Infomaterial Wasser & Hygiene

Wassersicherheit für alle

Heute leben 1,42 Milliarden Menschen - darunter 450 Millionen Kinder - in Gebieten mit hoher oder extrem hoher Gefährdung durch Wassermangel. Weniger als 3 Prozent der weltweiten Wasserressourcen sind Süßwasser, und dieses wird immer knapper.

Der Klimawandel und extreme Wetterereignisse verschärfen den Wasserstress. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Gesundheit, die Entwicklung und die Sicherheit von Kindern bedrohen die Fortschritte, die bei der Kindersterblichkeit und den nachhaltigen Entwicklungszielen erzielt wurden. Dieser Bericht beschreibt die Ursachen der Wasserunsicherheit, die Auswirkungen auf Kinder und die Maßnahmen, die wir jetzt ergreifen müssen, um Wassersicherheit für alle zu erreichen.

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Wasser unter Beschuss: Teil 3

"Water Under Fire: Volume 3" zeigt die Probleme auf, mit denen Kinder beim Zugang zu Wasser in Kriegszeiten konfrontiert sind. Der Bericht zeigt die humanitären Auswirkungen auf Kinder anhand von Studien aus dem Staat Palästina, Irak, Syrien, Jemen und der Ukraine.
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Wasser unter Beschuss: Teil 2

Dieser zweite Band der Berichtsreihe "Water Under Fire" widmet sich der Fähigkeit des WASH-Sektors, eine vorhersehbare, qualitativ hochwertige humanitäre Hilfe zu leisten, und liefert eine Änderungsagenda und einen Fahrplan zur Stärkung dieser Fähigkeit.

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Wasser unter Beschuss: Teil 1

Kinder in Konfliktgebieten haben ein dreimal höheres Risiko, an wasserbedingten Krankheiten zu sterben, als durch Waffengewalt.

2019 hatten schätzungsweise mehr als 2,1 Milliarden Menschen keine reguläre Wasserversorgung.
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Zustand sanitärer Anlagen weltweit

Die Hälfte der Weltbevölkerung (4,2 Milliarden Menschen( nutzen unzureichende sanitäre Anlagen, die menschliche Abfälle unbehandelt lassen - eine Gefährdung für die Gesundheit und die Umwelt. Dieser Bericht stellt den heutigen Stand der sanitären Versorgung weltweit dar.
Sanitäre Anlagen Weltweit

Fortschritte bei Trinkwasser & Hygiene

Seit 2000 stieg der Anteil der Bevölkerung, die Zugang zu sauberen Trinkwasser hat, von 61 auf 71 Prozent. Darüber hinaus stieg auch der Anteil der Bevölkerung, die Zugang zu sanitären Einrichtungen hat, von 28 auf 45 Prozent im Jahr 2017. Dieser Bericht zeigt die Fortschritte in diesen 17 Jahren auf.
WASH Fortschritte bis 2017


WASH in Gesundheitseinrichtungen

50% der Gesundheitseinrichtungen haben Zugang zu grundlegenden Wassedienstleistungen, 37% Zugang zu grundlegenden Hygienediensten und 74% Möglichkeiten für die Handhygiene. Es gibt weltweite Fortschritte, aber es ist viel zu tun.
WASH im Gesundheitsbereich

WASH in Schulen

Weltweit hatten 2016 69 Prozent der Schulen eine Grundversorgung mit Trinkwasser und 66 Prozent grundlegende Sanitäranlagen. Dies bedeutet, dass über 620 Millionen Kinder entweder eine eingeschränkte oder keine sanitäre Versorgung an ihrer Schule hatten. Vor allem die Bildung von Mädchen leidet darunter.
WASH in Schulen

Wasserversorgung & Klimawandel

In Zeiten von Dürre, Überschwemmungen und Naturkatastrophen haben Mädchen und Buben häufig keinen gesicherten Zugang mehr zu sauberem Wasser. Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2040 600 Millionen Kinder in Gegenden leben, in denen es nicht ausreichend Wasser gibt.
Durst nach einer Zukunft



Ausmaß und Auswirkungen der Wasserknappheit im Nahen Osten und in Nordafrika

Nahezu neun von zehn Kindern im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA) leben in Gebieten mit hohem oder extrem hohem Wasserstress, was schwerwiegende Folgen für ihre Gesundheit, Ernährung, kognitive Entwicklung und künftige Existenzgrundlage hat. Von den 17 Ländern mit der größten Wasserknappheit der Welt liegen 11 in der MENA-Region.

Fast 66 Millionen Menschen in der Region verfügen über keine sanitäre Grundversorgung, nur ein sehr geringer Anteil der Abwässer wird angemessen behandelt, so ein neuer UNICEF-Bericht mit dem Titel "Running Dry: the impact of water scarcity on children in the Middle East and North Africa".

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