Schüler:innen in Mali auf einem Schulhof.

Dakar/New York/Wien – „Die jüngsten Angriffe in Bamako, Mopti, Gao, Kati und Kidal, die am 25. April 2026 begonnen haben, zeigen einmal mehr, dass es die Kinder sind, die den höchsten Preis für die anhaltende Gewalt in Mali zahlen.

Ersten Berichten zufolge wurden bei den Angriffen Zivilpersonen, darunter auch Kinder, getötet und verletzt. Die verletzten Kinder werden derzeit in lokalen Gesundheitseinrichtungen behandelt.

UNICEF ist besorgt über Berichte, wonach eine Schule in der Region Mopti betroffen ist, unter anderem durch die Besetzung durch bewaffnete Akteure sowie die Präsenz eines Sprengsatzes in der Nähe, wodurch das Recht auf Bildung für mindestens 300 Kinder beeinträchtigt wird. Darüber hinaus wurde Berichten zufolge ein gemeindebasiertes Gesundheitszentrum in Gao angegriffen, was den Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten für nahezu 2.700 Kinder untergräbt. Schulen und Gesundheitseinrichtungen sollten sichere Zufluchtsorte sein und dürfen niemals Ziele von Angriffen werden.

UNICEF fordert den dringenden Schutz ziviler Infrastruktur sowie die Einhaltung der Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht. Darüber hinaus ruft UNICEF dazu auf, schwere Verletzungen der Rechte von Kindern zu beenden und zu verhindern, darunter Tötungen und Verstümmelungen, Angriffe auf Schulen und Gesundheitseinrichtungen sowie die Verweigerung humanitären Zugangs. Humanitäre Akteure müssen Kinder und Familien sicher und ungehindert erreichen können.

Als Reaktion auf die jüngsten sicherheitsrelevanten Vorfälle unterstützt UNICEF die betroffenen Bevölkerungsgruppen weiterhin durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Kinderschutz, Gesundheit, Ernährung, Wasser-, Sanitär‑ und Hygienedienste (WASH) sowie Bildung, in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Partnern. UNICEF hält die Bereitstellung lebenswichtiger Kinderschutzdienste in Kidal aufrecht, wo derzeit 60 unbegleitete Kinder durch Pflegefamilien betreut werden; zusätzlich wurden nach den jüngsten Angriffen drei von ihren Familien getrennte Jungen identifiziert. Parallel dazu sind drei mobile Gesundheitskliniken im Einsatz, um den Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten, einschließlich Ernährungsscreenings, zu erleichtern, während gleichzeitig Maßnahmen zur Unterstützung des Lernens von Kindern, die von der Gewalt in der Region Gao betroffen sind, umgesetzt werden. WASH‑Kits und Bildungsmaterialien wurden vorpositioniert und stehen zur Verteilung in Gao, Ménaka und Mopti bereit.

UNICEF bleibt entschlossen, Kinder und Familien zu unterstützen, die von diesen Angriffen betroffen sind, und Dienstleistungen zur Bewältigung der sich rasch entwickelnden humanitären Lage bereitzustellen. Jedes Kind in Mali muss vor allen Formen von Gewalt geschützt werden.“

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