.000 Kinder haben einen oder beide Elternteile bzw. ihre Betreuungsperson verloren und damit erschwerte Chancen auf eine glückliche Zukunft.
UNICEF Bericht Ebola

Frauen im Zentrum der HIV-Reaktion für Kinder

Frauen sind nicht nur in der Subsahara am stärksten von HIV betroffen, sie stehen auch an der Spitze derjenigen, die eine Einrichtung gegen HIV benötigen. Alle 3 Minuten kommt zu einer neuen Infizierung bei Jugendlichen und Kindern. Schätzungen zufolge werden im Zeitraum von 2018 bis 2030 3,7 Millionen Kinder und Jugendliche neu mit infiziert.
HIV-Report UNICEF

Daten zu Kindern und Aids

Es ist bereits viel erreicht worden im Kampf gegen Aids: Insbesondere die Übertragung des Virus von Müttern auf Neugeborene lässt sich heute zuverlässig verhindern, wenn rechtzeitig die notwendigen Massnahmen ergriffen werden. Doch leider führen diese Erfolge auch dazu, dass die Anstrengungen bei der Prävention und Therapie nachlassen.
Bericht zu Kindern und Aids

Kinder am Leben erhalten

Der Kongo ist mit einer aktuen und komplexen humanitären Krise konfrontiert. Ein angeschlagenes Gesundheitssystem macht Kinder in der Demokratischen Republik Kongo von tödlichen Krankheiten abhängig. Das bereits angeschlagene Gesundheitssystem des Landes hat mit Masern- und Cholera-Epidemien zu kämpfen, die den Tod von Tausenden von Kindern verursachen.
Gesundheitssystem in der DRC



Ernährung

Eine gute Ernährung ermöglicht es Kindern zu überleben, zu wachsen, sich zu entwickeln, zu lernen und zu spielen - Mangelernährung raubt Kindern ihre Zukunft. Unterentwicklung ist das verheerende Ergebnis einer schlechten Ernährung im Mutterleib und in der frühen Kindheit. Viele dieser Kinder können nie ihre mögliche Größe erreichen und ihr Gehirn kann nie das volle kognitive Potenzial entwickeln.

Kinder, Essen und Ernährung

Mindestens jedes dritte Kind unter fünf Jahren - über 200 Millionen Mädchen und Buben weltweit - leidet unter den Folgen von unzureichender oder schlechter Ernährung und ist entweder unterernährt oder übergewichtig. Fast zwei Drittel der Kleinkinder erhält nicht die richtigen Lebensmittel.
SOWC 2019

Unterernährung bei Kindern

Die Zahlen über mangelernährte Kinder sind nach wie vor alarmierend. 21,3 Prozent der Kinder weltweit waren 2019 von Mangelernährung betroffen. Das sind 144 Millionen Kinder unter 5 Jahren. Im Jahr 2019 waren Schätzungen zufolge 38,3 Millionen Kinder übergewichtig.
Levels und Trends Ernährung

Bericht zu Ernährung 2019

Schätzungen zufolge waren 2018 weltweit 149 Millionen Kinder unter 5 Jahren von Unterentwicklung durch Hunger betroffen. 49 Millionen Kinderleben waren 2018 durch Mangelernährung sogar akut bedroht. Während gleichzeitig 40 Millionen Kinder an Übergewicht litten.
Bericht Ernährung 2019

Bericht zu Ernährung 2018

Jeder neunte Mensch auf der Welt - 821 Millionen - leidet unter Hunger. 150 Millionen Kinder waren 2018 wegen chronischer Mangelernährung unterentwickelt. Die Fortschritte im Bereich Ernährung sind zu niedrig. Gleichzeitig nahm die Zahl der stark übergewichtigen Erwachsenen zu.
Bericht Ernährung 2018



Kindersterblichkeit

Weltweit sterben nach wie vor alarmierend viele Babys aus meist vermeidbaren Gründen - vor allem in den ärmsten Ländern. Rund die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren ereignete sich in Subsahara-Afrika, weitere 30 Prozent im südlichen Asien. Kinder in ländlichen Regionen sind besonders bedroht; genauso Kinder, deren Mütter keine Schule besucht haben.

