Infomaterial Wasser & Hygiene

Wasser unter Beschuss

Da die Welt mit einer nie da gewesenen Anzahl komplexer und langwieriger humanitärer Krisen konfrontiert ist, kann die humanitäre Gemeinschaft den WASH-Bedarf derzeit nicht überall und jederzeit decken.

Infolgedessen entsprechen die Wasser und Hygiene-Notdienste und -Hilfen nicht den kritischen Bedürfnissen der Menschen, die auf sie angewiesen sind. Dieser zweite Band der Berichtsreihe "Water Under Fire" widmet sich der Fähigkeit des WASH-Sektors, eine vorhersehbare, qualitativ hochwertige humanitäre Hilfe zu leisten, und liefert eine Änderungsagenda und einen Fahrplan zur Stärkung dieser Fähigkeit.

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Wasser unter Beschuss: Teil 1

Kinder in Konfliktgebieten haben ein dreimal höheres Risiko, an wasserbedingten Krankheiten zu sterben, als durch Waffengewalt.

2019 hatten schätzungsweise mehr als 2,1 Milliarden Menschen keine reguläre Wasserversorgung.
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Zustand sanitärer Anlagen weltweit

Die Hälfte der Weltbevölkerung (4,2 Milliarden Menschen( nutzen unzureichende sanitäre Anlagen, die menschliche Abfälle unbehandelt lassen - eine Gefährdung für die Gesundheit und die Umwelt. Dieser Bericht stellt den heutigen Stand der sanitären Versorgung weltweit dar.
Sanitäre Anlagen Weltweit

Fortschritte bei Trinkwasser & Hygiene

Seit 2000 stieg der Anteil der Bevölkerung, die Zugang zu sauberen Trinkwasser hat, von 61 auf 71 Prozent. Darüber hinaus stieg auch der Anteil der Bevölkerung, die Zugang zu sanitären Einrichtungen hat, von 28 auf 45 Prozent im Jahr 2017. Dieser Bericht zeigt die Fortschritte in diesen 17 Jahren auf.
WASH Fortschritte bis 2017


WASH in Gesundheitseinrichtungen

50% der Gesundheitseinrichtungen haben Zugang zu grundlegenden Wassedienstleistungen, 37% Zugang zu grundlegenden Hygienediensten und 74% Möglichkeiten für die Handhygiene. Es gibt weltweite Fortschritte, aber es ist viel zu tun.
WASH im Gesundheitsbereich

WASH in Schulen

Weltweit hatten 2016 69 Prozent der Schulen eine Grundversorgung mit Trinkwasser und 66 Prozent grundlegende Sanitäranlagen. Dies bedeutet, dass über 620 Millionen Kinder entweder eine eingeschränkte oder keine sanitäre Versorgung an ihrer Schule hatten. Vor allem die Bildung von Mädchen leidet darunter.
WASH in Schulen

Wasserversorgung & Klimawandel

In Zeiten von Dürre, Überschwemmungen und Naturkatastrophen haben Mädchen und Buben häufig keinen gesicherten Zugang mehr zu sauberem Wasser. Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2040 600 Millionen Kinder in Gegenden leben, in denen es nicht ausreichend Wasser gibt.
Durst nach einer Zukunft



818 Millionen Schulkindern haben keine Möglichkeit sich die Hände zu waschen

Vor COVID-19 hatten zwei von fünf Schulen weltweit keine Möglichkeit zum sicheren Händewaschen. So hatten im vergangenen Jahr weltweit 43 Prozent der Schulen keinen Zugang zu Handhygiene mit Wasser und Seife — eine Grundvoraussetzung, um inmitten der COVID-19-Pandemie sicher sein zu können.

Sie sind hierdurch einem erhöhten Risiko durch COVID-19 und andere übertragbare Krankheiten ausgesetzt. Mehr als ein Drittel der betroffenen Kinder (295 Millionen) kommen aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Download "Hand hygiene for all"