Haiti: Ein Mädchen gelang durch Geldmangel in Kontakt mit Gangs.

Kinderschutz


Hidden in Plain Sight - Unsichtbare Gewalt

Der UNICEF-Report „Hidden in Plain Sight“ dokumentiert ein weltweit hohes Ausmaß an Gewalt gegen Kinder.

Kinder und Jugendliche sind weltweit in ihrem näheren Lebensumfeld in erschreckendem Ausmaß körperlichen, sexuellen und seelischen Misshandlungen ausgesetzt. Bis heute sind Einstellungen, die Gewalt rechtfertigen, sie stillschweigend hinnehmen oder als nicht schädlich ansehen, weit verbreitet. Dies ist das Ergebnis der aktuell umfassendsten Datensammlung zu Gewalt gegen Kinder.

Gewalttätige Erziehungspraktiken

Schläge, Anschreien und andere Formen der Misshandlung wie Einsperren gehören für viele Kinder auf der Welt weiter zum Alltag. Daten aus 58 Staaten zeigen, dass dort 17 Prozent der Kinder immer wieder harte Schläge ins Gesicht, auf den Kopf oder schwere Prügel erhalten. In Ägypten, Jemen und Tschad erfahren sogar 40 Prozent der Kinder schwere Prügelstrafen.

Einstellungen zu Gewalt

Die Hälfte aller Mädchen und jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren (rund 126 Millionen) sind der Meinung, dass ein Ehemann oder Partner berechtigt ist, seine Frau unter gewissen Umständen zu schlagen. Daten aus 30 Ländern dokumentieren, dass sieben von zehn Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt waren, niemals Hilfe gesucht haben.

Gewalt zwischen Kindern und Jugendlichen und in Beziehungen

Körperliche Auseinandersetzungen unter Heranwachsenden sind weit verbreitet. In 25 Ländern, aus denen Daten vorliegen, sind 13 bis 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen davon betroffen. Weltweit erfährt jeder dritte Schüler im Alter zwischen 13 und 15 Jahren regelmäßig Mobbing – oft gepaart mit körperlichen Drangsalierungen.

Weltweit ist nahezu jedes dritte Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren in einer formalen Partnerschaft Opfer von emotionalen körperlichen oder sexuellen Misshandlungen durch ihren Partner. (84 Millionen).

Sechs Strategien gegen Gewalt

UNICEF hebt sechs zentrale Strategien hervor, um Gewalt gegen Kinder zurückzudrängen. Dazu gehören Unterstützungsprogramme für Eltern, die Stärkung des Selbstbewusstseins von Kindern, Aufklärungskampagnen, Gesetzesreformen und wirksame Kinderschutzsysteme. Eine kontinuierliche Überwachung und Dokumentation des Problems ist Voraussetzung dafür, effektive Strategien und Maßnahmen zu entwickeln.

Sexuelle Gewalt

Schätzungsweise jedes zehnte Mädchen auf der Welt macht in ihrem Leben die Erfahrung, zu sexuellen Handlungen gedrängt oder gezwungen zu werden. Sexuelle Gewalt geht in den meisten Fällen von den Partnern, Ehepartnern oder Freunden aus. Während das Phänomen oft mit armen Ländern oder Krisengebieten in Verbindung gebracht wird, ist es jedoch auch in Industrieländern verbreitet. Eine häufige Form sexueller Gewalt ist heute auch die Bloßstellung oder Belästigung im Internet.

Einstellung zur körperlichen Züchtigung

Drei von zehn Erwachsenen weltweit sind der Meinung, dass körperliche Züchtigungen zur Erziehung dazugehören, um ein Kind zu disziplinieren und gut aufzuziehen. In den meisten Ländern herrschen solche Einstellungen vor allem bei Erwachsenen mit geringer Bildung und in sehr armen Familien vor.

In Österreich ist jegliche Form von Gewaltanwendung als Erziehungsmittel untersagt. Als viertes Land von aktuell 39 Staaten hat Österreich 1989 das Gewaltverbot in der Erziehung eingeführt. 2011 beschloss der Nationalrat das „Bundesverfassungsgesetz über die Rechte der Kinder".

