Ein kleines Mädchen aus Syrien umklammert einen Karton mit Hilfsgütern.
© UNICEF/UN0155577/Penttila
Ein syrisches Mädchen mit ihrer neuen Winterkleidung.

Nothilfe Syrien

8 Jahre Krieg in Syrien - Spenden Sie für die Kinder in Not

UNICEF ist vor Ort und hilft den Kindern

Acht Jahre Bürgerkrieg in Syrien: Das bedeutet, dass Tausende syrische Kinder nicht wissen, wie sich Frieden anfühlt. Sie kennen nichts als Gewalt, Zerstörung und Flucht. Sie kennen ihr Heimatland nur im Ausnahmezustand.

13,1 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – sind auf Hilfe angewiesen.

Unter ihnen sind 5,6 Millionen Kinder und Jugendliche. 6,1 Millionen Menschen in Syrien, davon 2,8 Millionen Kinder, mussten ihr Zuhause verlassen und sind nun Flüchtlinge im eigenen Land. Viele wurden mehrfach vertrieben. 4,8 Millionen SyrerInnen– die Hälfte von ihnen Kinder – sind vor der Gewalt in die Nachbarländer Jordanien, Libanon, Irak und in die Türkei geflohen. Mehr als 80 Prozent der syrischen Kinder benötigen humanitäre Unterstützung.

Ihre Spende hilft dabei das Leben syrischer Kinder und ihrer Familien zu retten. Bitte helfen Sie noch heute!


Die Lage der Kinder in Syrien - Ihre Spende hilft vor Ort

Drei Kinder sind vor ihrem Zelt in dem Flüchtlingslager zu sehen.
©UNICEF/ Syria 2018/ Aaref watad
Kinder spielen außerhalb ihres Zeltes im neuen Flüchtlingslager rund 50 km außerhalb der Stadt.

Auch wenn die Gewalt nachlässt, gab es im Jahr 2018 wenig Anzeichen von Entspannung für Kinder. Im letzten Jahr wurden 1.106 Kinder getötet - die höchste Zahl, die innerhalb eines Jahres seit Kriegsbeginn getötet wurde. Dies sind nur die Zahlen, die die UNO überprüfen konnte. Die tatsächlichen Zahlen sind wahrscheinlich viel höher. Nicht detonierte Minen stellen eine ernsthafte Bedrohung für Kinder dar und ist heute eine der Hauptgefahren für ihr Leben.

Die Anzahl der Angriffe auf Schulen (120) und Krankenhäuser (142) war die höchste, die innerhalb eines Jahres verzeichnet wurde und entzieht Kindern lebensrettende medizinische Versorgung in aktiven Konfliktgebieten.

Der Zugang zu lebensrettenden Dienstleistungen ist nach wie vor stark eingeschränkt und in einigen Bereichen völlig abgeschnitten. Fast eine halbe Million Kinder leben weiterhin in schwer zugänglichen Gebieten.

UNICEF ist vor Ort und unterstützt die Bedürfnisse der Kinder. In den ersten drei Quartalen des Jahres erreichten wir gemeinsam 88% der gesamten bedürftigen Bevölkerung in zugänglichen Gebieten und bis zu 87% in schwer zugänglichen Gebieten. UNICEF erreichte eine Million Kinder, BetreuerInnen und Bildungspersonal mit Sensibilisierungsmaßnahmen, sowie 324.000 Kinder und BetreuerInnen mit psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingslagern.


Syrien: UNICEF Ziele für das Jahr 2019

Rayan (7) aus Aleppo freut sich, dass ihre Schule im Jänner 2017 wiedereröffnet wurde.
© UNICEF/UN051529/Al-Issa
Aleppo: Rayan (7, links) kann wieder in die Schule gehen. Das wollen wir auch 2.2 Millionen anderen Kindern ermöglichen.

Folgende Ziele hat sich UNICEF für 2019 gesetzt:

Ernährung

  • 2,3 Millionen Kinder, schwangere und stillende Frauen sollen Mikronährstoffe erhalten.
  • 1,7 Millionen Kinder, schwangere und stillende Frauen, sollen auf akute Unterernährung untersucht und im Bedarfsfall behandelt werden.

Gesundheit

  • 3,4 Millionen Kinder unter 5 Jahren werden gegen Polio geimpft.
  • 2,3 Millionen Kinder und Frauen erhalten Zugang zu medizinischer Grundversorgung.
  • 682.000 Kinder sollen mit Kleidungssets und Decken vor extremen Wettereinflüssen geschützt werden.

