Amman/Wien – Stellungnahme von Edouard Beigbeder, UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika.
„Wir sind zutiefst besorgt über anhaltende Berichte, wonach Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit den andauernden öffentlichen Unruhen im Iran getötet oder verletzt werden. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Getöteten und Verletzten, und wir teilen ihre Trauer.
UNICEF fordert den Schutz aller Kinder vor allen Formen von Gewalt und Schaden. Sie müssen vor jeglichen Handlungen geschützt werden, die ihr Leben, ihre Freiheit oder ihr psychisches und körperliches Wohlergehen gefährden.
Die iranischen Behörden, die an den Protesten Beteiligten, die Gemeinschaften sowie die Familien sollten alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Kinder zu schützen. Sicherheitskräfte müssen davon absehen, unnötige oder unverhältnismäßige Gewalt anzuwenden, und Kinder dürfen sich nicht in Situationen befinden, die sie in Gefahr bringen oder ihnen ihre Freiheit entziehen.
In Übereinstimmung mit der Konvention über die Rechte des Kindes muss das Recht jedes Kindes auf Leben geachtet und geschützt werden.“