Malawi ist eines der Länder im südöstlichen Afrika, das immer stärker unter dem Klimawandel leidet. Jedes Jahr müssen die Menschen mit zerstörerischen Stürmen und heftigen Regenfällen rechnen, genauso wie mit extremen Dürreperioden. Nur knapp die Hälfte der Bevölkerung verfügt über eine Grundversorgung an Wasser.
Besonders Kinder sind stark von den Auswirkungen betroffen. Oft sind sie es, die kilometerweite Strecken zurücklegen müssen, um Wasser für ihre Familie zu holen. Sie können dann nicht zur Schule gehen und müssen zum Teil schwere körperliche Arbeit leisten.
In Malawi ist Entwicklungshilfe entscheidend, um die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern. Sie ermöglicht ihnen den Zugang zu Bildung, Gesundheit und Nahrung.
Sie können UNICEF Österreich bei einem wichtigen Projekt in Malawi helfen. Wir installieren solarbetriebene Pumpen. Diese Pumpen sind durch tiefe Bohrungen gegen die Auswirkungen von Klimakatastrophen geschützt.
UNICEF Erfolge in Malawi
bekamen 2024 Zugang zu sauberem Wasser.
wurden auf Mangelernährung untersucht.
in Überschwemmungsgebieten erhielten wieder Zugang zu Bildung.
wurden mit Hygieneartikeln und sauberem Wasser versorgt.
Die Lage der Kinder in Malawi
Malawi ist anfällig für zahlreiche Naturkatastrophen, Klimaschocks und Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Schätzungsweise 9 Millionen Menschen – darunter 4,5 Millionen Kinder – brauchen dringend Hilfe!
Dürren und Überschwemmungen werden wegen des Klimaphänomens El-Niño immer häufiger. Das verstärkt die Gefahr einer Hungersnot in Malawi.
Schätzungsweise 28 % der gesamten Bevölkerung sind von der Nahrungsmittelknappheit betroffen. Damit leiden 5,7 Millionen Menschen in Malawi Hunger.
UNICEF leistet in Malawi wichtige Entwicklungshilfe für Kinder und ihre Familien!
Politische und ökonomische Lage in Malawi
Malawi liegt im Südosten Afrikas und hat rund 20 Millionen Einwohner. Das Land ist eine Demokratie und die Hauptstadt heißt Lilongwe.
Mehr als 70% der Bevölkerung lebt von weniger als 2,15 US-Dollar pro Tag. Malawi wird vom „Human Development Index“ auf Rang 174 von 193 Ländern gereiht. Im Vergleich mit den Nachbarländern Sambia, Mozambique, Tansania und Simbabwe ist das Wirtschaftswachstum im Land deutlich geringer.
Ein großes Problem bleibt die Infrastruktur. Noch immer sind viele Regionen und Gebiete kaum mit Strom und fließendem, sauberem Wasser versorgt. Außerhalb der größeren Städte gibt es große Probleme mit der Hygiene. Es gibt zu wenige gute Hygieneeinrichtungen und Abwassersysteme.
Wie hilft UNICEF in Malawi?
Ernährung: Klimawandelbedingte Naturkatastrophen führen zu Ernteausfällen und damit oft zu Mangelernährung bei Kindern. UNICEF hilft mit Spezialnahrung und unterstützt die Menschen in der Hungersnot in Malawi dabei, resilienten Ackerbau zu betreiben.
Gesundheit: HIV und Aids macht viele Kinder zu Waisen. UNICEF hilft ihnen besonders und ermöglicht Familien Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und Medikamenten.
Bildung: UNICEF ermöglicht Kindern in Malawi Zugang zu Bildung. In speziellen, ebenfalls mit Solarpumpen ausgestatteten Schulen, erhalten sie in Gärten „Umweltunterricht“. Mit Schulmaterialien und E-Learning Angeboten sollen so viele Kinder wie möglich Bildung erhalten.
Nothilfe: Nach Naturkatastrophen hilft UNICEF mit sauberem Wasser und lebensrettenden Hilfsgütern wie Medikamenten und Nahrung.
Wir engagieren uns in Malawi für nachhaltige Entwicklungshilfe! Unterstützen Sie uns und spenden Sie jetzt nach Malawi!
Kinder wie Peace können wieder zur Schule gehen
“Ich mag die Schule, ich will noch viel besser werden”, sagt die zwölfjährige Peace. Ihr Dorf und die dort liegende Schule profitieren nun von einem neuen, solarbetriebenen Wassersystem.
Das Wassersystem hat den Schulalltag von Peace komplett verändert. Es verbreiten sich beispielsweise weniger Krankheiten. Durch den Zugang zu sauberem Wasser konnten sowohl in der Schule als auch im Dorf Infektionskrankheiten wie Cholera eingedämmt werden.
Vor allem aber haben die Schüler dort nun mehr Zeit: „Früher gab es genau eine Pumpe im Dorf, die alle Haushalte und Einrichtungen mit Wasser versorgt hat. Da waren immer lange Schlangen davor.“, erzählt der Schulleiter von Peace. Bis zu drei Stunden dauerte es. Für ihre Schule mussten die Schüler das Wasser holen.
Die Wassersysteme sind resistent gegen den Klimawandel und ermöglichen Kindern wie Peace eine sicherere Zukunft. Tragen auch Sie einen Teil dazu bei.
ADDA: Afrikanische Daten- und Drohnenakademie in Malawi
Im Jänner 2020 öffnete die Daten- und Drohnenakademie in Malawi. Die Ausbildung kombiniert theoretische und praktische Methoden zum Bau, Testen und Fliegen von Drohnen. Junge Menschen lernen dort außerdem, wie man sie in ein Lieferkettensystem integriert und die erfassten Daten analysiert.
Es können sich Personen aus ganz Afrika bewerben – das Programm ist kostenlos und mittlerweile auch in anderen Ländern in der Pilotphase. Eine Vielzahl der Teilnehmenden ist weiblich und ein großer Teil findet im Anschluss eine Anstellung in diesem Sektor.
Der Einsatz von Drohnen im Bereich der humanitären Hilfe ist sehr vielfältig. So werden sie beispielsweise zur Lieferung von medizinischen Hilfsgütern eingesetzt. Die Drohnenbilder helfen bei der Identifizierung von Moskitobrutstätten und tragen somit zur Bekämpfung von Malaria bei.
Mit Hilfe der Daten werden überschwemmungsgefährdete Gebiete identifiziert und Choleraausbrüche verhindert. Künstliche Intelligenz klassifiziert durch Luftaufnahmen die Nutzpflanzen, um die Ernährungssicherheit zu verbessern und so Mangelernährung vorzubeugen.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund