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  • Ernährung
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Mädchen in Afghanistan steht vor einer Wand. Mädchen in Afghanistan steht vor einer Wand.

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Schätzungsweise 1 Milliarde Kinder weltweit lebt in Armut. Die Fortschritte in der Bekämpfung von Kinderarmut gehen seit einigen Jahren zurück.

Kinder sind überproportional häufig von Armut betroffen. Das bedeutet wenig Nahrung, Wasser, fehlende oder schlechte Unterkünfte sowie sanitäre Einrichtungen, einen Mangel an medizinischer Versorgung und Bildung.

Die Folgen dieser Armut können lebensbedrohlich sein. Kinder, die in Armut aufwachsen, werden im Falle von Krisen eher ausgegrenzt. Sie haben weniger Möglichkeiten zu lernen und verdienen so auch als Erwachsene weniger Geld. Oft müssen die Kinder auch arbeiten, statt in die Schule zu gehen. Mädchen heiraten viel zu jung.

Unterstütze uns dabei, diesem Kreislauf der Armut ein Ende zu bereiten!

Kinderarmut gibt es weltweit

Ein indisches Mädchen in einem Slum steht vor ihrem Zelt.
Junge steht vor verfallenem Haus.
Kinder laufen durch Häusertrümmer in Syrien.
Albertine geht wieder zur Schule, nachdem ihre Familie Bargeldhilfen von UNICEF erhalten hat.
Unser Auftrag: eine bessere Welt für Kinder.
Für jedes Kind
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Eine Familie aus der Ukraine.
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Wichtige Fragen zum Thema Kinderarmut

UNICEF arbeitet auf allen Ebenen, um Kinderarmut zu verhindern und zu beenden. Wir arbeiten mit Regierungen an Konzepten und Programmen, die Kinder aus der Armut holen sollen.

Vor allem in Afrika, Südamerika, Asien und allen von Krisen betroffenen Regionen gibt es zusätzlich Bargeldhilfen, um das größte Leid zu mindern. Ein Schlüssel, um dauerhaft aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen, ist Bildung. Nur Kinder, die eine Schule besuchen können, können sich auch selbstbestimmt aus der Armut befreien.

Kinderarmut gibt es in Europa, Afrika, Asien, Südamerika – kurz gesagt: Kinderarmut gibt es leider auf der ganzen Welt. Am stärksten ausgeprägt ist sie in Ländern, die häufig unter Krisen wie Dürren oder bewaffneten Konflikten leiden.

Kinderarmut hat viele Facette und ebenso viele mögliche Auswirkungen. Die Folgen von Kinderarmut sind gravierend. Weltweit ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ärmsten Kinder im Kindesalter sterben, doppelt so hoch wie bei ihren reicheren Altersgenossen.

Für diejenigen, die in humanitären Krisen aufwachsen, steigt das Risiko von Benachteiligung und Ausgrenzung am stärksten. In Armut lebende Kinder sind auch gefährdet, Kinderarbeit leisten zu müssen, viele Mädchen heiraten viel zu jung. Fehlender Schulbesuch und fehlende Ausbildung führen dann zu einer Armutsspirale, aus der die Kinder auch als Erwachsene nur schwer ausbrechen können.

Ja, es scheint so. Etwa 100 Millionen Kinder sind durch COVID-19 in multidimensionale Armut gestürzt. Fortschritte der letzten Jahrzehnte wurden zu Nichte gemacht. Aktuell verschlimmern weltweite Krisen und Kriege die Kinderarmut.

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