Ein verletztes Kind im Gazastreifen.

New York / Wien – Statement von UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell.

„Wir sind entsetzt über die Tötung von 15 Menschen, darunter neun Kinder und vier Frauen, die laut Berichten heute Morgen in Deir al Balah im Gazastreifen auf Nahrungshilfen für Kinder warteten. Weitere 30 Menschen wurden Berichten zufolge verletzt, darunter 19 Kinder.

Diese Hilfe wurde von Project Hope, einer Partnerorganisation von UNICEF, für Familien in verzweifelter Not bereitgestellt. Die Tötung von Familien, die versuchen, lebensrettende Unterstützung zu erhalten, ist unerträglich.

Dies waren Mütter, die nach Monaten des Hungers und der Verzweiflung lebenswichtige Hilfe für ihre Kinder suchten. Unter ihnen war Donia, deren einjähriger Junge Mohammed getötet wurde. Sie berichtete, dass er nur Stunden zuvor seine ersten Worte gesagt hatte. Donia liegt nun, schwer verletzt durch die Explosion, in einem Krankenhausbett und klammert sich an Mohammeds kleinen Schuh. Kein Elternteil sollte jemals eine solche Tragödie erleben müssen.

Dies ist die traurige Realität, mit der viele Menschen im Gazastreifen heute konfrontiert sind nach Monaten, in denen nicht genug Hilfsgüter in den Gazastreifen gelangt sind, und die Konfliktparteien ihre grundlegende Verantwortung zum Schutz der Zivilbevölkerung nicht erfüllen.

Aufgrund der unzureichenden Hilfe hungern Kinder, und die Gefahr einer Hungersnot wächst. Die Zahl der mangelernährten Kinder wird weiter steigen, solange die lebensrettende Unterstützung und Versorgung nicht wieder in vollem Umfang ermöglicht werden.

Das internationale Völkerrecht ist eindeutig: Alle Konfliktparteien sind verpflichtet, die Zivilbevölkerung zu schützen und die sichere und ungehinderte Bereitstellung humanitärer Hilfe zu gewährleisten.

Wir rufen Israel dazu auf, seine Einsatzregeln dringend zu überprüfen, um die uneingeschränkte Einhaltung des internationalen humanitären Völkerrechts zu gewährleisten, insbesondere den Schutz der Zivilbevölkerung, einschließlich der Kinder, und eine gründliche und unabhängige Untersuchung dieses Vorfalls und aller mutmaßlichen Verstöße durchzuführen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien, die Angehörige verloren haben, und allen Betroffenen, einschließlich unserer Partner von Project Hope, die sich weiterhin unter gefährlichsten Bedingungen für die Kinder in Gaza einsetzen.

UNICEF ruft erneut zu einem sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand auf, zur Freilassung aller Geiseln und zum Schutz der Zivilbevölkerung, insbesondere der Kinder und humanitärer Teams, durch alle beteiligten Konfliktparteien. Lebensmittel, Wasser, Zusatznahrung und medizinische Versorgung müssen die Kinder sicher und ohne Verzögerung erreichen. Das Sterben und das Leiden der Kinder und der Zivilbevölkerung müssen aufhören.“

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