Kinder in Myanmar leiden seit über fünf Jahren unter einem gewalttätigen Konflikt. Über 3,6 Millionen Menschen sind auf der Flucht – ein Drittel sind Kinder.
Immer wieder werden Kinder Opfer von Kämpfen oder Landminen. Schwere Verstöße gegen Kinderrechte, wie willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen von Kindern, nehmen zu.
2026 werden etwa 4,9 Millionen Kinder humanitäre Hilfe benötigen.
Das Land leidet außerdem unter den Folgen von Naturkatstrophen wie Monsun-Überschwemmungen oder dem schweren Erdbeben von März 2025. Mehr als 3.700 Menschen sind dabei ums Leben gekommen und über 280.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Viele Kinder können seither keine Schule mehr besuchen. Auch schwere psychische Trauma bei Kindern sind die Folge des heftigen Erdbebens.
Unterstützen Sie die UNICEF-Nothilfe in Myanmar mit Ihrer Spende!
Erfolge der UNICEF-Nothilfe im Jahr 2025
wurden mit sauberem Wasser versorgt.
konnten mit Hilfe erreicht werden.
konnten an Lernmaßnahmen teilnehmen.
hat UNICEF psychosozial betreut.
Die Lage der Kinder in Myanmar
Die benötigte Unterstützung für Myanmar ist riesig. Bereits vor dem Erdbeben waren über 6,5 Millionen Kinder auf Hilfe angewiesen.
Die Menschen leiden unter anhaltenden Konflikten zwischen den Streitkräften Myanmars (MAF) und verschiedenen nicht staatlichen bewaffneten Gruppen.
Myanmar ist das Land mit den meisten Landminen weltweit!
Kinder werden häufig durch Luftangriffe oder Landminen verletzt. Straßensperren und Kämpfe verhindern in einigen Regionen die Lieferung wichtiger Hilfsgüter.
Auch in den Notunterkünften für die Erdbebenopfer sind Kinder großen Gefahren ausgesetzt. Gewalt und Kinderarbeit sind keine Ausnahme.
Viele Kinder leiden unter Traumata und brauchen dringend psychosoziale Unterstützung.
Informationen zur allgemeinen Lage in Myanmar
Myanmar gehört zu den komplexesten humanitären Notlagen weltweit. Und das Erdbeben im März 2025 hat die humanitäre Lage verschärft. Denn aufgrund eines Konfliktes wurden bereits davor mehr als 3,4 Millionen Menschen vertrieben. Viele Betroffene flüchteten nach Bangladesch.
Dennoch ist die humanitäre Nothilfe für Myanmar extrem unterfinanziert. 74 Prozent der vom Erdbeben am stärksten betroffenen Gebiete haben noch keine angemessene Hilfe erhalten.
UNICEF ist in Myanmar an der Seite der Kinder und versorgt sie mit Wasser, Hygieneartikeln, Bildung, Gesundheitsdiensten und Kinderschutzmaßnahmen.
So hilft UNICEF nach dem Erdbeben in Myanmar
UNICEF liefert nach wie vor lebensrettende Hilfsgüter in betroffene Regionen. Zu den wichtigsten Hilfsmaßnahmen zählen:
- Zelte und Planen
- Wasser- und Hygienekits (Wasserreinigungstabletten, Wasserfilter, Seife, Wasserbehälter)
- medizinische Hilfsgüter
- Nahrung und Spezialnahrung für mangelernährte Kinder
- Kinderschutzmaßnahmen: Identifizierung von Kindern ohne Familie und psychosoziale Hilfe
- Freizeitpakete: Spielmaterialien für Kinder, um ihre traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten zu können.
Wir sind bereit, noch mehr zu liefern, aber wir brauchen dabei dringend Unterstützung.
Hoffnung nach dem Erdbeben
Die 8-jährige Thinn Thant Twal wurde beim Erdbeben im März 2025 schwer verletzt.
„Ich war gerade dabei, Snacks zu kaufen, als eine große Mauer auf mich stürzte und mir das Bein brach“, erzählt das Mädchen.
UNICEF stellte Krücken zur Verfügung, damit Thinn Thant Twal wieder mobil werden und zum Unterricht gehen konnte. Schule ist für Kinder in Myanmar ein sicherer Ort, an dem sie die Sorgen des Alltags vergessen können. Für die psychische Gesundheit der Kinder ist das nach schweren Naturkatastrophen oder in Konfliktregionen essentiell.
„In der Schule kann ich mit meinen Freunden spielen und Snacks essen. Wenn ich groß bin, möchte ich Ärztin werden“, erzählt Thinn Thant Twal stolz.
162.000 Kinder konnten dank der Hilfe unserer Spender in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten wieder in die Schule gehen.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund