Die afghanische Bevölkerung ist durch den langwierigen Konflikt und die Folgen schwerer Erdbeben gezeichnet.
Rund 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – darunter über 11 Millionen Kinder. Das ist fast die Hälfte der gesamten Bevölkerung Afghanistans.
Vielen Menschen fehlen wichtige Grundversorgungsleistungen wie sauberes Wasser oder Gesundheitsdienste. Außerdem nimmt der Hunger im Land zu.
Der Ausschluss von Frauen und Mädchen aus Lebensbereichen wie Bildung und Arbeit erhöht ihr Sicherheitsrisiko. Dies verschlechtert die bereits schwierige humanitäre Lage noch weiter.
Mit Ihrer Spende an UNICEF helfen Sie Kindern und Frauen in Afghanistan!
Unsere Erfolge 2025
mit sauberem Trinkwasser versorgt.
mit Mangelernährung wurden von UNICEF behandelt.
erhielten wieder Zugang zu Bildung.
konnten Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen.
Die Lage der Kinder in Afghanistan
Die Kinderarmut in Afghanistan ist hoch und viele Familien haben Schwierigkeiten, ihre Grundbedürfnisse zu decken.
Rund ein Drittel der Bevölkerung leidet Hunger. 2026 könnten 3,7 Millionen Kinder unter 5 Jahren an akuter Mangelernährung erkranken.
Außerdem ist das Gesundheitssystem in Afghanistan überlastet. Immer wieder kommt es zu Masernausbrüchen, die besonders Kleinkinder in Lebensgefahr bringen.
Der Winter in Afghanistan ist in einigen Regionen bitterkalt und warme Winterkleidung ist ein Luxusgut. Sind Kinder nicht ausreichend vor Kälte geschützt, leidet ihr Immunsystem. Krankheiten wie eine Lungenentzündung können vor allem für Kleinkinder tödlich enden.
Politische und ökonomische Lage in Afghanistan
Seit dem politischen Wandel und den schweren Erdbeben der vergangenen Jahre hat sich die Lage in Afghanistan nicht verbessert. Frauen und Mädchen leiden besonders unter der Krise. Ihr Zugang zu Bildung, Jobs, Dienstleistungen und auch ihre Bewegungsfreiheit sind stark eingeschränkt.
Es ist schwierig, betroffene Gruppen zu erreichen. Die Behörden haben drastische Beschränkungen für Hilfsorganisationen eingeführt. Zudem gibt es bürokratische Hürden und Drohungen gegen die Mitarbeitenden.
Seit Ende 2024 werden in Pakistan und dem Iran afghanische Flüchtlinge abgeschoben. 2025 sind 2,8 Millionen Geflüchtete aus den Nachbarländern nach Afghanistan zurückgekehrt.
Naturkatastrophen wie Erdbeben, Dürren und Überschwemmungen verschlimmern die Lage der Kinder in Afghanistan zusätzlich.
So hilft UNICEF in Afghanistan
UNICEF leistet in Afghanistan Entwicklungshilfe und setzt sich für lebensrettende Maßnahmen ein. Zum Beispiel Ernährungsdienste zur Früherkennung und Behandlung schwerer Mangelernährung bei Kindern.
Auch die Bereitstellung von medizinischem Material, Sanitäranlagen und Impfstoffen ist wichtig.
UNICEF setzt sich verstärkt dafür ein, sichere Räume für Frauen und Mädchen zu schaffen. Im Jahr 2025 konnten etwa 100.000 Mädchen und Frauen die bereitgestellten Schutzräume nutzen.
In den vorhandenen Räumen können sie sich wichtige Informationen und Dienstleistungen einholen. Dazu gehören Impfungen sowie Unterstützung bei geschlechterspezifischer Gewalt.
Außerdem kämpfen wir weiterhin für die Bildung, insbesondere für Mädchen und Frauen!
Bildung für Kinder in Afghanistan
Die 8-jährige Sadia hat durch das schwere Erdbeben im November 2025 alles verloren. Ein Schicksal, das sie mit zahlreichen weiteren Kindern in Afghanistan teilt.
„Ich habe all meine Hefte und Bücher durch das Erdbeben verloren“, erzählt Sadia.
Heute lebt sie gemeinsam mit 600 weiteren Familien in einem Camp für die Überlebenden des Erdbebens. Dort gibt es auch eine temporäre Schule für Kinder wie Sadia. Sie erhalten alle wichtigen Schulmaterialien und der Unterricht kann weitergehen.
Für Sadia bedeutet das ein wenig Normalität in der Krise. Sie erzählt stolz: „Jetzt bin ich froh, wieder Stifte und Bleistifte zu haben.“
UNICEF errichtet temporäre Schulen in Katastrophengebieten und versorgt die Kinder mit wichtigen Lern- und Spielmaterialien.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund