Der andauernde Krieg in der Ukraine hat verheerende Auswirkungen auf das Leben von Millionen Kindern und Familien. Geburtstagsfeste feiern, sicher in die Schule gehen und am Spielplatz toben: All das ist für ukrainische Kinder kaum mehr möglich. Sie leben einen Alltag voller Zerstörung, Traumata und Vertreibung.
1,9 Millionen Kinder in der Ukraine brauchen dringend humanitäre Hilfe. Jedes dritte Kind ist weiterhin auf der Flucht!
Im Winter 2025/2026 haben die Kinder in der Ukraine den härtesten Kriegswinter bisher mit Temperaturen bis zu –18 °C erlebt. Die Angriffe auf Energie- und Wasserversorgung dauern an. Millionen Familien leben tagelang ohne Heizung, Strom und Wasser.
UNICEF hilft vor Ort und in den Ländern, in denen Flüchtlinge aufgenommen werden. Wir unterstützen Kinder und ihre Familien: Mit Kleidung, medizinischer Versorgung, Nahrung und psychosozialer Hilfe.
Unsere Erfolge in der Ukraine 2025
hat UNICEF mit humanitärer Hilfe erreicht.
konnten durch Spenden mit sauberem Wasser versorgt werden.
wurden psychosozial betreut.
haben von UNICEF finanzielle Unterstützung erhalten.
Die Lage der Kinder in der Ukraine
Mehr als vier Jahre unerbittlicher Gewalt haben zu einer lang anhaltenden Unterbrechung des Schulunterrichts geführt. Die Isolation erschwert es den Kindern und Jugendlichen zu lernen, am täglichen Leben teilzunehmen oder Freude zu empfinden.
Schätzungsweise 25 % des Landes ist mit Minen übersät.
UNICEF setzt sich weiterhin für die Bereitstellung humanitärer Hilfe sowie für einen nachhaltigen Wiederaufbau ein.
Politische und ökonomische Lage in der Ukraine
Bereits im Frühjahr 2014 besetzte Russland volkswiderrechtlich die ukrainische Halbinsel Krim. Am 24. Februar 2022 kam es dann zur Eskalation und Krieg in der gesamten Ukraine.
Im Jahr 2025 wurden 92 ukrainische Kinder getötet und rund 652 verletzt.
Durch die anhaltenden Kämpfe werden Schulen sowie wichtige Gebäude für die Wasserversorgung und Strominfrastruktur zerstört. Das hat massive Auswirkungen auf den Alltag der Kinder. Immer wieder müssen Familien ohne Strom, fließendem Wasser oder einer Heizung auskommen. Millionen ukrainische Kinder verpassen die Schule.
Die Kinder und Familien in der Ukraine benötigen dringend Hilfe!
Wie hilft UNICEF in der Ukraine?
- Wir liefern wichtige Hilfsgüter wie medizinische Produkte oder Erste-Hilfe-Sets.
- UNICEF stellt mobile Teams, die traumatisierte Kinder psychosozial betreuen und schützen.
- UNICEF unterstützt Kinder, die auf der Flucht von ihren Familien getrennt wurden.
- Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie Hygiene-Sets für die Regionen, deren Wasserversorgung durch die Kämpfe zerstört wurde.
- Kinderkrankenhäuser werden mit Generatoren ausgestattet, um eine Grundversorgung zu gewährleisten.
Neugeborene wie Violet brauchen Ihre Hilfe
Diana hält ihre vier Tage alte Tochter Violet in ihren Armen. Diana befand sich gerade auf der Flucht aus ihrer Heimatstadt. Ihr Haus wurde durch einen Raketenangriff beschädigt. In Odessa setzten ihre Wehen ein.
„Ich hatte einen Kaiserschnitt wegen einer früheren Verletzung, die ich mir zugezogen hatte“, erklärt Diana. „Die Fliegeralarmsirene geht fast jeden Tag los. Und wenn sie das tun, muss ich meine Tochter in den Luftschutzkeller tragen. Das war schwierig und körperlich schmerzhaft, der Anfang. Jetzt fühle ich mich besser.“
UNICEF versucht, so gut wie möglich die Geburtskliniken und Krankenhäuser in der Ukraine mit Medikamenten und dem Nötigsten zu versorgen.
Damit Kinder wie Violet gesund zur Welt kommen können.
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund
Information zu Spenden: Es kann nicht garantiert werden, dass die Spende ausschließlich dem oben beschriebenen Projekt gewidmet wird. Ihre Spende wird verwendet, um Kinder weltweit zu unterstützen.
Wichtige Fragen zur Ukraine-Nothilfe
Welche Hilfe möchte UNICEF im Jahr 2026 in der Ukraine leisten?
Im Jahr 2026 benötigen schätzungsweise 10,8 Millionen Menschen in der Ukraine Hilfe. Darunter 2,2 Millionen Kinder sowie fast 546.000 ukrainische Flüchtlinge in Belarus, Bulgarien, der Republik Moldau, Polen und Rumänien. Über die Landesgrenzen hinaus leiden Flüchtlingskinder und ihre Familien weiterhin unter sozialer Ausgrenzung, psychosozialen Belastungen und wirtschaftlicher Unsicherheit.
Um diese Menschen zu unterstützen, hat UNICEF unter anderem das Ziel, den Zugang zu sauberem Trinkwasser für 4,3 Millionen Menschen zu ermöglichen. Außerdem sollen rund 198.000 Kinder mit Bildungsangeboten erreicht werden. 484.000 Kinder und ihre Bezugspersonen sollen psychosozial betreut werden, um die Traumata des Krieges zu bewältigen. UNICEF möchte ebenso sicherstellen, dass über 160.000 Kinder Gesundheitsleistungen erhalten.
Wie stellt UNICEF sicher, dass Hilfsgüter auch wirklich während des Ukraine-Kriegs ankommen?
UNICEF arbeitet mit Partnern vor Ort und nutzt ein bestehendes Netzwerk. Dies stellt sicher, dass Hilfsgüter schnell und effizient in betroffene Regionen gelangen.
Trotz der schwierigen Sicherheitslage hat UNICEF erfolgreich Menschen in umkämpften Gebieten mit dringend benötigten Sachen versorgt. Und das innerhalb von 72 Stunden.
Wie lange wird UNICEF sich noch in der Ukraine für Kinder einsetzen?
UNICEF wird so lange in der Ukraine helfen, wie es notwendig ist, um die Kinder und ihre Familien zu unterstützen und ihnen langfristig Sicherheit zu bieten.
Welche anderen Länder unterstützt UNICEF im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise?
UNICEF hilft nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den Nachbarländern, wohin viele Kinder und Familien geflüchtet sind. Dazu zählen unter anderem auch Polen und UNICEF in Rumänien.
UNICEF bietet unter anderen auch in sogenannten Blue-Dot-Zentren verschiedene Services an. Dazu zählen zum Beispiel Bildung, psycholosoziale Unterstützung und Informationsdienste.
Darüber hinaus bieten Blue-Dots auch sichere Räume für Kinder und Mütter an.