Kinder jubeln beim Fußballspiel in Guatemala.

Spielen darf für Kinder nicht optional sein! Das Recht auf Spiel und Freizeit ist eines der Kinderrechte, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten sind. Spielen hilft Kindern dabei, zu lernen, die Welt zu entdecken und Resilienz zu entwickeln. Sport wie beispielsweise Fußball ist dabei eine besonders wichtige Form von Spielen. In unseren UNICEF-Fußballprogrammen weltweit fördern wir die Inklusion von Mädchen.

Warum Kinder spielen

Spielen macht Spaß. Spielen bringt Kinder zum Lachen. Und Spielen verbindet. Aber es hat noch einen viel wichtigeren Effekt für die gesunde Entwicklung eines Kindes. Während Kinder freudig spielen, passieren so einige Prozesse im Gehirn. Bei Babys und Kleinkindern regt es die Gehirnentwicklung an und trägt dazu bei, sichere emotionale Bindungen aufzubauen. Es bilden sich motorische, kognitive, soziale und emotionale Fähigkeiten.

Außerdem weckt Spielen bei Kindern jeden Alters die Neugier und hilft, Selbstvertrauen aufzubauen. Und es unterstützt auch dabei, langfristige Freundschaften aufzubauen. Alles gute Gründe, Kindern so viel Raum und Zeit wie möglich für Spiel und Spaß zu erlauben. Dabei braucht es kein ausgefallenes Spielzeug, nur Zeit und Aufmerksamkeit.

Spiel und Sport sehen dabei in den verschiedenen Ländern und Kulturen ganz unterschiedlich aus. Regionale Traditionen, das Umfeld und die verfügbaren Ressourcen beeinflussen, wie und was Kinder spielen. Dabei ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Rund um die Welt erfinden Kinder neue Spiele, Spielzeuge und Sportarten, mit dem, was sie zur Verfügung haben.

Lächelndes Kleinkind mit Spielzeug.
Kinder spielen Seil springen im Camp für Geflüchtete im Sudan.
Kinder mit Behinderungen spielen in Madagaskar.
Kinder spielen Fußball im Sudan.
Mädchen und Trainerin beim Fußballspielen in Guatemala.
Mädchen dribbelt Fußball auf Platz.
Mädchen steht auf einem Fußball.

So setzt UNICEF sich für das Recht auf Spiel ein

Unsere Angebote erreichen Eltern, Familien und Kinder in unterschiedlichsten Kontexten und Regionen:

  • In Elternprogrammen erhalten Betreuungspersonen praktische Hilfsmittel an die Hand, um alltägliche Momente in Gelegenheiten zum Spielen und Lernen zu verwandeln.
  • UNICEF setzt sich bei Regierungen, Unternehmen und anderen Akteur:innen dafür ein, dass das Recht auf Spiel für jedes Kind verwirklicht wird – egal ob in Schulen, Kindergärten oder anderen Bildungsinitiativen.
  • Ein Beispiel ist die Partnerschaft mit der LEGO Foundation. Durch das Verteilen von LEGO-Boxen soll Spielen in Klassenzimmern, Haushalten und Gemeinden auf der ganzen Welt verankert und auf das Kinderrecht aufmerksam gemacht werden.
  • Außerdem stärken wir weltweit den Zugang zu Spielmöglichkeiten, zum Beispiel in unseren kinderfreundlichen Zonen für Geflüchtete. Oder der Förderung von sicheren, inklusiven und gut gepflegten Spielplätzen – auch hier in Österreich durch unser Projekt der kinderfreundlichen Gemeinden.
  • UNICEF verfolgt dabei einen inklusiven Ansatz. Das bedeutet, dass wir sicherstellen, dass auch die am stärksten benachteiligten Kinder erreicht werden. Damit Spielen kein Privileg für wenige ist, sondern für jedes Kind Realität wird.
Junge spielt mit bunten Bausteinen in Kambodscha.
Vater spielt mit seinem kleinen Sohn.
Alle Meldungen lesen