Ikea: Langjähriges Engagement für Kinderrechte und UNICEF

Seit mehr als zehn Jahren unterstützt IKEA verschiedene UNICEF-Projekte, speziell in Asien und Afrika.

Dieses Jahr startet zum 14. Mal die Kampagne "Let's play for change", mit welcher die weltweiten Bildungsprojekte von UNICEF unterstützt werden. Für jedes zwischen dem 20.11. und 24.12. 2016 gekaufte Spielzeug spendet IKEA einen Euro für Projekte, die sich für Kinderrechte einsetzen. IKEA Österreich und UNICEF Österreich kooperieren zusätzlich durch den Verkauf von Grußkarten in den Filialen.

Zum Beispiel initiierten IKEA und UNICEF im August 2000 zusammen mit der indischen Regierung ein gemeinsames Projekt zum Schutz der Kinderrechte im indischen Teilstaat Uttar Pradesh. Ziel des Projekts ist die Vorbeugung und Abschaffung von Kinderarbeit. Bis heute erhielten über 80.500 Kinder in Nordindien Zugang zu Bildung. 

Der Brummbär von IKEA
Der Brummbär von IKEA

Im Jahr 2005 gründete IKEA die «IKEA Foundation», die sich verpflichtet, während mindestens 10 Jahren UNICEF Programme im Bereich Kinderrechte zu unterstützen, wobei sich den Länderfokus auf Indien richtet. Diese Initiative glaubt daran, dass alle Kinder das Recht haben vor Ausbeutung, Missbrauch und Vernachlässigung geschützt zu werden. Jedes Kind soll Zugang zu qualitativer Bildung haben und Kinderarbeit ist komplett inakzeptabel. 

Bis heute hat IKEA mehr als $180 Millionen in Geld- und Sachleistungen an UNICEF gespendet und stellt damit die größte Firmenpartnerschaft von UNICEF dar. 

Auch mit Aktionen in Österreich unterstützt IKEA die Arbeit von UNICEF

Im November und Dezember spendet IKEA für jedes verkaufte Stofftier 1 Euro. Der Erlös geht zur Gänze an UNICEF. 

Außerdem verkauft Ikea seit 2009 UNICEF Grußkarten in ihren Filialen, um durch die Reinerlöse aus dem Verkauf der Artikel weitere UNICEF Projekte finanzieren zu können. Heuer gibt es drei speziell gestaltete Karten, die es bei jeder IKEA Kassa zu kaufen gibt. 2013 kamen alleine in Österreich 229.285 € zusammen!

Bis 2014 wurden so bereits 67 Millionen Euro gespendet – dadurch konnten 99 Programme in 46 Ländern auf drei Kontinenten unterstützt werden. 11 Millionen Kinder wurde damit schon zu ihrem Recht auf Bildung verholfen. 

Die Zusammenarbeit zwischen IKEA und UNICEF erstreckt sich einerseits auf die internationalen Projekte zur Verhinderung von Kinderarbeit und auf die Stoffspielzeugaktion, andererseits aber auch auf die Katastrophenhilfe. Die Flutkatastrophe von Pakistan, die Erdbeben in China, Haiti und Japan oder der Tsunami in Indonesien sind nur einige Beispiele dafür. 2010 leistete die IKEA Foundation angesichts der Hungersnot am Horn von Afrika eine bemerkenswerte Soforthilfeaktion: Sie sorgte dafür, dass die UNICEF 130.000 Kinder mit Nahrungsmitteln versorgen konnte, um durch Heil- und therapeutische Zusatznahrung in kürzester Zeit so viele Leben wie möglich zu retten. 

Ein großes Dankeschön an IKEA, Business Partner DIAMANT von UNICEF Österreich! 

Zur Website von IKEA.

Kinder lernen im Licht der Sunnan Lampe.
Kinder lernen im Licht der Sunnan Lampe.

Die SUNNAN-Solarlampe

Seit Juni 2009 unterstützt IKEA UNICEF mit einem weiteren, weltweiten Projekt: Für jede SUNNAN-Solarlampe, die weltweit bei IKEA gekauft wird, geht eine Lampe an UNICEF - für Kinder, die in einem Krisengebiet oder einem Haushalt ohne Elektrizität leben.
Die speziell robuste Lampe mit sparsamer LED-Technologie wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie. Sie ermöglicht Kindern und ihren Familien, auch abends zu spielen und zu studieren.
Die ersten Lampenlieferungen konnte bereits erfolgen: in Pakistan wurden vertriebene Kindern, die in temporären Camps leben, mit diesen Solarlampen versorgt. Die zweite Auslieferung von SUNNAN Lampen ging auch nach Pakistan. Dort wurden Gemeinden in Balochistan unterstützt, die ohne Elektrizität leben. Im Moment ist UNICEF dabei die zukünftigen Zielorte in Indien und China zu überprüfen.
So haben viele Kinder nun die Möglichkeit auch nach Sonnenuntergang zu lernen, zu lesen, oder zu spielen.