Viele verbinden UNICEF vor allem mit klassischer humanitärer Hilfe, Impfkampagnen oder Bildungsprojekten. Weniger bekannt ist jedoch, dass Innovation und Pionierlösungen eine zentrale Rolle in unserer Arbeit spielen.
So wurde die erste UNICEF Innovation bereits in den 1950er Jahren entwickelt: Ein simples Hebammenset, das Geburten für Mütter und ihre Babys sicherer macht.
Seither arbeitet unser Team rund um die Welt an neuen Technologien und innovativen Ideen. Von Drohnentransporten für Medikamente bis hin zur Entwicklung von Erdnusspaste gegen Mangelernährung: High-tech Roboter und teure Systeme stehen bei UNICEF nicht im Fokus. Es geht um einfache Lösungen, zum Beispiel gegen Hunger, mangelnde Bildung oder medizinische Versorgung.
In Innovation investieren bedeutet, in die Zukunft zu investieren!
Unsere Erfolge 2024 im Bereich Innovation
weltweit profitierten direkt von innovativen Projekten.
wurden durch innovative Lernprojekte erreicht.
weltweit haben unterschiedliche UNICEF Innovationsprojekte umgesetzt.
weltweit haben innovative Klimaschutzprojekte mit Kindern & Jugendlichen durchgeführt.
Innovative Projekte unterstützen & nachhaltige Veränderungen erzielen
Wir sehen Innovationen als Strategie, um den Fortschritt für Kinderrechte voranzutreiben.
Unser Ansatz: Innovation geprägt von Offenheit, Neugier, Partnerschaft und nachhaltiger Wirkung. Der Fokus liegt auf zukunftsweisenden Technologien, nachhaltiger Finanzierung und strategischen Partnerschaften.
In den zahlreichen UNICEF Forschungseinrichtungen rund um den Globus lösen unsere Experten aktuelle Probleme. Dafür arbeiten wir mit lokalen und globalen Start-ups, privaten Unternehmen, Regierungen und der Wissenschaft zusammen. Dieses vielfältige Netzwerk ermöglicht uns einen einzigartigen Blick auf die Herausforderungen und mögliche Lösungen. Dabei verfolgen wir einen disziplinären Ansatz und eine schnelle Umsetzung von unter 12 Monaten.
Innovationen sind unerlässlich, um zukunftssichere, nachhaltige Lösungen für Kinder zu finden.
Von UNICEF Österreich unterstützte Projekte
ADDA
Die African Drone & Data Academy bildet junge Menschen in Drohnentechnologie, künstlicher Intelligenz und Datenanalyse aus.
Die Drohnen werden unter anderem in der Katastrophenvorsorge und Krisenhilfe eingesetzt. Sie ermöglichen eine schnelle Kartierung der Landschaft. Die Bilder werden im Anschluss von einer KI ausgewertet und machen effiziente Hilfe möglich. Außerdem können die Drohnen zum Transport von Impfstoffen und anderen Medikamenten genutzt werden.
Über 250 Drohnen wurden bereits durch die Afrikanische Drohnen -und Datenakademie gebaut. Davon profitieren bis zu 3 Millionen Kinder in Malawi.
Solarbetriebene Wassersysteme
In Malawi ist diese moderne, klimafreundliche Technologie die Antwort auf sinkende Grundwasserspiegel und die Abhängigkeit von Dieselpumpen. Solarbetriebene Wassersysteme von UNICEF sind eine innovative Lösung gegen die weltweite Wasserkrise.
Die Planung der Wassersysteme wird mit der Regierung abgestimmt und ist somit eine nachhaltige Innovation im Kampf gegen den Klimawandel.
Kinder in Malawi profitieren mehrfach von den solarbetriebenen Wassersystemen: weniger Krankheiten durch verunreinigtes Wasser und mehr Zeit für Bildung dank kürzerer Wege zu sicheren Wasserquellen.
Digitale Lernzentren
Der Krieg in der Ukraine führt weiterhin dazu, dass die Bildung vieler Kinder unterbrochen ist. Schulgebäude wurden zerstört oder bleiben geschlossen.
Als innovative Lösung hat UNICEF digitale Lernzentren errichtet. Die technische Ausstattung mit Tablets, Laptops und anderen Geräten ermöglicht den Kindern und Jugendlichen digitalen Fernunterricht.
Darüber hinaus unterstützen wir durch ein Bildungsprojekt besonders konfliktbetroffene Regionen im Osten und Süden des Landes. Mit digitalen Lernmaterialien und dem Zugang zu Online-Plattformen können Kinder auch zu Hause lernen.
Wichtige Fragen zum Thema Innovation & UNICEF
Wo arbeitet UNICEF an neuen Innovationen?
UNICEF entwickelt neue Innovationen in unterschiedlichen Zentren und Forschungseinrichtungen rund um die Welt. Etwa 140 Kollegen aus über 35 Ländern arbeiten in den unterschiedlichen Büros.