Tödliche Übergriffe auf Kinder und Jugendliche

Im Jahr 2012 wurden weltweit rund 95.000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren ermordet. Der Großteil von ihnen stammt aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Lateinamerika und die Karibikregion weisen das höchste Ausmaß tödlicher Gewalt auf – gefolgt von Westafrika. Die drei Länder mit der höchsten Mordrate sind El Salvador, Guatemala und Venezuela. Die meisten tödlichen Übergriffe auf Kinder verzeichnen 2012 Nigeria (13.000) und Brasilien (11.000).

Das verdrängte und übersehene Leid der Kinder

Für den Report „Hidden in Plain Sight“ hat UNICEF systematisch Daten zu Gewalt gegen Kinder durch Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde oder Mitschüler aus 190 Ländern untersucht. Trotz weiter bestehender erheblicher Informationslücken macht der Bericht das vielfach verdrängte und übersehene Leid der Kinder und die oft lebenslangen Folgen sichtbar. Kinder, die regelmäßig Gewalt ausgesetzt sind, haben häufig Lernprobleme. Viele entwickeln nur ein geringes Selbstvertrauen und leiden öfter unter Depressionen. Kinder, die in einer solchen Umgebung aufwachsen, setzen die gelernten Strategien in Konfliktsituationen später häufig gegen ihre eigenen Partner oder Kinder ein.


Sozialer Schutz für die Rechte und das Wohlergehen von Kindern in Osteuropa und Zentralasien
Slowjansk, Ostukraine - zwei Mädchen stehen im Schulhof
© UNICEF/UNI181481/Zmey
Slowjansk, Ostukraine - zwei Mädchen stehen im Schulhof.

Dieser Bericht liefert einen Überblick zur aktuellen Entwicklung in der Reduzierung von Kinderarmut und sozialer Absicherung für Kinder in 30 Ländern in Zentral- und Osteuropa und Zentralasien. 

Der Bericht zeigt in Bezug auf die soziale Absicherung für Kinder die größten Herausforderungen für die Region und stellt Empfehlungen von UNICEF vor. Sozialer Schutz für Kinder bedeutet finanzielle Beihilfen, Zuschüsse für Gesundheits- und Bildungsleistungen, Beratung und soziale Arbeit und der Anspruch auf Karenz.  

Laut UNICEF geht es den Kindern in der Region zwar besser als vor 20 Jahren, jedoch leben immer noch zu viele in armen Haushalten, beraubt von grundlegenden Bedürfnissen, wie auch von Dienstleistungen und gesellschaftlichen Gruppen ausgeschlossen. 

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind wie folgt:

  • Geldzuwendungen in der Region steigen an und erreichen Kinder und Familien in sozialer Not. Trotzdem gibt es weiterhin zu viele hilfsbedürftige Kinder, vor allem aus benachteiligten Gruppen. Die am meisten benachteiligten und diskriminierten Kinder sind jene mit Behinderungen, aus ethnischen und linguistischen Minderheiten kommend oder durch ihren Migrationsstatus benachteiligt. 
  • Durch Geldzuwendungen und finanzielle Hilfsleistungen ändern sich die Lebensbedingungen für Kinder und Familien in der Region meistens nur gering.
  • Eltern mit niedrigeren Einkommen oder ohne Arbeit bekommen häufig keine soziale Unterstützung zur Resozialisierung oder Sozialleistungen. Dadurch verschlechtern sich die sozialen Ungleichheiten zunehmend.

„Länder mit einem größeren Fokus auf den sozialen Schutz von Kindern und Familien haben den größten Erfolg bei der Reduzierung von Kinderarmut”, sagt Marie-Pierre Poirier, UNICEF Regionaldirektorin für Ost- und Zentraleuropa und Sonderkoordinatorin für die Flüchtlings- und Migrationskrise in Europa. 

„Soziale Absicherung ist ein Recht und soll keine Almosen darstellen. Wenn Länder mehr in soziale Absicherung für Kinder und Familien investieren würden, könnte jede/r von einer leistungsfähigeren und gerechteren Gesellschaft profitieren”, so Poirier. 

