Bei Angriffen in der Ukraine wurde auch ein UNICEF-Warenlager beschädigt und lebenswichtige humanitäre Hilfsgüter zerstört.
Kyjiw/Wien – „UNICEF ist zutiefst betroffen über Berichte, wonach in der vergangenen Woche bei Angriffen in der gesamten Ukraine zwei Kinder getötet und mindestens 50 weitere verletzt wurden.
Am 19. Juli wurde ein von UNICEF beauftragtes Lagerhaus in Bilohorodka infolge von Angriffen der russischen Streitkräfte schwer beschädigt. Dabei wurden humanitäre Hilfsgüter zerstört, die für vom Krieg in der Ukraine betroffene Kinder und Familien bestimmt waren.
Die Bewertung des gesamten Schadensausmaßes ist noch im Gange. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich in dem Lager mehr als 106.000 Hilfsgüter mit einem geschätzten Wert von 3,9 Millionen US-Dollar. Dazu gehören Generatoren, Trinkwasser, Hygienekits und Wassertanks, die für die UNICEF-Hilfe in der Ukraine von entscheidender Bedeutung sind – insbesondere für Kinder und Familien in Frontgebieten sowie im Hinblick auf den kommenden Winter.
Dieser Angriff war Teil einer weiteren erschütternden, schlaflosen Nacht für Kinder. Luftalarm und Explosionen hielten in Kyjiw und der Region stundenlang an. Es wurden Opfer sowie Schäden an Wohnhäusern gemeldet. UNICEF und seine Partner unterstützen die betroffenen Kinder und Familien weiterhin.
UNICEF ist zutiefst besorgt über die anhaltende Tötung und Verletzung von Kindern in der Ukraine. Im Juni wurde die höchste monatliche Zahl von Kinderopfern seit 2022 verzeichnet: 7 Kinder wurden getötet und 116 verletzt. Unser tiefstes Mitgefühl gilt ihren Familien.
Die fortgesetzten Angriffe beeinträchtigen zudem die humanitäre Hilfe. Schäden an humanitären Lagerhäusern und Angriffe auf humanitäre Helferinnen und Helfer behindern die Bereitstellung lebensrettender Unterstützung für Kinder und Familien, die vom Krieg betroffen sind.
Diese Angriffe müssen aufhören. Kinder und humanitäre Einrichtungen müssen geschützt werden. Vor allem brauchen die Kinder in der Ukraine einen dauerhaften Frieden.“
UNICEF bittet weiterhin um Unterstützung der Nothilfe Ukraine.
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