UNICEF fotografiert die "verlorenen Kinder" aus Kosovo

Kinder, die auf der Flucht von ihren Eltern und Familien getrennt wurden, werden von UNICEF-Mitarbeitern und Helfern fotografiert und registriert. Diese Fotos und die Namenslisten werden dann an zentralen Punkten in den Flüchtlingslagern oder in Gemeindezentren aufgehängt. Diese Methode der Familienzusammenführung wurde von UNICEF und seinen Partnern bereits erfolgreich in Ruanda und in Bosnien durchgeführt.

Spielen zur Schmerzlinderung

UNICEF-Mitarbeiter haben bereits mit der Betreuung kriegstraumatisierter Kinder begonnen. Verschiedenen Therapieformen wie Gespräche, Spiel und Zeichnen werden - wie schon im Bosnienkrieg - eingesetzt. In den Flüchtlingslagern soll ein provisorischer Unterricht für die Kinder beginnen. Zusätzliche "Schulzelte" werden aufgestellt und Lehrer werden gesucht. Auch die Vorschulkinder werden betreut und mit Zeichenmaterial ausgestattet.

Aus unserem UNICEF-Büro in Skopje berichtet der UNICEF-Mitarbeiter Jeremy Hartley am Telefon von den Plänen für die Kinder: "Wir wollen die Flüchtlingslager kinderfreundlicher machen. Viele Kinder sind apathisch und schweigen, andere reagieren panisch. Wir versuchen zusätzlich Spielzeug und Bälle zu verteilen und provisorische Spielplätze einzurichten. Außerdem schulen wir Helfer und Eltern im Umgang mit den traumatisierten Kindern."

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von UNICEF vor Ort sind die Gesundheitsprogramme für die Kinder: Impfkampagnen und Versorgung der Familien mit Medikamenten gegen Durchfallerkrankungen, Lungenentzündung und Hautkrankheiten. Auch Hygieneartikel für Kleinkinder und Stoffwindeln werden weiter verteilt.

UNICEF bittet weiterhin dringend um Spenden für sein Nothilfeprogramm in der Krisenregion!



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PSK 1510001 Stichwort "Kinder aus Kosovo"

BLZ 60000