Hier finden Sie den Bericht Social protection for child rights and well-being in Central and Eastern Europe, the Caucasus and Central Asia (Download, PDF, Englisch, 2.0 KB)


Jährlich drei Millionen Mädchen in Gefahr
Eine Mutter mit ihren drei Töchtern in Guinea-Bissau.
© UNICEF/NYHQ2012-2159/LeMoyne
Eine Mutter mit ihren drei Töchtern in Guinea-Bissau.
„Female Genital Mutilation/Cutting: A statistical overview and exploration of the dynamics of change“ (PDF-Download, Engl., 13,4MB)
© UNICEF
„Female Genital Mutilation/Cutting: A statistical overview and exploration of the dynamics of change“ (PDF-Download, Engl., 13,4MB)

Neuer UNICEF-Bericht zur Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen

Mädchen werden heute deutlich seltener Opfer von Genitalverstümmelung als noch ihre Mütter. Inzwischen spricht sich die Mehrheit der Menschen in den meisten betroffenen Ländern dafür aus, die Tradition der Mädchenbeschneidung abzuschaffen. 

Das ist das Ergebnis eines umfassenden neuen UNICEF-Berichts über die 29 am stärksten betroffenen Länder. Dennoch geht der Wandel in vielen Regionen nur langsam voran. So sind weiterhin jährlich drei Millionen Mädchen in Gefahr, an ihren Genitalien beschnitten zu werden. Weltweit müssen 125 Millionen Mädchen und Frauen mit den Folgen des Eingriffs leben. UNICEF setzt sich weltweit gemeinsam mit Partnern und den Gemeinden selbst für die Abschaffung ein.Das ist das Ergebnis eines umfassenden neuen UNICEF-Berichts über die 29 am stärksten betroffenen Länder. Dennoch geht der Wandel in vielen Regionen nur langsam voran. So sind weiterhin jährlich drei Millionen Mädchen in Gefahr, an ihren Genitalien beschnitten zu werden. Weltweit müssen 125 Millionen Mädchen und Frauen mit den Folgen des Eingriffs leben. UNICEF setzt sich weltweit gemeinsam mit Partnern und den Gemeinden selbst für die Abschaffung ein.

Die aktuelle Untersuchung zeigt, dass in allen 29 Ländern in Afrika und im Mittleren Osten, in denen Mädchenbeschneidung hauptsächlich praktiziert wird, immer weniger Frauen und Männer die Tradition unterstützen. Deutliche Fortschritte gibt es in Irak, Kenia, Liberia, Nigeria, Tansania und Zentralafrikanische Republik. Doch trotz des Einstellungswandels hat sich in einigen Ländern wie Ägypten, Dschibuti, Guinea und Somalia in den vergangenen Jahren wenig geändert: Hier werden weiter mehr als 90 Prozent der Mädchen beschnitten.

Als häufigster Grund für die fortgesetzte Mädchenbeschneidung wird das Gefühl sozialer Verpflichtung angegeben. Die Angst vor Ausgrenzung ist dabei sogar stärker als die Sorge vor Strafverfolgung: In den meisten Ländern ist Mädchenbeschneidung mittlerweile gesetzlich verboten. Der UNICEF-Bericht kommt deshalb zu dem Schluss, dass Gesetze allein zum Schutz der Mädchen nicht ausreichen. Vielmehr müssen möglichst viele Frauen und Männer in den Prozess einbezogen werden, die Tradition zu hinterfragen und offen zu diskutieren. Denn oft lassen Eltern ihre Töchter beschneiden, weil sie annehmen, dass das erwartet wird – obwohl in mehreren Ländern auch die Mehrheit der Männer gegen Mädchenbeschneidung ist.

UNICEF unterstützt in den betroffenen Ländern Aufklärungs- und Bildungsprojekte.

„Female Genital Mutilation/Cutting: A statistical overview and exploration of the dynamics of change“
(PDF-Download, Engl., 13,4MB)


Kinderrechte im digitalen Zeitalter
Das Cover des Berichts "Children's Rights in the Digital Age" (PDF, Engl., ca. 3,2MB)
© UNICEF
Der Bericht "Children's Rights in the Digital Age"
(PDF, Engl., ca. 3,2MB)

Etwa zwei Drittel der drei Billionen Internetuser weltweit sind Menschen aus Entwicklungsländern, ein großer Teil dieser neuen User sind Kinder und Jugendliche; in vielen Ländern übersteigt die Zahl an Internetusern unter 24 sogar jene aller anderen Altersgruppen zusammen.

