UNICEF Hilfsprojekte in Afrika

Afrika beheimatet eine vergleichsweise junge Bevölkerung, von der Kinder und Jugendliche einen großen Teil ausmachen. Dadurch ist man mit einigen Herausforderungen in Bezug auf die Kinderrechte konfrontiert.

UNICEF engagiert sich aktiv in verschiedenen afrikanischen Ländern, um den Zugang zu Nahrung, Bildung, Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser sowie Schutz vor Ausbeutung zu fördern. Dabei arbeiten wir eng mit Regierungen und anderen Partnern zusammen.

Unser Ziel ist es, nachhaltige Lösungen für die komplexen Probleme zu erarbeiten, mit denen afrikanische Kinder und Jungendliche konfrontiert sind.

Mit Ihrer Hilfe können wir die Lebensbedingungen der jungen Generation in Afrika maßgeblich verbessern. Entdecken Sie jetzt die Programmländer von UNICEF Österreich in Afrika.

Unsere Programmländer in Afrika

Sahelzone

Horn von Afrika

Malawi

Die Sahelzone erstreckt sich in Ost-West-Richtung durch Afrika und umfasst Länder wie Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso & Niger. Die Zone wird regelmäßig von Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen erreicht und ist geprägt von Konflikten und politischer Instabilität. All das sind Faktoren, die sich negativ auf die Nahrungsmittelknappheit und die vorherrschende Mangelernährung bei Kinder auswirken. Mehr dazu.

Äthiopien, Eritrea, Dschibuti und Somalia - diese Länder teilen geografische Merkmale und gehören zum sogenannten Horn von Afrika im östlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Die Region steht vor einigen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen. Die Menschen leiden unter humanitären Krisen, Konflikten und Armut. UNICEF fördert humanitäre Hilfe und langfristige Entwicklungsprojekte. Mehr dazu.

Malawi ist eines der Länder im südöstlichen Afrika, das immer stärker unter dem Klimawandel leidet. UNICEF installiert solarbetriebene Pumpen, die durch besonders tiefe Bohungen resistent gegen Klimakatastrophen sind. Außerdem Unterstützen wir Bildungsprojekte wie die Drohnenakademie ADDA, wo besonders Mädchen und Frauen in technischen Bereichen ausgebildet und gefördert werden. Mehr dazu.

Die Klimakrise ist eine Kinderrechtskrise. Wir brauchen ganz einfach eine Welt, die besser zuhört und mehr handelt, wenn junge Menschen, einschließlich der Betroffenen im östlichen und südlichen Afrika, zum Handeln in Sachen Klima auffordern.

UNICEF Regional Director for Eastern & Southern Africa Mohamed M Fall

Wie hilft UNICEF in Afrika?

Überleben

Zu den Haupttodesursachen bei Kindern unter fünf Jahren zählen vermeidbare Krankheiten wie Durchfall oder Masern. Mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen retten wir Kinderleben.

Ernährung

UNICEF versorgt mangelernährte Kinder mit therapeutischer Zusatznahrung wie vitaminreicher Erdnusspaste, damit die geschwächten Mädchen und Buben schnell wieder zu Kräften kommen.

Nothilfe

Jedes Jahr sind wir für Millionen Kinder in Krisen- und Katastrophengebieten da. Kinder, die zwischen den Schusslinien brutaler Kriege leben, brauchen unseren Schutz besonders dringend.

Wasser

Täglich sterben weltweit über 800 Kinder durch verunreinigtes Wasser. Wir schaffen Zugang zu sicherem Trinkwasser und liefern Hygieneartikel wie Seife, zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten.

Bildung

Bildung ist das beste Mittel für eine selbstbestimmte Zukunft. Wir errichten Schulen, liefern Schulzelte für Flüchtlingslager und versorgen Kinder mit Unterrichtsmaterial.

Schutz

Weltweit brauchen Kinder unseren Schutz. Millionen Kinder sind auf der Flucht, andere werden Opfer von Gewalt oder missbraucht. Wir schützen diese Kinder und helfen mit psychosozialer Betreuung.

Wichtige Fragen zu unseren Hilfsprojekten in Afrika

Ist UNICEF in allen Ländern Afrikas vertreten?

Ja UNICEF ist in allen Ländern Afrikas vertreten. Auf unserer Website konzentrieren wir aber uns auf die Länder, in denen wir als UNICEF Österreich einen Programmfokus haben. Zum Beispiel, indem wir konkret zu Spenden für ein Projekt in dem jeweiligen Land aufrufen. Wenn Sie sich für unsere Arbeit in weiteren Ländern Afrikas interessieren, schauen Sie bei UNICEF inernational vorbei.

Welche Rolle spielt UNICEF in Afrika?

Die Rechte und das Wohlbefinden von Kindern zu fördern und zu verteidigen ist die Hauptaufgabe von UNICEF. Die Organisation setzt sich für Themen wie Gesundheit, Bildung, Kinderschutz und Notfallhilfe ein, um das Leben von Kindern und ihren Familien auf dem gesamten Kontinent zu verbessern.

Was unternimmt UNICEF gegen den Hunger in Afrika?

UNICEF setzt Programme zur Bekämpfung von Mangelernährung in afrikanischen Ländern um, indem es therapeutische Nahrung, die sogenannte Erdnusspaste, bereitstellt, das Stillen fördert und Initiativen zur Verbesserung der Ernährungssicherheit unterstützt. Wir setzen außerdem stark auf Prävention und rechtzeitiges Erkennen von Mangelernährung.

Wie hilft UNICEF bei Notsituationen in Afrika?

UNICEF reagiert auf humanitäre Krisen und Konflikte in Afrika, indem wir akute Nothilfe bereitstellen, einschließlich Nahrung, sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung und Notunterkünften. Aber auch Naturkatastrophen und klimabedingte Krisen belasten den afrikanischen Kontinent ebenso. Wir konzentrieren uns darauf, Kinder zu schützen und während Krisen lebenswichtige Hilfsgüter und das Wohlbefinden von Kindern sicherzustellen.

Ich möchte für andere UNICEF Projekte in Afrika spenden, als die die auf der UNICEF Österreich Website genannt werden.

UNICEF ist in über 190 Ländern vertreten und setzt sich dort für das Wohlergehen von Kindern ein. Unser Ziel ist es, dass die Spenden immer dort eingesetzt werden, wo sie Familien und Kindern am meisten helfen. Deswegen ist es uns leider nicht möglich für jedes einzelne Projekt oder Land eine eigene Spendenmöglichkeit anzubieten. Mit einer Spende unter "wo es am meisten hilft" können Sie sicher sein, dass Ihre Spende dort eingesetzt wird, wo sie in diesem Moment den größten Unterschied macht.


UNICEF News zu Afrika

Das UNICEF Logo auf blauem Hintergrund.
Eine Mutter in Myanmar füttert ihr kleine Kind mit einer gesunden Mahlzeit.
Ein aus dem Sudan geflüchtetes Baby befindet sich jetzt im Tschad.