Hunger, Flucht, Dürre und Überschwemmungen haben am Horn von Afrika zu einer nie dagewesenen Krise geführt.
Nicht nur die schwerste Dürre seit 40 Jahren, sondern auch die ökonomische sowie politische Lage bringen die Betroffenen an ihre Grenzen und bedrohen somit die Lebensgrundlagen von Kindern und Familien.
In weiten Teilen Kenias, Äthiopiens, Dschibutis und Somalias sind Menschen von Hunger, Durst, Vertreibung und Tod gefährdet.
Sie können so viel bewirken: Helfen Sie den Kindern und Familien am Horn von Afrika mit einer Spende! Humanitäre Hilfe wird in den von Hunger betroffenen Regionen dringend benötigt.
Unsere Erfolge am Horn von Afrika
in Kenia wurden mit Aufklärung zur gesunden Kinderernährung erreicht.
in Äthiopien mit sauberem Trinkwasser erreicht.
mit Mangelernährung wurden in Äthiopien behandelt.
haben UNICEF-Angebote zur Ernährung ihrer Babys und Kleinkinder in Somalia genutzt.
Die Lage der Kinder in Dschibuti
Dschibuti ist eins der kleinsten Länder Afrikas und hat nur rund 1 Million Einwohner.
Die Lebenssituation für Kinder in Dschibuti ist schwierig. Es herrschen schwere Dürren und eine akute Wasserknappheit. Rund 90 % der Landschaft sind Wüste und nur 4 % können für Landwirtschaft genutzt werden. Das führt dazu, dass fast alle Lebensmittel aus anderen Ländern importiert werden.
Noch dazu kommt große Armut: Etwa 60 % aller Erwachsenen sind arbeitslos.
UNICEF Ernährungsprogramme tragen dazu bei, dass Kinder von Geburt an gesund aufwachsen und gar nicht erst an Mangelernährung erkranken.
Die politische und ökonomische Lage am Horn von Afrika
Klimakatastrophen, Konflikte und Wirtschaftskrisen bedrohen die immerhin schon schlimme humanitäre Lage in Ostafrika.
Hohe Transportkosten haben dazu geführt, dass die Lebensmittelpreise für Millionen Menschen unbezahlbar geworden sind. Viele Menschen können kein Getreide anbauen, Vieh züchten oder Lebensmittel kaufen.
Die begrenzten Ressourcen werden jedoch durch den Konflikt im Sudan noch weiter belastet, da mehrere Menschen zur Flucht in Nachbarländer wie Äthiopien und den Südsudan gezwungen wurden, wo der Hunger bereits sehr groß ist. Bei den meisten handelt es sich um Frauen und Kinder.
In den Regionen am Horn von Afrika fehlt es an allem, was zum Leben notwendig ist.
So hilft UNICEF am Horn von Afrika
UNICEF setzt sich dafür ein, dass die von den Krisen betroffenen Kinder und Familien lebensrettende Unterstützung erhalten.
UNICEF sorgt für:
- Lebenswichtige Hilfsgüter, darunter Notunterkünfte und Haushaltsgegenstände
- Bargeldhilfe, damit die Betroffenen kaufen können, was sie brauchen, um ihren Nahrungsmittelbedarf zu decken
- Die Verbesserung der Wasserversorgung durch Wassertransporte
- Gesundheitseinrichtungen, Ernährungshilfe und die Verbesserung von medizinischer Behandlung
Helfen Sie uns dabei, den Hunger am Horn von Afrika zu besiegen. Spenden Sie jetzt!
Kinder wie Markabo fliehen vor Hunger
Markabo musste wegen der anhaltenden Dürre aus Somalia fliehen. Sie wusste, dass es in Kenia Hilfe gibt. Da sie ihre Kinder nicht mehr ernähren konnte, musste sie ihre Heimat verlassen.
Markabo erhielt Lebensmittel für die Kinder, Kochutensilien und Geldtransfers für Neuankömmlinge. Als ihre Kinder krank wurden, konnte sie sie ins Krankenhaus bringen und sie wurden kostenlos behandelt.
„Es ist nicht leicht, sein Zuhause aus Hunger zu verlassen, aber ich fühlte mich sicher, als ich hierherkam. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich erhalten habe, aber ich mache mir Sorgen darüber, was mit uns passieren wird, wenn das Geld ausgeht.“
Jetzt spenden und Kindern in Not helfen!
Spendengrund