Seit 2017 unterstützt BOI Software Entwicklung und Vertrieb GmbH die Arbeit von UNICEF – von Nothilfe in Krisengebieten bis zu innovativen Projekten mit Fokus auf Klimaresilienz. Das Softwareunternehmen mit Standorten in Linz und Graz zeigt dabei seine soziale Ader und erzählt im Gespräch über die Hintergründe des gesellschaftlichen Engagements.
Was bedeutet „Verantwortung übernehmen“ für Ihr Unternehmen, jenseits von Umsatz und Wachstum?
Wir entwickeln innovative Software für große Kunden vor allem im Finanzdienstleistungs-bereich. Auch wenn unser Kerngeschäft also ganz im technischen Bereich liegt, übernehmen wir als Unternehmen Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Mitmenschen, da wir überzeugt davon sind, dass verantwortungsvolles unternehmerisches Wirtschaften Hand in Hand geht mit sozialem Engagement und ökologischem Handeln.
Gab es einen Moment oder ein Ereignis, das Ihre Entscheidung zur Unterstützung von UNICEF besonders geprägt hat?
Wir spenden seit vielen Jahren 10% unseres Jahresgewinns an gemeinnützige Organisationen, die wertvolle Initiativen für eine gutes Leben für alle setzen – UNICEF ist uns mit seinem Einsatz für Kinder in Krisengebieten aufgefallen. Wir haben bereits vor über 10 Jahren an UNICEF gespendet, damals konkret für Kinder in der Hungerkrise im Südsudan. Wir haben uns auch danach immer wieder für weitere Spenden entschieden, da die Hungerkrise in Afrika leider schlimmer wurde. So konnten wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen können, dass sich UNICEF im Südsudan um Kinder kümmern kann.
Inwiefern verändert die Zusammenarbeit mit UNICEF auch den Blick auf Ihr eigenes unternehmerisches Handeln?
Wir definieren unseren wirtschaftlichen Erfolg nicht nur über den Gewinn, den wir erwirtschaften und die Anzahl an Arbeitsplätzen, die wir schaffen, sondern auch über das Ausmaß an finanzieller Unterstützung, die wir an UNICEF und andere Organisationen leisten können.
Was motiviert Sie persönlich, sich für Kinderrechte und globale Gerechtigkeit einzusetzen?
Uns fällt immer wieder auf, wie privilegiert wir in Österreich sind, verglichen zu vielen anderen Teilen unserer Welt. Vieles davon beruht auf purem Glück und wir sind froh, dass wir ein bisschen an andere weitergeben können.
Welche Rolle spielt gesellschaftliches Engagement im Wettbewerb um Talente und Kund:innen?
Wir sind ein sehr kleines Unternehmen, aber wir bekommen sowohl von Seiten unserer großen Kunden als auch von Seiten von Bewerber:innen sehr gute Rückmeldungen für unser Engagement im Sozialbereich und im Klimaschutz. Es freut uns sehr, dass uns unser Engagement auch bei neuen Mitarbeiter:innen als Arbeitgeber attraktiv macht.
Was lernen Sie durch Ihr Engagement für UNICEF, das Sie auch intern im Unternehmen anwenden können?
Optimismus: auch in heraufordernden Zeiten positiv bleiben, auch Teilerfolge sind wichtig und immer auf die Menschen schauen.
Wie reagieren Ihre Mitarbeitenden auf Ihr Engagement, eher begeistert oder auch kritisch?
Unsere Mitarbeitenden sind begeistert: wir kombinieren unsere Ideen in der betrieblichen Gesundheitsförderung mit unserem gesellschaftlichen Engagement, indem wir etwa für alle während eines Jahres umgesetzten BGF-Ideen durch unsere Mitarbeitenden seitens der Firma einen Fixbetrag an eine gemeinnützige Organisation spenden – an welche, darüber stimmen alle gemeinsam ab.
Wenn Sie auf Ihr bisheriges Engagement zurückblicken: Was hat Sie am meisten überrascht?
Die Auswahl der Institutionen, an die wir spenden, ist wichtig und erfordert viel Zeit, da wir sicher gehen wollen, dass mit unserer Spende wirklich vor Ort geholfen wird. Es ist sehr schön zu sehen, was unsere Spenden bewirken.
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