„Denk dir die Welt“-Ideenkatalog präsentiert Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen

Wien - UNICEF Österreich übergibt Bundesministerin Raab den druckfrischen UNICEF Österreich „Denk dir die Welt“-Ideenkatalog, der Bedürfnisse, Wünsche und Ideen von Kindern und Jugendlichen aus Österreich für eine bessere Welt nach Corona sammelt.

Bundesministerin Susanne Raab hält den UNICEF „Denk dir die Welt“-Ideenkatalog in Händen.

Bundesministerin für Frauen, Familie, Jugend und Integration im Bundeskanzleramt Susanne Raab hält den UNICEF „Denk dir die Welt“-Ideenkatalog in Händen.

 

 

Als letztes Jahr die Corona-Pandemie schlagartig das Leben von uns allen von heute auf morgen auf den Kopf gestellt hat, hat sich die Welt auch für Kinder und Jugendliche völlig verändert – Homeschooling und Kontaktbeschränkungen standen auf einmal auf der Tagesordnung. Das war der Anlass für UNICEF Österreich, mit dem Ideenwettbewerb „Denk dir die Welt“ eine Plattform für junge Menschen zu schaffen, auf der ihre Ideen für eine bessere Welt gesammelt werden, um die Sicht der Kinder und Jugendlichen in der Öffentlichkeit zu thematisieren.

Ziel ist es, Entscheidungsträger*innen zu erreichen

Der UNICEF Österreich „Denk dir die Welt“-Ideenkatalog beinhaltet eine Auswahl der über 700 Bilder und Texte von Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren, die letztes Jahr im Rahmen des Kreativ-Wettbewerbs eingereicht wurden und stellt diese thematisch geclustert dar. 

Kinder und Jugendliche können innovative Ideen beisteuern, wie wir gemeinsam Krisen meistern und was wir besser machen sollten. Ihre Vorschläge reichen von kinderfreundlichen Lebensräumen, Gesundheit und Bildung für alle, respektvolles und gewaltfreies Zusammenleben bis zu Nachhaltigkeit, Arten- und Klimaschutz.

„Wir haben uns dafür entschieden, diesen Ideenkatalog zu gestalten, um die Stimmen der Mädchen und Buben an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger herantragen zu können“ erklärt Corinna Geißler, Leitung Advocacy UNICEF Österreich. „Die Einreichungen der Kinder und Jugendlichen sind mehr als kreative Zeichnungen und Texte – sie enthalten ihre Wünsche und Forderungen für eine bessere Welt. Dass Kinder gehört werden und ihre Meinung ernst genommen wird, ist ein Kinderrecht.“

Aus diesem Grund freut sich UNICEF Österreich besonders, dass Bundesministerin für Frauen, Familie, Jugend und Integration im Bundeskanzleramt Susanne Raab als erste Politikerin den frisch gedruckten Ideenkatalog entgegengenommen hat.

Bundesministerin Susanne Raab: „Die Corona-Krise war eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, ganz besonders aber auch für Kinder und Jugendliche. Als Bundesregierung haben wir hier in vielen Bereichen unterstützt, etwa Laptops für das Homeschooling zur Verfügung gestellt oder mit der Sommerschule gezielt gefördert. Zudem haben wir zahlreiche Maßnahmen für Familien mit Kindern umgesetzt. Jetzt gilt es, in allen Bereichen wieder positiv in die Zukunft zu schauen. Daher bedanke ich mich herzlich bei UNICEF für die Übermittlung des Ideenkatalogs. Dieser zeigt, welche zum Teil sehr konkrete Vorstellungen und tolle Ideen die jungen Menschen in unserem Land haben. Mir ist es ein großes persönliches Anliegen, Kinder und Jugendliche dabei zu ermutigen und zu unterstützen, sich Gedanken über unser Zusammenleben und die gemeinsame Zukunft zu machen. Das betrifft uns alle, und einander zuzuhören hilft auch uns allen.“

Denk dir die Welt 2021

Auch heuer werden Kinder und Jugendliche wieder die Möglichkeit haben, ihren Ideen und Wünschen im Rahmen von „Denk dir die Welt 2021“ Gehör zu verschaffen. Dieses Jahr steht dabei das Wohlbefinden von jungen Menschen im Vordergrund. Weitere Informationen zur Teilnahme folgen in Bälde. 

Für Redaktionen

Mehr Informationen zu „Denk dir die Welt 2020“ finden Sie hier.
Den „Denk dir die Welt“-Ideenkatalog finde Sie hier.