Wasser und Hygiene

  • Verbesserte Wasserversorgung für 4,5 Millionen Menschen.
  • 13,5 Millionen Menschen bekommen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.
  • 1,8 Millionen Menschen sollen verbesserten Zugang zu lebensrettenden Einrichtungen und Dienstleistungen erhalten.

Bildung

  • 1,4 Millionen Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren sollen wieder regelmäßig in die Schule gehen.
  • 302.500 Kinder, die jetzt in Notschulen unterrichtet werden, sollen in den normalen Schulbetrieb einsteigen.

    Kinderschutz

    • 2,1 Millionen Menschen sollen mit Minenrisikoaufklärung erreicht werden.
    • 295.000 Menschen erhalten strukturierte und nachhaltige psychosoziale Unterstützung.

    Schule trotz Krieg - Wie die Kinder rund um Idlib trotzdem lernen können



    Omars letztes Spielzeug

    Omar blickt in die Kamera, das Foto wurde in Jordanien aufgenommen.
    © UNICEF/UN0264949/Herwig
    Omar will sich sein letztes verbliebenes Spielzeug aus Syrien sein restliches Leben lang aufheben.

    Omar ist elf Jahre alt und lebt im Flüchtlingslager Za'atari. Er erinnert sich nicht mehr wirkllich an seine Heimat, aber er denkt, dass Syrien mindestens so groß ist wie ein UNICEF Makani-Zentrum.

    Makani, das heißt übersetzt "my space", also "mein Ort". Im Flüchtlignslager Za'atari gibt es 13 solcher Zentren. Dort kann Omar mit allen anderen Kindern lernen und psychosoziale Unterstützung bekommen.

    Sein Lieblingsfach ist Mathematik und er lernt viel, um seinen Traum zu verwirklichen:"Ich möchte Pilot werden. Früher hatte ich Angst vor Flugzeugen, aber jetzt will ich reisen. Vielleicht habe ich keine Angst mehr, wenn ich in ein Flugzeug steige."

    Eine Erinnerung an Syrien findet er in seinem letzten verblieben Spielzeug.

    "Mein Ben 10 verwandelt sich in einen Außerirdischen aus dem All und er rettet die Welt", sagt der 11-Jährige. "Ich habe es aus Syrien mitgebracht. Mein Bruder gab es mir, bevor er starb."

    Ein Nahaufnahme des Spielzeugs, farblich erinnert es an die britische Flagge.
    © UNICEF/UN0264951/Herwig
    Omars letztes Spielzeug aus Syrien.

    Omar verlor seine beiden älteren Brüder im Krieg. Sein Bruder Abdulrahman war erst sieben Jahre alt, als er starb. "Er kaufte die Figur für mich auf dem Markt und sagte mir, ich solle mich darum kümmern. Wir haben den Cartoon immer zusammen gesehen. Ich sehe ihn mir jetzt immer noch an, wenn ich kann."

    "Die meisten Sachen mussten wir zurücklassen, aber meine Mutter packte meine Figur ein, damit ich etwas zum Spielen habe. Es ist so wichtig für mich. Dieses Spielzeug ist für mich so wie ein Bruder. Ich werde es für immer behalten.", erzählt Omar.

    Der beste Teil von Omars Tag ist der Sonnenuntergang, wenn er von der Schule nach Hause kommt, etwas isst, seine Hausaufgaben macht und mit seiner Familie beisammen sitzt. Er hat jetzt zwei kleine Schwestern, die ihm die Welt bedeuten. Seine jüngste Schwester Islam darf sogar mit Ben 10 spielen.

    "Ich bin jetzt der einzige Bub. Ich glaube, mein Bruder wäre stolz auf mich."





    Geben wir den syrischen Kindern gemeinsam eine Zukunft. Ihre Spende zählt!

    30 Euro wärmen Kinder in Syrien und Umgebung mit 5 Decken

    Ein Flüchtlingsmädchen kuschelt sich in ihre neue Winterdecke.

    70 Euro liefern 2.560 Packungen Nährstoffpulver

    Der kleine Ali aus Syrien wird mit Nährstoffpulver aufgebaut

    100 Euro versorgen 22 Kinder in Syrien mit Schulsachen

    Rahf aus dem Irak freut sich über ihre neuen Stifte, mit denen sie lernen und malen kann.

    Ihr freier Betrag bringt entwurzelte Kinder wieder zum Lachen

    In Syrien spielen Zwillingsschwestern in ihrer Notunterkunft




    UNICEF News zu Syrien

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    UNICEF Patenschaft
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    Erfahren Sie mehr über die UNICEF Patenschaft>>