Die afghanische Bevölkerung ist durch den langwierigen Konflikt und die Folgen schwerer Erdbeben gezeichnet. Der Winter bringt bis zu −40 Grad und zahlreiche weitere Gefahren für Kinder.
Die wichtigsten Grundversorgungsleistungen – insbesondere im Wasser-, Hygiene- und Gesundheitsbereich – fehlen.
Der Ausschluss von Frauen und Mädchen aus vielen Lebensbereichen, wie Bildung und Arbeit, erhöht ihr Sicherheitsrisiko. Dies verschlechtert die bereits schwierige humanitäre Lage noch weiter.
Mit Ihrer Spende an UNICEF helfen Sie Kindern und Frauen in Afghanistan!
Unsere Erfolge 2024
mit Hygieneartikeln und sauberem Trinkwasser versorgt.
mit Mangelernährung wurden von UNICEF behandelt.
erhielten wieder Zugang zu Bildung.
unter 5 Jahren konnten gegen Masern geimpft werden.
Die Lage der Kinder in Afghanistan
Die Kinderarmut in Afghanistan ist hoch und viele Familien haben Schwierigkeiten, ihre Grundbedürfnisse zu decken. 14,8 Millionen Menschen – rund ein Drittel der Bevölkerung – haben nicht genug zu essen. Schwere Erdbeben im August und November 2025 haben viele Familien zusätzlich in Armut gestürzt.
Der Winter in Afghanistan ist in einigen Regionen bitterkalt und warme Winterkleidung ist ein Luxusgut. Ohne wärmende Kleidung erkranken viele Kinder an Lungenentzündung. Allein im letzten Winter sind Tausende Kinder daran gestorben.
UNICEF hat zum Ziel, Kinder in Afghanistan vor lebensbedrohlichen Gesundheitsrisiken, Kinderarbeit und Kinderarmut zu bewahren!
Politische und ökonomische Lage in Afghanistan
Seit dem politischen Wandel und den schweren Erdbeben der vergangenen Jahre hat sich die Lage in Afghanistan nicht verbessert. Frauen und Mädchen leiden besonders unter der Krise. Ihr Zugang zu Bildung, Jobs, Dienstleistungen und auch ihre Bewegungsfreiheit sind stark eingeschränkt.
Es ist schwierig, betroffene Gruppen zu erreichen. Die Behörden haben drastische Beschränkungen für Hilfsorganisationen eingeführt. Zudem gibt es bürokratische Hürden und Drohungen gegen die Mitarbeitenden.
Seit Ende 2024 werden in Pakistan und dem Iran afghanische Flüchtlinge abgeschoben. Über 1,2 Millionen Flüchtlinge waren alleine im Jahr 2024 gezwungen, in die Armut ihrer Heimat zurückzukehren.
Naturkatastrophen wie Erdbeben, Dürren und Überschwemmungen verschlimmern die Lage der Kinder in Afghanistan zusätzlich.
So hilft UNICEF in Afghanistan
UNICEF leistet in Afghanistan Entwicklungshilfe und setzt sich für lebensrettende Maßnahmen ein. Zum Beispiel Ernährungsdienste zur Früherkennung und Behandlung schwerer Mangelernährung bei Kindern.
Auch die Bereitstellung von medizinischem Material, Sanitäranlagen und Impfstoffen ist wichtig.
UNICEF setzt sich verstärkt dafür ein, sichere Räume für Frauen und Mädchen zu schaffen. Im Jahr 2024 konnten 118.000 Mädchen und Frauen die bereitgestellten Schutzräume nutzen.
In den vorhandenen Räumen können sie sich wichtige Informationen und Dienstleistungen einholen. Dazu gehören Impfungen sowie Unterstützung bei geschlechterspezifischer Gewalt.
Außerdem kämpfen wir weiterhin für die Bildung, insbesondere für Mädchen und Frauen!
Wärme für Kinder in Afghanistan
Die 6-jährige Sahar lebt mit ihrer Familie in Zentralasien. Im Winter kann es bis zu −20 Grad bekommen.
Ihr Vater ist vor einigen Jahren gestorben und ihre Mutter kann die Familie kaum ernähren. Warme Winterkleidung oder Heizmaterial sind unbezahlbare Luxusgüter.
„Manchmal borgen wir uns Geld, um Kohle und Holz für unseren Ofen zu kaufen“, erzählt Sahars Mutter Razia.
Sie ist sehr besorgt, dass ihre Kinder wegen der Kälte krank werden. „Die nächstgelegene Klinik ist 30 Minuten zu Fuß entfernt und bietet nur grundlegende Leistungen an“, so Razia.
Sahar und ihre Geschwister haben von UNICEF ein Paket mit warmer Winterkleidung erhalten. Schuhe, Schal, Handschuhe, Socken und eine warme Jacke werden das Mädchen bei frostigen Temperaturen warmhalten.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund