Explosion im Libanon: Bitte helfen Sie den Familien & Kindern

In der libanesischen Hauptstadt Beirut kam es am 4. August zu einer katastrophalen Explosion, bei der mindestens 150 Menschen starben und mehr als 6.000 verletzt wurden.

Viele Kinder wurden verletzt und Zeugen der traumatischen Ereignisse.

Ganze Viertel wurden ausgelöscht und in der gesamten Stadt sind zerstörte und beschädigte Gebäude vorzufinden. Mindestens 300.000 Menschen, davon 100.000 Kinder, sind obdachlos und vertrauen auf unsere Hilfe vor Ort. UNICEF schätzt, dass 46,8 Millionen USD benötigt werden, um die betroffenen Kinder & Familien zu unterstützen. Wir helfen vor Ort und versorgen Familien, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben oder Medikamente brauchen, mit Hilfsgütern.

Bitte helfen Sie den Familien & Kindern!



UNICEF vor Ort: Schnelle Hilfe dringend benötigt

  • Wichtig sind Nothilfeunterkünfte und sanitäre Anlagen, die Ausgabe von Lebensmitteln und sauberen Wasser.
  • Der Aufbau einer Grundversorgung mit Matratzen, Decken, Handtüchern und Wasch-Sets.
  • Eine psychologische Betreuung für die stark traumatisierten Kinder ist notwendig, um das Erlebte zu verarbeiten.
  • Der Wiederaufbau von 120 beschädigten Schulen und der 12 zerstörten Gesundheitszentren.

Die Situation vor Ort ändert sich ständig, deswegen wird UNICEF vor Ort flexibel auf die Bedürfnisse reagieren und den Fokus darauflegen, bedürftige Kinder und Familien jetzt und auf lange Sicht mit der dringend benötigten Unterstützung zu erreichen.



Libanon: Ein Land in der Krise

Die Explosion hätte nicht zu einem schlimmeren Zeitpunkt kommen können, denn der Libanon steckt in einer wirtschaftlichen Krise, die tägliche Stromausfälle, eingeschränkte Lebensmittelversorgung und ein überlastetes Gesundheitssystem zur Folge hat. Unter den am stärksten gefährdeten Kindern und Familien im Libanon befinden sich 1,5 Millionen syrische und 200.000 palästinensische Flüchtlinge.

UNICEF ist seit über 70 Jahren im Libanon, leistet fortwährend gemeinsam mit der Regierung, lokalen Behörden, anderen UN-Organisationen und NGOs Hilfe für benachteiligte Kinder. Auch unser Team in Beirut ist von den Explosionen betroffen. Ein Kollege hat seine Partnerin verloren, sieben Mitarbeiter wurden leicht verletzt und die Wohnungen dutzender Mitarbeiter wurden beschädigt. Die Mitarbeiter von UNICEF, wie die meisten Menschen im Libanon, stehen unter Schock.



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UNICEF News

Hussein (12) nimmt regelmäßig an den psychosozialen Sitzungen für Kinder im Stadtpark Karantina teil, so auch hier am 28. Oktober 2020. Hier, fast drei Monate nach den Explosionen in Beirut, zeigt er stolz seine neuesten Zeichnungen.

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Die Explosion vom 4. August 2020 in Beirut hat das öffentliche Krankenhaus Karantina im Hafengebiet von Beirut, Libanon, schwer getroffen. UNICEF unterstützt die Neugeborenenstation. 6. August 2020 in Beirut, Libanon

Humanitäre Lage im Libanon: Anmerkungen von UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore beim virtuellen Briefing

New York/Wien - „Traumatisiert. Unter Schock. Einige Kinder sind sogar von ihren Familien getrennt. Physische und psychische Wunden, die schwer zu heilen sein werden."

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