Statement der UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore

New York/Wien - Botschaft der UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore an die Belegschaft

UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore

UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore © UNICEF

„Seit über 70 Jahren setzt sich UNICEF auf der ganzen Welt für das Recht jedes Kindes auf Gleichheit, Gesundheit, Bildung, Chancen, Sicherheit und Würde ein.

Diese Rechte stehen jedem Kind und jedem Menschen auf der ganzen Welt gleichermaßen zu, unabhängig davon, wer sie sind oder wo sie leben.

Wir sind davon überzeugt, dass wir ein Stück unserer Menschlichkeit verlieren, wenn eine Person aufgrund ihrer Abstammung nicht mit Respekt, Würde und Gleichheit behandelt wird.

Die Proteste, die gerade jetzt in Amerika und auf der ganzen Welt stattfinden, sind Beispiele aus jüngster Zeit. In der letzten Woche sind Zehntausende Menschen – vor allem junge Leute – weltweit auf die Straße gegangen, um Bewusstsein für Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zu schaffen.

Demonstrant*innen fordern ein Ende von Rassismus, Diskriminierung und Ungleichheit, mit denen die Menschen, die unterdrückt werden, seit Generationen in jeder Gesellschaft konfrontiert sind.

Sie fordern ein Ende des Teufelskreises von Hass und Gewalt.

Vor allem aber erinnern sie uns daran, dass wir alle jeden Tag eine Wahl zu treffen haben: Solidarisch zu sein statt zu schweigen.

Heute ergreift UNICEF das Wort, um unser Engagement für ethnische und soziale Gerechtigkeit zu bekräftigen.

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, Regierungen beim Aufbau von Systemen zu unterstützen, die allen Menschen zugutekommen.

In unserem täglichen Leben spielt auch jeder von uns eine Rolle bei der Beendigung von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt.

Wir müssen uns zu Wort melden, wenn wir sehen, dass jemand aufgrund seiner Ethnie ungerecht behandelt wird.

Wir müssen Kindern beibringen, dass die Menschlichkeit keine Farbe hat – dass Würde jedem Menschen zusteht.

Nelson Mandela riet einmal dazu, dass „Liebe dem menschlichen Herzen natürlicher zu Teil wird als ihr Gegenteil".

Indem wir Menschen mit dem Respekt und der Würde behandeln, die sie verdienen, machen wir einen weiteren Schritt hin zu einer besseren, gerechteren und friedlicheren Welt für alle.“