Malawi ist eines der Länder im südöstlichen Afrika, das immer stärker unter dem Klimawandel leidet. Stürme und Überschwemmungen zerstören wichtige Infrastruktur wie Wasserversorgung, Schulen oder Gesundheitszentren.
Besonders Kinder sind stark von den Auswirkungen betroffen. Sie müssen oft kilometerweite Strecken für sauberes Wasser zurücklegen und können nicht in die Schule gehen.
Solarbetriebene Wasserpumpen sind durch tiefe Bohrungen vor Klimakatastrophen geschützt. Dank unserer Spender:innen und Partner:innen konnte UNICEF Österreich zwischen 2023 und 2025 insgesamt 502 262,12€ an Spenden für solarbetriebene Wasserpumpen in Malawi sammeln. 2024 wurden die ersten beiden Wassersysteme in den Gemeinden Chisawani und Chindola errichtet. Insgesamt profitieren davon rund 6.395 Menschen, darunter 1.982 Schüler:innen.
Mit Ihrer Spende können Sie die Lebensbedingungen von Kindern in Malawi verbessern!
UNICEF Erfolge in Malawi
bekamen 2025 Zugang zu sauberem Wasser.
wurden auf Mangelernährung untersucht.
erhielten wieder Zugang zu Bildung.
wurden mit Hygieneartikeln wie Seife versorgt.
Die Lage der Kinder in Malawi
Malawi ist anfällig für zahlreiche Naturkatastrophen, Klimaschocks und Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Schätzungsweise 5,7 Millionen Menschen – darunter 2,9 Millionen Kinder – brauchen dringend Hilfe!
Dürren und Überschwemmungen werden wegen des Klimaphänomens El-Niño immer häufiger. Das verstärkt die Gefahr einer Hungersnot in Malawi.
Schätzungsweise 5,7 Millionen Menschen sind von der Nahrungsmittelknappheit betroffen. Außerdem leidet das Land unter Cholera- und Masernausbrüchen.
UNICEF leistet in Malawi wichtige Entwicklungshilfe für Kinder und ihre Familien!
Politische und ökonomische Lage in Malawi
Malawi liegt im Südosten Afrikas und hat rund 20 Millionen Einwohner. Das Land ist eine Demokratie und die Hauptstadt heißt Lilongwe.
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Es wird vom „Human Development Index“ auf Rang 172 von 193 Ländern gereiht. Die Zunahme von Naturkatastrophen führt zu einem Anstieg der Binnenvertriebenen. Dadurch steigt die Armut im Land noch weiter.
Ein großes Problem bleibt die Infrastruktur. Noch immer sind viele Regionen und Gebiete kaum mit Strom und fließendem, sauberem Wasser versorgt. Außerhalb der größeren Städte gibt es große Probleme mit der Hygiene. Es gibt zu wenige gute Hygieneeinrichtungen und Abwassersysteme.
Wie hilft UNICEF in Malawi?
Ernährung: Klimawandelbedingte Naturkatastrophen führen zu Ernteausfällen und damit oft zu Mangelernährung bei Kindern. UNICEF hilft mit Spezialnahrung und unterstützt die Menschen in der Hungersnot in Malawi dabei, resilienten Ackerbau zu betreiben.
Gesundheit: HIV und Aids macht viele Kinder zu Waisen. UNICEF hilft ihnen besonders und ermöglicht Familien Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und Medikamenten.
Bildung: UNICEF ermöglicht Kindern in Malawi Zugang zu Bildung. In speziellen, ebenfalls mit Solarpumpen ausgestatteten Schulen, erhalten sie in Gärten „Umweltunterricht“. Mit Schulmaterialien und E-Learning Angeboten sollen so viele Kinder wie möglich Bildung erhalten.
Nothilfe: Nach Naturkatastrophen hilft UNICEF mit sauberem Wasser und lebensrettenden Hilfsgütern wie Medikamenten und Nahrung.
Wir engagieren uns in Malawi für nachhaltige Entwicklungshilfe! Unterstützen Sie uns und spenden Sie jetzt für Malawi!
Kinder wie Peace können wieder zur Schule gehen
„Ich mag die Schule, ich will noch viel besser werden”, sagt die zwölfjährige Peace. Ihr Dorf und die dort liegende Schule profitieren nun von einem neuen, solarbetriebenen Wassersystem.
Das Wassersystem hat den Schulalltag von Peace komplett verändert. Es verbreiten sich beispielsweise weniger Krankheiten. Durch den Zugang zu sauberem Wasser konnten sowohl in der Schule als auch im Dorf Infektionskrankheiten wie Cholera eingedämmt werden.
Vor allem aber haben die Schüler dort nun mehr Zeit: „Früher gab es genau eine Pumpe im Dorf, die alle Haushalte und Einrichtungen mit Wasser versorgt hat. Da waren immer lange Schlangen davor.“, erzählt der Schulleiter von Peace. Bis zu drei Stunden dauerte es. Für ihre Schule mussten die Schüler das Wasser holen.
Die Wassersysteme sind resistent gegen den Klimawandel und ermöglichen Kindern wie Peace eine sicherere Zukunft. Tragen auch Sie einen Teil dazu bei.
ADDA: Afrikanische Daten- und Drohnenakademie in Malawi
Im Jänner 2020 öffnete die Daten- und Drohnenakademie in Malawi. Die Ausbildung kombiniert theoretische und praktische Methoden zum Bau, Testen und Fliegen von Drohnen. Junge Menschen lernen dort außerdem, wie man sie in ein Lieferkettensystem integriert und die erfassten Daten analysiert.
Es können sich Personen aus ganz Afrika bewerben – das Programm ist kostenlos und mittlerweile auch in anderen Ländern in der Pilotphase. Eine Vielzahl der Teilnehmenden ist weiblich und ein großer Teil findet im Anschluss eine Anstellung in diesem Sektor.
Der Einsatz von Drohnen im Bereich der humanitären Hilfe ist sehr vielfältig. So werden sie beispielsweise zur Lieferung von medizinischen Hilfsgütern eingesetzt. Die Drohnenbilder helfen bei der Identifizierung von Moskitobrutstätten und tragen somit zur Bekämpfung von Malaria bei.
Mit Hilfe der Daten werden überschwemmungsgefährdete Gebiete identifiziert und Choleraausbrüche verhindert. Künstliche Intelligenz klassifiziert durch Luftaufnahmen die Nutzpflanzen, um die Ernährungssicherheit zu verbessern und so Mangelernährung vorzubeugen.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund