New York/Wien – „UNICEF ist zutiefst empört über die Tötung von zwei Fahrern von Lastwagen, die im Auftrag von UNICEF sauberes Wasser an Familien im Gazastreifen liefern.
Die Opfer wurden durch israelisches Feuer bei einem Vorfall getötet, der sich heute früh an der Wasserbefüllungsstelle Mansoura im Norden des Gazastreifens ereignete. UNICEF spricht den Familien der getöteten Männer sein aufrichtiges Beileid aus.
Der Vorfall, bei dem zwei weitere Personen verletzt wurden, ereignete sich während routinemäßiger Wassertransporteinsätze, ohne Änderungen der Bewegungsabläufe oder Verfahren.
Die Wasserbefüllungsstelle Mansoura ist derzeit die einzige betriebsfähige Befüllungsstelle für Lkw entlang der Mekorot-Wasserleitung, die Gaza-Stadt versorgt. UNICEF und humanitäre Partner nutzen sie mehrmals täglich, um die lebenswichtigen Wassertransporte für Hunderttausende Menschen – darunter auch Kinder – aufrechtzuerhalten. UNICEF-Vertragspartner wurden angewiesen, alle Tätigkeiten vor Ort auszusetzen, bis die Sicherheitslage in dem Gebiet wiederhergestellt ist.
UNICEF fordert die israelischen Behörden auf, diesen Vorfall unverzüglich zu untersuchen und vollständige Rechenschaft sicherzustellen. Humanitäre Helferinnen und Helfer, Anbieterinnen und Anbieter grundlegender Dienstleistungen sowie zivile Infrastruktur, einschließlich kritischer Wasseranlagen, dürfen niemals Ziel von Angriffen sein.
Der Schutz der Zivilbevölkerung und jener, die lebensrettende Hilfe leisten, ist eine Verpflichtung nach dem humanitären Völkerrecht.“
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