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Ein Junge mit Brille schaut konzentriert in einen Laptop. Ein Junge mit Brille schaut konzentriert in einen Laptop.

Social Media, Apps, Chatbots, Gaming: Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer zunehmend digitalisierten Welt auf.

Sowohl im Bildungsbereich als auch in der Freizeit gehören digitale Medien für Kinder längst zum Alltag. Dies bietet viele Chancen. Die neuen Technologien bringen allerdings auch Risiken wie Cybermobbing oder ungeeignete und gewaltsame Inhalte mit sich. Digitaler Kinderschutz bezieht sich daher auf Maßnahmen und Technologien, die Kinder vor den Gefahren des Internets schützen sollen.

Für mehr Sicherheit im Internet braucht es sowohl digitalen Kinderschutz als auch eine digitale Bildung!

Mädchen mit Kopfhörern am Laptop.
Mädchen und Frau schauen in ein Tablet.

Wichtige Kinderrechte in der digitalen Welt

Der UN Kinderrechtsausschuss betont im General Comment 25 die Wichtigkeit und Geltung von Kinderrechten auf Schutz, Förderung und Partizipation auch im digitalen Raum.

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Kinderrecht 2 Keine Diskriminierung
Keine Diskriminierung
Kinderrecht 12 Achtung der Meinung von Kindern
Achtung der Meinung von Kindern
Kinderrecht 16 Schutz der Privatsphäre
Schutz der Privatsphäre
Kinderrecht 19 Schutz vor Gewalt
Schutz vor Gewalt
Kinderrecht 28 Zugang zu Bildung
Zugang zu Bildung
Kinderrecht 31 Freizeit, Spiel, Kultur, Kunst
Freizeit, Spiel, Kultur, Kunst
Kinderrecht 34 Schutz vor sexuellem Missbrauch
Schutz vor sexuellem Missbrauch
Unser Auftrag: Kinderschutz
im digitalen Raum
Zwei Kleinkinder schauen erstaunt in einen Laptop.
Klara Krgović-Baroian UNICEF Österreich
Kinder in Bangladesch lernen in einer Schule.

Reports zum Thema digitaler Kinderschutz

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Das Logo von UNICEF auf Deutsch.
The complex relationship between harmful online content and children’s experiences of violence
Zum Report
Das Logo von UNICEF auf Deutsch.
UNICEF Report Childhood in a Digital World – Screen time, digital skills and mental health
Zum Report
Das Logo von UNICEF auf Deutsch.
Leitfaden: Digitale Anwendungen partizipativ gestalten
Zum Report
Das Logo von UNICEF auf Deutsch.
Saferinternet.at Studie Sexuelle Belästigung im Internet
Zum Report
Das Logo von UNICEF auf Deutsch.
Report Card 19: Child Wellbeing in an Unpredictable World
Zum Report
Das Logo von UNICEF auf Deutsch.
The State of the World’s Children 2024 – The future of childhood in a changing world
Zum Report

5 Tipps für den digitalen Alltag mit Kindern

1. Ein Vorbild sein

Wie Sie Medien nutzen, ist entscheidend! Leben Sie den Kindern in Ihrem Umfeld vor, was eine verantwortungsvolle Nutzung von Handy, Laptop, Tablet & Co bedeutet. Dazu zählen auch „medienfreie Zonen“. Zum Beispiel können Sie vereinbaren, dass digitale Geräte am Esstisch keinen Platz haben. So kann auch der Medienkonsum von Kindern ein wenig reduziert werden.

2. Ein offenes Ohr haben

Lassen Sie Kinder wissen, dass sie mit allen Fragen rund um den sicheren Umgang mit sozialen Medien zu Ihnen kommen können. Seien Sie darüber hinaus neugierig. Sprechen Sie mit Kindern darüber, welche Apps sie nutzen und welche Inhalte sie sich gerne im Internet ansehen. Bei schwierigen Fragen verweisen Sie auf anonyme Beratungsstellen wie Rat auf Draht.

3. Über Risiken aufklären

Wir wissen: Gefahren wie Cybermobbing, Grooming oder Datenklau sind unheimlich! Aber verschließen Sie nicht die Augen vor diesen möglichen Bedrohungen für Kinder. Informieren Sie sich stattdessen proaktiv und sprechen Sie in altersgerechter Sprache mit Kindern über ihre Mediennutzung.

Tolle kostenlose Informationen finden Sie auf der Website: www.saferinternet.at

4. Geräte kindersicher machen

Es gibt viele tolle Möglichkeiten, die Risiken für Kinder bei der Nutzung digitaler Geräte zu reduzieren und digitalen Kinderschutz umzusetzen. Zum Beispiel können Sie Apps zum Blockieren von Werbung installieren, Anti-Virensysteme nutzen, Kindersicherungen und -sperren, Zeitlimits aktivieren oder Ihre privaten Inhalte durch Passwörter schützen.

Am einfachsten geht das, wenn auf gemeinsam genutzten Geräten ein eigenes Konto für das Kind eingerichtet wird.

5. Sorgfältige Auswahl von Apps & Spielen

Seien Sie aktiv dabei, wenn ein Kind neue Apps oder Spiele nutzen möchte. Informieren Sie sich vorab über die Inhalte und beachten Sie unbedingt die jeweilige Altersgrenze. Es gibt viele tolle und sichere Apps für Kinder. So können Sie nicht nur verhindern, dass ein Kind ungeeignete Inhalte sieht, sondern zeigen noch dazu Interesse am digitalen Leben des Kindes.

Katharina Skorpik UNICEF Österreich

Wohin kann ich mich für weitere Infos und Hilfe wenden?

  • Die Initiative Saferinternet.at bietet Informationen, Workshops, Beratung und vieles mehr für verschiedene Zielgruppen (Pädagogen, Eltern, Jugendarbeiter, Jugendliche). UNICEF Österreich ist Beiratsmitglied.
  • Rat auf Draht bietet einen kostenlosen und anonymen 24h-Notruf für Kinder und Jugendliche per Telefon (147 ohne Vorwahl). Viele Inhalte stehen auch online zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Elternseite im Internet und kostenlose Beratung für Bezugspersonen.
  • Stopline ist eine Meldestelle gegen sexuelle Missbrauchsdarstellungen von Minderjährigen sowie Inhalte nationalsozialistischer Wiederbetätigung.
  • Die Beratungsstelle ZARA unterstützt unter dem Hashtag #GegenHassimNetz Betroffene von Rassismus. Sie bietet juristische und psychosoziale Beratung und einen Rechtshilfefond.
  • Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs bieten nützliche Kontaktadressen, Angebote und Themen rund um die Rechte von Kindern und Jugendlichen (in allen Bundesländern).
  • Die Internet Ombudsstelle leistet Hilfe bei der Entfernung unerwünschter Onlineinhalte.

Aktuelle Meldungen zum Thema Advocacy & Kinderrechte

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