- Neue Initiative von EY und UNICEF Österreich zeigt auf, wie Unternehmen Kinderrechte stärken können
- Fokus auf Integration von Kinderrechten in ESG-Strategien, Lieferketten und Personalpolitik
- Veranstaltung für geladene Teilnehmer:innen [LH1] am 09. Juni 2026 in Wien
- Ziel: Bewusstsein schaffen, konkrete Umsetzung fördern und messbaren Impact erzielen
Wien – Unternehmen beeinflussen die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen stärker als oft angenommen – durch ihre Produkte, Lieferketten, Arbeitsmodelle und Investitionsentscheidungen. Vor diesem Hintergrund haben EY Österreich und UNICEF Österreich 2026 eine gemeinsame Veranstaltung umgesetzt, die Unternehmen dabei unterstützt, Kinderrechte systematisch in ihre Geschäftsmodelle und ESG-Strategien zu integrieren. Die Initiative „EY x UNICEF – Child Rights & Business 2026“ bringt Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft, Nachhaltigkeit, HR und Strategie zusammen und zeigt praxisnah, wie unternehmerischer Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Kinderrechte als Teil moderner Unternehmensführung
Kinder und Jugendliche sind zentrale Stakeholder für Unternehmen – als Konsument:innen, zukünftige Arbeitskräfte und Teil der Gesellschaft. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Lieferkettentransparenz, soziale Nachhaltigkeit und regulatorische Anforderungen zunehmend an Bedeutung. „Kinderrechte sind kein rein gesellschaftliches Thema mehr – sie sind ein relevanter Bestandteil moderner Unternehmensführung. Unternehmen, die hier frühzeitig handeln, können Risiken reduzieren, ihre Reputation stärken und neue Potenziale erschließen“, sagt Christian Horak, EY Österreich.
Auch UNICEF Österreich betont die wirtschaftliche Relevanz: „Unternehmen haben einen entscheidenden Einfluss auf das Leben von Kindern weltweit. Wer Kinderrechte systematisch berücksichtigt, leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft, sondern schafft auch langfristige wirtschaftliche Stabilität“, so Christoph Jünger, Geschäftsführer von UNICEF Österreich.
Praxisnaher Zugang für Unternehmen
Die Veranstaltung wurde in einem kompakten, interaktiven Format für geladene Gäste konzipiert und vermittelte in rund 75 Minuten zentrale Inhalte rund um „Child Rights & Business“. Teilnehmer:innen erhielten Einblicke in regulatorische Entwicklungen, konkrete Tools sowie Best Practices zur Integration von Kinderrechten in Geschäftsmodelle und Strategien, in Lieferketten und Compliance-Strukturen, in die Personalpolitik und Arbeitsbedingungen sowie in Investitionsentscheidungen.
Ziel ist es, nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern konkrete Umsetzungsschritte anzustoßen und Unternehmen bei der Integration in bestehende ESG-Strukturen zu unterstützen.
Die Veranstaltung gestern in Wien hat als Auftakt stattgefunden. Aktuell wird die Möglichkeit einer weiteren Veranstaltung in Graz ausgelotet, zu der eine ausgewählte Gruppe von Führungskräften eingeladen werden soll, um einen intensiven Austausch und konkrete Diskussionen zu ermöglichen.
Starke Partnerschaft mit Wirkung
Die Kooperation verbindet die wirtschaftliche Expertise von EY mit der globalen Erfahrung von UNICEF im Bereich Kinderrechte. Ziel ist es, Unternehmen nicht nur zu sensibilisieren, sondern sie aktiv bei der Umsetzung zu begleiten. Mit der Initiative unterstreichen EY und UNICEF Österreich ihren Anspruch, nachhaltige Transformation voranzutreiben und gleichzeitig einen konkreten gesellschaftlichen Beitrag zu leisten – im Sinne des EY Purpose „Shape the future with confidence for the next generation“ und des UNICEF-Mandats, die Rechte jedes Kindes zu stärken.