Sterblichkeit von Neugeborenen

Der Bericht weist auf die dringende Notwendigkeit von Fortschritten bei der Versorgung während einer Geburt hin. In Pakistan überlebt laut Statistik eines von 22 Babys nicht den ersten Lebensmonat, in Japan ist es nur eines von 1.111 Babys. Österreich steht auf der Liste der Länder mit den besten Überlebenschancen auf dem elften Platz.
Überleben für jedes Kind

Bericht zu Kindersterblichkeit 2018

Die weltweite Kindersterblichkeit war 2017 auf einem neuen Tiefstand: 5,4 Millionen Kinder starben nach neuesten Schätzungen der Vereinten Nationen vor ihrem fünften Geburtstag – 1990 waren es noch 12,6 Millionen. In Österreich stirbt durchschnittlich eines von 250 Kindern unter fünf Jahren.
Bericht Kindersterblichkeit 2018

Bericht zu Kindersterblichkeit 2017

Weltweit ging 2016 die Sterblichkeitsrate unter fünf Jahren von 9 auf 3 % zurück. Trotz der erheblichen Fortschritte bei der Senkung der Kindersterblichkeit bleibt das Überleben der Kinder ein dringendes Anliegen. Es ist nicht hinnehmbar, dass nach wie vor jeden Tag 15.000 Kinder sterben.
Bericht Kindersterblichkeit 2017



Neugeborene & Stillen

Der frühe Beginn des Stillens - Neugeborene innerhalb der ersten Lebensstunde an die Brust zu bringen - ist entscheidend für das Überleben des Neugeborenen und für die langfristige Stillreife.

Wenn sich das Stillen nach der Geburt verzögert, können die Folgen lebensbedrohlich sein.

Je länger Neugeborene warten müssen, desto größer ist das Risiko.

Über das Überleben hinaus gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass das Stillen die Gehirnentwicklung von Kindern fördert und Schutz vor Übergewicht und Fettleibigkeit bietet.

Download "The best start for every newborn"


Schätzungen zu niedrigem Geburtsgewicht

Der UNICEF-WHO-Bericht zum geringen Geburtsgewichts enthält neue globale, regionale und nationale Schätzungen. Aus diesen geht hervor, dass jedes siebte Baby weltweit - mehr als 20 Millionen Babys - mit geringem Geburtsgewicht geboren wird.
Levels und Trends 2000-2015

Early moments matter

Der globale UNICEF-Bericht zu den anfänglichen Momenten jedes Kindes legt den Fokus auf die frühkindliche Entwicklung. Der Zeitraum von der Schwangerschaft bis zum Schulbeginn öffnet ein kritisches und einzigartiges Zeitfenster, um die Entwicklung des Gehirns eines Kindes zu beeinflussen.
Early Moments Matter

Bericht mit Fokus auf Stillen

Jährlich werden circa 77 Millionen Neugeborene in der ersten Stunde nach ihrer Geburt nicht gestillt. Dadurch werden ihnen essenzielle Nährstoffe, Abwehrstoffe und der Hautkontakt mit ihrer Mutter vorenthalten, die sie laut UNICEF vor Krankheiten und Tod beschützen.
Von Geburt an - Teil 1

Bericht zur Nahrungsergänzung von Kleinkindern

Die Daten dieses UNICEF-Berichts zeigen auf, dass fünf von sechs Kindern nicht genügend altersgerechte Nahrung bekommen. Dadurch fehlen ihnen Energie und Nährstoffe, außerdem beeinträchtigt dies ihr Wachstum und die Entwicklung ihres Gehirns.
Von Geburt an - Teil 2