Untersuchungen zeigen dass Kinder auf der ganzen Welt verstärkt auf die Nutzung von digitalen Medien setzen, hauptsächlich um sich weiterzubilden, an der digitalen Welt teilzunehmen, sich sozial zu vernetzen oder zu Unterhaltungszwecken.

Viele Beispiele zeigen, dass digitale Medien, wenn sie richtig eingesetzt werden, durch die Verbreitung von Informationen, Förderung von Bildung und als neue Unternehmensgrundlage, zu Entwicklung beitragen können.

Die Macht der neuen Technologie Zeit- und Ländergrenzen zu überspringen und soziale Verbindungen aufrechtzuerhalten ermöglicht es Kindern, als aktiver Teil an der globalen Welt teilzunehmen. Leider birgt das digitale Zeitalter auch einige Risiken und Gefahren, denen Kindern ausgesetzt werden, dazu zählen Gewaltdarstellungen und unangemessene Inhalte, die Erwerbbarkeit von Gütern und Dienstleistungen, Entwicklung von Suchtverhalten sowie Datenschutzgefährdung.

Bildung über den sicheren Umgang mit digitalen Medien, Vermittlung von Widerstandsfähigkeit, sowie Cyber Sicherheitsprogramme sind notwendig, um zu garantieren, dass Kinder online geschützt sind. Nur mit Kindern gemeinsam ist es möglich, einen Weg zu finden, das Internet zu einem sicheren, freien, zugänglichen und leistbaren Medium zu machen. Es ist notwendig, die Erfahrungen, Ansichten und Definitionen von Kindern über die Vor- und Nachteile der digitalen Welt zu erforschen – zu diesem Zweck wurde das Projekt „Kinderrechte im digitalen Zeitalter“ in die Welt gerufen, um Kinder zu Wort kommen zu lassen. Partnerorganisationen aus 16 verschiedenen Ländern hielten Workshops mit Kindern zwischen 6 und 18 ab, in denen sie über ihren Gebrauch von digitalen Medien und die damit verbundenen Kinderrechte reflektieren sollten.

Ergebnisse

1) Recht auf Zugang zu digitalen Medien
Kinder empfinden den Zugang zu digitalen Medien als fundamentales Recht, für viele Kinder in Entwicklungsländern stellt der fehlende Zugang zu digitalen Medien die größte Barriere zur Ausübung ihrer Rechte dar.

2) Die häufigsten Verwendungszwecke
Unabhängig von dem Land in dem sie leben oder der Sprache die sie sprechen, nutzen Kinder den Zugang zu digitalen Medien am häufigsten zu Zwecken der sozialen Vernetzung, als Zugang zu Informationen und Bildung, zur Selbstdarstellung und Kreativitätsauslebung, sowie zu Unterhaltungszwecken. Obwohl sich viele Kinder über die Gefahren, die digitale Medien auf die Ausübung ihrer Rechte haben, bewusst sind, empfindet der Großteil der Kinder sie als positive Bereicherung ihres Alltagslebens.  

3) Bildung ist essentiell
Bildung über den sicheren, verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien ist ausschlaggebend für die Fähigkeit von Kindern, ihre Rechte in und durch digitale Medien durchzusetzen. Bildung befähigt Kinder, die notwendigen Kenntnisse zu erlangen, um digitale Medien zu verstehen, einzusetzen und an der digitalen Welt teilzuhaben.

4) Starkes Risikobewusstsein
Obwohl viele Kinder die Vorteile digitaler Medien im Zusammenhang mit Kommunikation, Bildung und Wissensaneignung betonen, fällt es den meisten schwer, konkrete Möglichkeiten zu nennen, wie digitale Medien zur Durchsetzung ihrer Rechte eingesetzt werden können. Demgegenüber steht ein starkes Bewusstsein für die Risiken und Gefahren, die digitale Medien darstellen, was darauf schließen lässt, dass Schule und Eltern den Kindern gegenüber die Risiken überdurchschnittlich stark betonen, während die Vorteile digitaler Medien zur Umsetzung ihrer Rechte zu wenig behandelt werden. 

