In Brasilien setzt sich UNICEF unermüdlich dafür ein, die Lebensumstände von Kindern und ihren Familien zu verbessern. Angesichts der Armut in Brasilien, der Kinderarbeit und der hohen Kindersterblichkeit in Brasilien ist unsere Hilfe sehr wichtig. Außerdem gibt es in Brasilien viele Straßenkinder, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.
UNICEF setzt sich stark dafür ein, Kinder in Brasilien vor Kinderarbeit und Ausbeutung zu schützen. Sie helfen den Kindern, Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung zu bekommen. Mit unseren Projekten in Brasilien helfen wir Kindern in Not. Wir kämpfen gegen Kinderarmut in Brasilien und wollen die Kindersterblichkeit senken.
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit. Ihre Spende für Brasilien hilft uns dabei, die Zukunft der Kinder zu verbessern.
Unsere Erfolge 2024
die aus Venezuela geflüchtet sind, erhielten Impfungen.
erhielten psychosoziale Unterstützung.
haben an Schulungen zur Menstruationsgesundheit teilgenommen.
hat UNICEF mit lebenswichtigen Wasser- und Hygieneprodukten versorgt.
Die Lage der Kinder in Brasilien
Die Kinderarmut in Brasilien ist sehr hoch. Rund 45 % der Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren leben in Armut. Das sind fast 20 Millionen Mädchen und Jungen.
Gleichzeitig erlebt Brasilien immer häufiger Naturkatastrophen. Nach den schweren Überschwemmungen in Rio Grande do Sul im Frühjahr 2024 waren 2 Millionen Menschen in Not. In einigen Regionen leiden Kinder unter den Folgen anhaltender Dürren. Etwa 270.000 Kinder in der Amazonasregion sind von der schlimmsten Dürre aller Zeiten betroffen. Der Zugang zu sauberem Wasser und Nahrung ist gefährdet.
Zahlreiche indigene Gemeinden sind komplett isoliert. Waldbrände verschlimmern die ohnehin katastrophale Lage der Kinder in Brasilien weiter.
Politische und ökonomische Lage in Brasilien
In Brasilien hat der soziale und wirtschaftliche Fortschritt viele Menschen erreicht.
An einem bedeutenden Teil der brasilianischen Bevölkerung, insbesondere an Kindern und Jugendlichen, ist dieser Fortschritt vorbeigegangen.
Soziale Ungleichheit in Brasilien führt dazu, dass mehr als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in Armut lebt.
Sie sind Gefahren wie Gewalt, Kriminalität und Missbrauch schutzlos ausgesetzt.
Die Realität, dass viele Kinder keine gute Schul- oder Berufsbildung erhalten, verschärft diese Problematik.
So hilft UNICEF in Brasilien
Bildung: In Brasilien haben zahlreiche Kinder keinen Zugang zu Bildung. UNICEF unterstützt das Programm „Busca Ativa Escolar“ (Aktive Schulsuche). Ziel des Programmes ist es, Kinder zu finden, die nicht zur Schule gehen und diese an einer Schule anzumelden.
WASH: Aufgrund des Klimawandels und der Dürre im Amazonasgebiet fehlt vielen Kindern in Brasilien der Zugang zu sauberem Wasser und Hygieneprodukten. UNICEF arbeitet dafür, besonders betroffene Schulen und Regionen mit wichtigen Hilfsmitteln und Informationen zu unterstützen und so ihre Wasserversorgung und Hygiene zu sichern.
Humanitäre Hilfe: Der Zustrom an Migranten aus Venezuela bleibt hoch. 330 Menschen erreichen täglich die Grenze Brasiliens. UNICEF unterstützt Familien auf der Flucht mit umfassenden Hilfsangeboten. Dies umfasst wichtige Bereiche wie Gesundheit, Ernährung, Kinderschutz und Bildung.
Schutz für Kinder in Brasilien
Im Rahmen eines Projekts der brasilianischen Regierung und UNICEF wurde in Vitória da Conquista ein Schutzanhörungskomplex errichtet.
Dieser bietet Kindern einen geschützten Raum, in dem sie über ihre Erfahrungen als Opfer oder Zeugen von Gewalt sprechen können. Dabei stehen ihnen speziell ausgebildete Fachkräfte zur Seite und bieten bestmögliche Unterstützung.
Der Schutzanhörungskomplex in Vitória da Conquista ist der erste seiner Art. Auch andere Städte in Brasilien erwägen ähnliche Einrichtungen im Rahmen der Entwicklungshilfe in Brasilien zu schaffen.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund