Noch immer erleben Eltern täglich das Schlimmste: Ihre Kinder sterben an Krankheiten, die durch eine Impfung verhindert werden könnten. Gerade für geschwächte Kinder in Krisengebieten sind Infektionskrankheiten wie Polio oder Masern oft ein Todesurteil.
Impfungen spenden Überleben! Sie sind die Grundlage für eine gute Gesundheit von Kindern schon zu Beginn ihres Lebens.
Die Kosten von Impfungen sind im Vergleich zur Behandlung von Epidemien und Krankheiten sehr niedrig. In den letzten 50 Jahren ist es UNICEF gelungen, 154 Millionen Leben durch Impfkampagnen zu retten – das betrifft 6 Menschen pro Minute.
Helfen Sie uns Kinder auf der ganzen Welt mit Impfungen zu schützen!
Aktuelle Situation
Die Grundimmunisierung sollte für alle Menschen in Österreich nach Impfplan durchgeführt werden. Der österreichische Impfplan wird den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gemäß jährlich aktualisiert. Er bietet die Grundlage für einen Impfschutz, der alle Altersgruppen einschließt.
In Österreich besteht die größte Impflücke bei jungen Eltern. Bei fehlendem Impfschutz treten daher Kinderkrankheiten auch bei Erwachsenen auf. Die Herdenimmunität kann für nicht geimpfte Personen daher nicht garantiert werden.
Kinderkrankheiten können lebensgefährlich enden. Jedes vierte Kleinkind stirbt an einer Lungenentzündung, Masern oder Durchfallerkrankungen.
Ein Großteil der Ansteckungen und Tode könnte mit Impfungen verhindert werden.
Aufgrund des anhaltenden Konflikts haben viele Kinder in der Demokratischen Republik Kongo keinen Zugang zu Impfungen. Über 100.000 Menschen sind im Jahr 2024 an Masern erkrankt. 80% der Todesfälle durch Masern betreffen Kinder. Das Land hat aktuell außerdem Tausende Fälle von Cholera und Affenpocken.
Auch Bwanga hat das Schlimmste erlebt, das einer Mutter passieren kann: „Ich habe zwei Kinder verloren, weil sie nicht geimpft waren. Deshalb bin ich heute gekommen, um Dieu Merci zu impfen“, erzählt Bwanga.
Ihr kleiner Sohn ist erst einen Monat alt und erhält in einem UNICEF Gesundheitszentrum seine lebensrettende Masernimpfung.
In entlegenen Gebieten El Salvadors sorgt UNICEF dafür, dass lebensrettende Impfstoffe auch die entferntesten Familien erreichen.
Gemeinsam mit Partnern unterstützt UNICEF Gesundheitshelfer, die mit Motorrädern, Kühltaschen und Tablets Impfstoffe sicher transportieren und die Daten effizient verwalten.
Seit der Einführung der HPV-Impfung im Jahr 2020 hat UNICEF dazu beigetragen, die Impfquote zu steigern und Kinder vor gefährlichen Krankheiten zu schützen.
Durch Schulungen und moderne Ausrüstung können Gesundheitshelfer mehr Familien erreichen und das Vertrauen in Impfprogramme stärken – ein wichtiger Schritt für die Gesundheit der Gemeinschaften.
Impfungen spenden jährlich 2 bis 3 Millionen Kindern Überleben
Gemeinsam mit Partnern leitet UNICEF Impfprogramme in über 100 Ländern. Jedes Jahr erreichen wir knapp die Hälfte aller Kinder weltweit mit lebensrettenden Impfstoffen.
Landesweite „Tür-zu-Tür“ Impfkampagnen versorgen Kinder und ihre Familien mit einer Immunisierung gegen Krankheiten wie Polio, Masern oder Cholera.
Tetanus konnte so durch Impfungen bei Säuglingen und Müttern in fast allen Ländern der Welt eliminiert werden.
Die UNICEF Helferinnen und Helfer erklimmen dabei Berge, bezwingen Schluchten und waten durch Flüsse. So erreichen wir auch Kinder in abgeschiedenen Regionen mit wichtigen Impfungen.
So hilft UNICEF mit Impfungen
- UNICEF ist einer der größten Abnehmer von Impfstoffen weltweit. Wir schützen die Hälfte aller Kinder vor gefährlichen Krankheiten.
- Wir arbeiten mit Regierungen, NGOs und Partnerorganisationen. So erreichen wir Kinder auch an abgeschiedenen Orten oder in Krisen- und Katastrophengebieten.
- Mit Sonnenenergie, Mobilfunktechnologie und Telemetrie sichern wir die Kühlkette der Impfstoffe, um diese sicher zu transportieren.
- Gemeinsam mit unseren Partnern kämpfen wir für die Entwicklung wichtiger neuer Impfstoffe, Diagnose- und Gesundheitstechnologien.
- Durch weltweite Kampagnen zur Immunisierung kommen wir der Ausrottung von gefährlichen Krankheiten, wie zum Beispiel Kinderlähmung, immer näher.
Rückgang der weltweiten Impfrate
Der Rückgang wichtiger Routineimpfungen bei Kindern ist eine dramatische Folge der Coronavirus-Pandemie. Sie droht die Fortschritte bei der Reduktion vermeidbarer Infektionskrankheiten zu Nichte zu machen.
2024 waren 20 Millionen Kinder weltweit nicht oder nicht ausreichend geimpft. Darunter fallen 14,5 Millionen Kinder, die noch nie eine Impfung erhalten haben. Die Zahl ist seit dem Jahr 2022 um mehr als eine halbe Million gestiegen.
Die Hälfte der ungeimpften Kinder weltweit leben in Krisenregionen wie dem Sudan, Jemen oder Afghanistan.
Um den Rückgang der Immunisierungen für Kinder zu stoppen, brauchen wir Ihre Unterstützung!
Ihre Spende kommt an!
Ihre Spende wird zum Wohl der Kinder eingesetzt!
- Weltweit arbeiten wir mit Partnerorganisationen und lokalen Initiativen, damit Kinder vor Ort die Hilfe erhalten, die sie am dringendsten brauchen.
- Unsere Arbeit ist nur mithilfe von Spenden wie Patenschaften möglich, da wir keine Pflichtbeiträge von Regierungen erhalten.
- Wir arbeiten gewissenhaft und berichten detailliert und transparent. Daher ist UNICEF Österreich mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet.
- Ihre Spende und Patenschaft ist steuerlich absetzbar.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund
Wichtige Fragen zum Thema Impfungen
Warum sollte ich mein Kind impfen?
Impfungen wirken und retten jedes Jahr Millionen Kinderleben. Bei Impfungen werden die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers eines Kindes angeregt, die Krankheit schneller und wirksamer zu bekämpfen.
Dabei wird eine Immunreaktion auf bestimmte Krankheiten ausgelöst. Wenn das Virus oder die Bakterien zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in den Körper eindringen, weiß das Immunsystem bereits wie sie zu bekämpfen sind.
Sind Impfungen wirklich sicher?
Impfstoffe sind sehr sicher. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine, durch Impfungen vermeidbare Krankheiten, schwere Folgen hat, ist wesentlich höher als die Wahrscheinlichkeit für Impfkomplikationen.
Alle Impfstoffe durchlaufen strenge Sicherheitsprüfungen, einschließlich klinischer Tests, bevor sie für die Öffentlichkeit zugelassen werden. In Österreich werden nur Impfstoffe registriert und verkauft, die strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen.
Gegen welche Krankheiten kann ich mein Kind impfen?
In Österreich gibt es für alle Kinder bis zum 15. Lebensjahr Impfungen, die für die öffentliche Gesundheit wichtig sind, kostenlos. Auf diese Weise werden Kinder gegen die meisten vermeidbaren Krankheiten geimpft. Alle Infos über diese Krankheiten und vorhandene Impfstoffe, können im österreichischen Impfplan nachgelesen werden.
Was bedeutet Herdenimmunität?
Wenn genügend Menschen gegen eine bestimmte Krankheit geimpft sind, können sich Krankheiten nicht so leicht von Mensch zu Mensch ausbreiten, da die meisten Menschen immun sind. Dies bietet auch jenen Schutz, die nicht geimpft werden können, wie z.B. Säuglinge. Die Krankheit wird dadurch immer seltener oder verschwindet komplett.