5) Keine Trennung zwischen “online”- und “offline” Welt
Kinder unterscheiden nicht zwischen “online” und “offline”, ihre Rechte werden als allgegenwertig empfunden und die digitale Welt stellt nur einen von vielen Bereichen dar, der ihr Alltagsleben ausmacht.

6) Die Balance zwischen Risiko und Möglichkeiten
Die Sicherheit von Kindern in der digitalen Welt ist unverzichtbar, muss aber im Kontext mit ihren Rechten auf Zugang und Partizipation gesehen werden. Teilhabe an der digitalen Welt stellt eine ebenso wichtige Vorrausetzung für die Ausübung ihrer Rechte dar wie Sicherheit. Demnach sollten Kinder dazu angeregt werden, sowohl die Gefahren, als auch die Möglichkeiten, die digitale Medien in der Umsetzung ihrer Rechte haben können, zu erkennen und in der Nutzung von digitalen Medien gleichzeitig die Risiken zu minimieren, als auch die positiven Möglichkeiten auszuschöpfen.

7) Selbstverwirklichung durch die Nutzung von digitalen Medien
Kinder empfinden digitale Medien als ausschlaggebend für die Umsetzung ihrer Rechte auf Information, Bildung und Teilhabe. Die Nutzung von digitalen Medien ermöglicht es ihnen, neue Fähigkeiten zu erlernen und Talente zu entwickeln, zu informierten BürgerInnen zu werden und gleichzeitig Freundschaften und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.

8) Kindzentrierte Definitionen
Kinder sind sich über die Gefahren bewusst, die die Nutzung von digitalen Medien auf ihr Recht auf Schutz haben kann, aber diese Gefahren werden von Kindern oft anders definiert als von Erwachsenen; sie betrachten andere Risiken als schwerwiegend, daher ist es notwendig, kindzentrierte Definitionen der Gefahren, sowie der Möglichkeiten der Nutzung von digitalen Medien zu sammeln und diese in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen.

9) Kinder verdienen Anerkennung
Kinder sind sich über die Risiken der digitalen Welt bewusst und nehmen ihre Verantwortung in der Nutzung von digitalen Medien sehr ernst. Sie wissen, dass ihre Handlungen Auswirkungen auf sie selbst und andere haben und wollen, dass Erwachsene dies anerkennen und ihnen vertrauen, digitale Medien vernünftig einsetzen zu können.

10) Fortlaufende Kommunikation mit Kindern
Politische Entscheidungsträger und andere Verantwortliche müssen in ständiger Kommunikation mit Kindern stehen, um sicherzustellen, dass Kinderrechte gewahrt werden. Kinder wollen in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden und Verantwortung dafür übernehmen, das Internet durch ihre Fachkenntnisse zu einem sicheren Ort zu machen.
Des Weiteren werden im Bericht Best-Practice-Beispiele für die Verwendung von digitalen Medien zur Umsetzung von Kinderrechten und Empfehlungen zum Schutz der Kinderrechte in Zusammenhang mit diesen Medien gegeben.  

Download

Children's Rights in the Digital Age
(PDF, Engl., ca. 3,2MB)


A Journey to Gender Equality in Education (2010)
Das Cover zu "A Journey to Gender Equality in Education".
"A Journey to Gender Equality in Education" - UNICEF kämpft für die Rechte aller Kinder.

Launched in Dakar, Senegal, in 2000 by then United Nations Secretary-General Kofi Annan, the United Nations Girls’ Education Initiative (UNGEI) promotes girls’ education and works for gender equality in education through a network of partners at the global, regional, national and sub-national levels. This report is an overview of the current state of girls’ education and gender equality. It includes a summary of UNGEI activities and functions, a review of remaining challenges and a sketch of the future direction of UNGEI. The report documents UNGEI’s activities over the last 10 years and its value-added function in advancing the Millennium Development Goals as they relate to gender, education, poverty reduction and the Education for All goals. 2010

Download "UNGEI AT 10: A Journey to Gender Equality in Education" (pdf, engl., 3,23 MB)