UNICEF Innocenti ist beispielsweise unser Standort für Forschung und Innovation in Florenz (Italien). Hier werden regelmäßig Studien zu Themen wie Kinderschutz, Gesundheit und Bildung in Auftrag gegeben.
Im Jahr 2024 hat UNICEF Innocenti 134 Analysen und Forschungsergebnisse präsentiert, die wichtige Trends im Bereich der Kinderrechte aufzeigen und den politischen Diskurs beeinflussen.
In Helsinki (Finnland) befinden sich der Finance Hub und der Learning Hub, die an neuen Finanzierungsmodellen und digitalen Bildungsinnovationen arbeiten.
Außerdem gibt es regionale Hubs – die sogenannten Innovation Nodes – z.B. in Nairobi und Kuala Lumpur, wo an regionalen, interdisziplinären Innovationsprojekten geforscht wird.
In welchen Bereichen werden neue Innovationen für Kinder geschaffen?
UNICEF arbeitet an Innovationen in allen Lebensbereichen, die Kinder und Jugendliche betreffen. Im Bereich Bildung geht es um neue Technologien für digitale Lernsysteme.
Außerdem fördern wir die Gleichstellung und Gesundheit von Mädchen durch geschlechtergerechte Innovationen wie z. B. einer App für Menstruationsgesundheit.
UNICEF forscht auch laufend an neuen Lösungen für humanitäre Krisen und klimabedingte Naturkatastrophen.
Wir nutzen beispielsweise künstliche Intelligenz, um Hilfsmaßnahmen in Notsituationen in allen lokalen Sprachen für sämtliche Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen.
Welche innovativen Technologien verwendet UNICEF in der Entwicklung?
Unser Team identifiziert laufend innovative Technologien, die das Potenzial haben, das Leben von Kindern zu verbessern. KI, Blockchain, erneuerbare Energien und Biotechnologien sind mittlerweile ein Geschäft in Höhe von Billionen von Euro.
UNICEF macht sich diese Technologien zunutze, um das Überleben und die Sicherheit von Kindern zu garantieren.
Mit KI-gestützter Übersetzung erreichen wir zum Beispiel Kinder und Familien, die Minderheitensprachen sprechen. Blockchain-Datensätze werden in der Organisation von Impfstofflieferketten eingesetzt.
Außerdem nutzen wir in einigen Ländern ein KI-Modell, um die Luftqualität an Schulen auf ihren Schadstoffgehalt zu prüfen. Dabei versuchen wir Ungleichheiten zu beseitigen, indem wir in lokale Ökosysteme, Talente und Infrastruktur investieren.
Welche innovativen Projekte unterstützt UNICEF Österreich noch?
UNICEF Österreich unterstützt neben ADDA, solarbetriebenen Wassersystemen und digitalen Lernzentren eine Vielzahl von innovativen Projekten in unterschiedlichen Ländern. Viele davon auch über die digitale Plattform Yoma.
Zum Beispiel das Projekt Enviro-Champs in Südafrika. Das Land kämpft einerseits unter einer Wasserkrise als Folge des Klimawandels und auf der anderen Seite mit sehr hoher Jugendarbeitslosigkeit.
Enviro-Champs gibt jungen Menschen neue Chancen durch verschiedene Maßnahmen im Bereich Umweltschutz, digitale Bildung und Arbeitsmarktintegration.
Ein weiteres Projekt sind die Climate Champions in Rumänien. Damit fördern wir Klimabildung sowie die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in einer kindgerechten Klima-Politik.
Wie können Sie die Projekte als Einzelperson unterstützen?
Nicht nur große Partner helfen uns bei der Umsetzung der Projekte, auch Einzelpersonen können für einige der oben genannten Programme spenden.
Das ist entweder im Rahmen einer eigenen Spendenaktion auf unserer Spendenplattform möglich oder für folgende Projekte direkt auf unserer Website:
Wie können Sie die innovativen Projekte von UNICEF als Partner unterstützen?
Ihr Engagement ist eine Investition in Zukunftsfähigkeit, gesellschaftliche Wirkung und nachhaltige Innovation.
Für Ihr Unternehmen: Sie positionieren sich als Treiber von Verantwortung und Innovation.
Für die Gesellschaft: Sie unterstützen Lösungen, die langfristig Wirkung entfalten.
Für jedes Kind: Sie eröffnen neue Perspektiven und Chancen.
Ihre Ansprechpartnerinnen
Unternehmen & Partnerschaften
Silvia Dallabrida, MA
Stv. Leitung Philanthropie & Partnerschaften | Unternehmen & Strategische Partnerschaften
0660/86 01 266
dallabrida@unicef.at
Großspender & Stiftungen
Mag.a Claudia Cordie
Senior Specialist Major Donors | Foundations | MBOs | Beratung Großspender:innen
0660/35 38 913
cordie@unicef.at