Kiew/Wien – Mit Unterstützung der Regierungen des Vereinigten Königreichs, der USA und Dänemarks stärkt UNICEF Energielösungen für kritische soziale Infrastruktur um Heizung und Wasserversorgung für Kinder und Familien aufrechtzuerhalten.
Als Reaktion auf Unterbrechungen der Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung infolge unablässiger Angriffe auf die Energieinfrastruktur sowie extremer Minustemperaturen weitet UNICEF seine Winterhilfe aus, um kritische Dienste für Kinder und Familien in der Ukraine aufrechtzuerhalten.
Seit November 2025 hat UNICEF landesweit 106 Generatoren mittlerer und großer Leistungskapazität ausgeliefert, um Wasserversorgungsbetriebe und Fernwärmeunternehmen zu unterstützen. In den kommenden Wochen werden weitere 149 Generatoren unterschiedlicher Leistung bereitgestellt, um den Betrieb weiter zu stabilisieren und dort zusätzliche Notstromlösungen zu stärken, wo der Bedarf weiterhin besonders hoch ist.
Diese Unterstützung der Kommunen wird dazu beitragen, Versorgungsunterbrechungen zu verringern, Reparaturen zu ermöglichen und Dienste bei Ausfällen schneller wiederherzustellen, um eine nachhaltigere Wärmeversorgung für Krankenhäuser, Schulen und Haushalte sicherzustellen. Die Lieferung der Notstromaggregate folgt auf monatelange Wintervorbereitungen und frühere Investitionen, darunter vorpositionierte Bestände und Notenergielösungen, die bereits dazu beitragen, Unterbrechungen zu reduzieren.
„Kinder und ihre Familien befinden sich derzeit dauerhaft im Überlebensmodus“, sagte Munir Mammadzade, UNICEF-Vertreter in der Ukraine. „Im ganzen Land sind lebenswichtige Dienste für Kinder und Familien stark belastet, und Eltern haben Mühe, ihre Kinder warm zu halten, warme Mahlzeiten zuzubereiten und Zugang zu regelmäßig fließendem Wasser zu bekommen. Diese Generatoren werden den mutigen Technikerinnen und Technikern vor Ort helfen, die Systeme am Laufen zu halten, damit die Heizungen funktionieren, Krankenhäuser geöffnet bleiben und Wasser fließt“, fügte Mammadzade hinzu.
Der Ausfall der Stromversorgung bei eisigen Temperaturen hat dazu geführt, dass Wasser- und Heizungsrohre reißen und Gebäude rasch unsicher werden. Bei minus zwanzig Grad Celsius sind Wohnungen ohne Heizung nicht nur unkomfortabel, sondern gefährlich.
Für Kinder kann eine längere Aussetzung gegenüber extremer Kälte zu Unterkühlung führen und Atemwegserkrankungen verschlimmern. Dunkelheit und eisige Temperaturen verstärken zudem Angst und Stress.
Die zusätzlichen Generatoren sind Teil von UNICEF’s umfassender Winterhilfe, mit der bisher 1,2 Millionen Menschen durch Notstromversorgung und Reparaturen an der Wasser- und Heizungsinfrastruktur unterstützt wurden. Darüber hinaus erhielten fast 187.000 Menschen – darunter 88.000 Kinder – Bargeldhilfe.
UNICEF bittet weiterhin um Unterstützung der Nothilfe Ukraine.
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