Wasser


Thirsting for a Future (2017)
Das Titelbild zum Wasserreport von UNICEF.

Wasser ist für Kinder Leben. Ohne Wasser gibt es kein Überleben. Niemand leidet mehr unter dem Klimawandel als Kinder. In Zeiten von Dürre, Überschwemmungen und Naturkatastrophen haben Mädchen und Buben oft keinen gesicherten Zugang mehr zu sauberem Wasser. Der Klimawandel trägt maßgebend zu einer wachsenden Wasserknappheit bei und gefährdet Millionen von Kindern. Bis zum Jahr 2040 werden 600 Millionen Kinder in Gegenden leben, in denen es nicht ausreichend Wasser gibt.

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Thirsting for a Future (pdf, Englisch, 5.7 MB)>>




Ein Drittel der Weltbevölkerung wird 2015 keinen Zugang zu Sanitäranlagen haben
Schülerinnen in Kenia verlassen gerade die Latrinen ihrer Schule.
© UNICEF/NYHQ2012-0784/Noorani
Schülerinnen in Kenia verlassen gerade die Latrinen ihrer Schule.
Der Report “Progress on Sanitation and Drinking-Water. 2013 Update”.
Der Report “Progress on Sanitation and Drinking-Water. 2013 Update”.
(PDF, Engl., 5,8MB)

Report von UNICEF und WHO

Ein Drittel der Weltbevölkerung – 2,4 Milliarden Menschen – wird im Jahr 2015 laut einem neuen Report von UNICEF und WHO noch immer keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen haben.

Der Report “Progress on Sanitation and Drinking-Water. 2013 Update” warnt, dass das Millenniums-Entwicklungsziel, die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu „verbesserter“ Sanitärversorgung haben, bis 2015 zu halbieren, um 8 Prozent (oder um eine halbe Milliarde Menschen) verfehlt werden wird. Unter „verbesserte“ Sanitärversorgung fallen Wassertoiletten, Abwassernetzwerke, Klärtanks, verschiedene Arten von Latrinen, die den Kontakt mit Exkrementen verhindern und Geruchsbildung vermindern, sowie Komposttoiletten.

UNICEF unterstützt den Bau einfacher Latrinen und öffentlicher Toiletten. In Slumvierteln bringt UNICEF Bewohner und Stadtverwaltung an einen Tisch, um die Müll- und Abwasserentsorgung besser zu organisieren.

Weitere Ergebnisse des Reports (neueste Daten aus 2011):

  • Fast zwei Drittel der Weltbevölkerung (64 Prozent) hat Zugang zu verbesserter Sanitärversorgung, 1,9 Milliarden mehr als im Jahr 1990
  • 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu verbesserter Sanitärversorgung. Davon benützen 761 Millionen öffentliche oder Gemeinschaftssanitäranlagen. 693 Millionen benützen Einrichtungen, die nicht den Minimumstandards für Hygiene entsprechen.
  • Eine Milliarde Menschen verrichtet ihre Notdurft im Freien, 90 Prozent davon in ländlichen Gebieten.

Download:

“Progress on Sanitation and Drinking-Water. 2013 Update” (PDF, Englisch, 5,8MB)