Dieses Jahr war leider kein einfaches für Kinder und Familien rund um die Welt: Eine Hungersnot in Gaza, die Gräueltaten im Sudan, schwere Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Myanmar und dazu die weltweiten Kürzungen der Auslandshilfen.
Doch es gibt auch Hoffnung! Mit der Waffenruhe zwischen Israel und Gaza konnten wir mit Ende dieses Jahres unsere Hilfe im Gazastreifen ausweiten. In Österreich engagiert sich außerdem ein neu gegründeter Jugendbeirat für die Rechte der Kinder. Und Sie an unserer Seite – als UNICEF Unterstützer und Spender – sind ein Grund zur Hoffnung. Es zeigt: Vielen Menschen ist es nicht egal, wie es den Kindern rund um die Welt geht. Diese Solidarität stimmt uns hoffnungsvoll, dass wir gemeinsam etwas bewirken können!
Jänner 2025: Der weltweite Hunger steigt!
Die Zahl der hungernden Menschen hat in den letzten 5 Jahren um 122 Millionen zugenommen. Hungerkrisen verschärfen sich rund um die Welt. Die Ursachen sind komplex: Von diversen Krisen bis zu Wetterextremen als Folge der Klimakrise.
Februar 2025: Start des Jugendbeirats
12 junge Menschen aus 7 Bundesländern setzen sich seit Februar für die Kinderrechte in Österreich ein. Der neue Jugendbeirat ist nicht nur eine starke Stimme für Kinderrechte. Er plant darüber hinaus aktiv Veranstaltungen, um Kinderrechte in Österreich zu stärken.
März 2025: Gekürzte Auslandshilfen bringen Kinder in Gefahr
Die Kürzungen der Hilfsgelder durch Geberländer gefährden Fortschritte für Kinder und Familien in Not. 14 Millionen mangelernährte Kinder weltweit können infolgedessen nicht mehr behandelt werden.
April 2025: Erdbeben in Myanmar
Am 28. März bebte in Zentral-Myanmar die Erde mit einer Stärke von 7,7 auf der Richterskala. Das Erdbeben war das tödlichste, das Myanmar jemals erlebt hat. Über 3.700 Menschen sind ums Leben gekommen. 2 Millionen Kinder haben auch Monate danach noch humanitäre Hilfe benötigt.
Mai 2025: Gewalt im Sudan eskaliert
Der Konflikt im Sudan hat sich nach über 3 Jahren nochmals intensiviert. Kämpfe in der Gegend von Al-Fashir haben zu einer Massenflucht geführt. Die Lage der rund 5 Millionen Kinder auf der Flucht ist katastrophal. Viele leiden Hunger und haben keinen ausreichenden Zugang zu lebenswichtigen Hilfsgütern.
Juni 2025: Vielfalt ist ein Kinderrecht
Wir sagen Ja zu Vielfalt und Nein zu Diskriminierung! Wir setzen gemeinsam mit unseren Ehrenbeauftragten ein Zeichen für Inklusion, Gleichberechtigung und den Schutz aller Kinder. Im Pride Month Juni und an allen 365 Tagen im Jahr.
Juli 2025: Zu Besuch in der Kinderfreundlichen Gemeinde Kufstein
Was bedeutet es, eine Kinderfreundliche Gemeinde zu sein? Gemeinsam mit der Tiroler Tageszeitung haben UNICEF-Mitarbeiter das in der Gemeinde Kufstein herausgefunden und waren begeistert von den Maßnahmen: Frühbetreuung für Kinder in städtischen Volksschulen und barrierefreie METACOM-Kommunikationstafeln auf Spielplätzen für Kinder mit Behinderungen oder Sprachbarrieren.
August 2025: Ausruf einer temporären Hungersnot in Teilen Gazas
Mehr als 500.000 Menschen in Teilen Gazas haben sich im August in Hungersnotbedingungen befunden. 1 von 5 Kindern war im Sommer 2025 akut mangelernährt. UNICEF arbeitet daran, die lebensrettenden Ernährungs-, Wasser- und Gesundheitsdienste auszuweiten, um Kinder vor Hunger zu schützen.
September 2025: Erdbeben in Afghanistan
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 erschütterte den Osten Afghanistans. Dabei haben 1.172 Kinder ihr Leben verloren. Die entscheidende Rolle gut ausgebildeter weiblicher Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen ist deutlicher denn je geworden. Das Problem: Seit 4 Jahren herrscht ein Bildungsverbot für Mädchen.
Oktober 2025: UNICEF Österreich launcht Petition für mehr Sicherheit im Netz
Nur 12,3 % aller Befragten unserer repräsentativen Umfrage finden, dass Kinder online sicher sind. Wir setzen uns ein & fordern mit unserer Petition eine sichere Online-Welt für Kinder!
November 2025: Der Herbst bringt beispiellose Zyklone
Am 20. November war der internationale Tag der Kinderrechte. Klimaschutz ist ein Kinderrecht, denn Kinder leiden besonders unter den Folgen von Naturkatastrophen. Schwere Zyklone haben im Herbst 2025 in vielen Ländern Südostasiens massive Überschwemmungen ausgelöst.
Dezember 2025: Kinder vor der Winterkälte schützen
In vielen Ländern unserer Erde ist eine warme Winterjacke ein Luxusgut. Regen, Schnee und Minusgrade werden vor allem für Kinder in Konfliktregionen schnell lebensbedrohlich. Mit der Winterkampagne 2025 setzt sich UNICEF Österreich für Kinder ein, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Mit Ihren Spenden können wir warme Kleidung, Decken und weitere wichtige Hilfsgüter liefern.
UNICEF plant, im Jahr 2026 durch unsere weltweite Arbeit 73 Millionen Kinder in Krisenregionen mit Hilfe zu erreichen.
Das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe!