Schule & Bildung - Für alle Kinder

Bildung ist ein Kinderrecht und ist unentbehrlich für die Ausübung aller anderen Kinder- und Menschenrechte.  Jeden Tag gehen mehr als eine Milliarde Kinder in die Schule. Schule und Schulbildung fördern Stabilität, Struktur und Routine, die Kinder aus unsicheren und gefährlichen Umständen dringend brauchen. Trotzdem gehen mehr als 300 Millionen Kinder weltweit nicht in die Schule. 

Warum haben Kinder oft keinen Zugang zu Bildung?

Weil ihre Familien zu arm sind, weil die Schulen überfüllt oder zu weit entfernt sind. Die Mehrheit dieser Kinder sind Mädchen. Kostenloser Schulbesuch ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Mädchen und Buben später aus eigener Kraft einen Weg aus der Armut finden können.

Armut und die schlechte Qualität des Unterrichts sind die Hauptgründe dafür, dass Kinder die Schule gar nicht besuchen oder abbrechen. In vielen Grundschulen unterrichtet ein Lehrer oft mehr als über 60 Schüler. Lehrer haben oft selbst gerade einmal die Grundschule besucht und sind kaum auf ihre Aufgaben vorbereitet. Der Unterricht findet vielfach in heruntergekommenen Gebäuden ohne ausreichendes Mobiliar oder sanitäre Einrichtungen statt. Insbesondere arme Familien und Aidswaisen haben Probleme, die Kosten für Schulgebühren, Schuluniformen und Lernmaterial aufzubringen.

Mädchen sind oft besonders benachteiligt

Mädchen, die eine Grundbildung haben, können einen Beruf erlernen und selbst Geld verdienen. Sie haben mehr Selbstbewusstsein und können sich besser vor Missbrauch und Ausbeutung schützen. Mädchen mit Grundbildung haben auch die Chance, lebenslänglicher Unterdrückung und Armut zu entkommen.

UNICEF fordert den vollständigen Zugang zu freier und qualitativer Bildung für jedes Mädchen und jeden Buben. Universaler Zugang zu Bildung ist kein Privileg, sondern ein Menschenrecht und in den Artikeln 28 und 29 der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 verankert.

Bildungssysteme weltweit müssen sich bis 2030 der Aufgabe stellen, weiteren 619 Millionen Kindern Schul- und uneingeschränkten Bildungszugang zu ermöglichen. Des Weiteren muss auch die allgemeine Schulbildung qualitativ effizienter und besser werden. Laut Schätzungen haben weltweit circa 250 Millionen Kinder trotz Schulbesuch keine Basiskenntnisse in Lesen, Schreiben und Mathematik. 

So hilft UNICEF

Wir arbeiten mit bewährten Programmen daran, allen Kindern eine gute und kostenlose Schulbildung zu ermöglichen – auch während Katastrophen und Krisen. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf jene Kinder, die aufgrund ihrer geographischen Lage, extremen Armut, ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts benachteiligt sind.

Um dies umzusetzen haben wir das Modell der „Kinderfreundlichen Schule“ entwickelt. Schwerpunkte dieses erfolgreichen Modells sind unter anderem Mädchenbildung, Gesundheitsversorgung an Schulen, Bereitstellung von Schulmaterialien sowie die Ausbildung von Lehrkräften.

Kinder, die zur Schule gehen, haben später bessere Chancen, Hunger und Armut zu entkommen, gesünder und selbstbestimmter zu leben. So mancher Traum von einem besseren Leben hat mit einem Schulheft begonnen – mit einem Schulheft, das wir mit Ihren Spenden kaufen können. 

So half UNICEF 2017:

  • UNICEF versorgte 12,5 Millionen Kinder und fast 250.000 Klassen mit Schulmaterialien.
  • 8,8 Millionen Kinder in Krisensituationen erhielten Unterstützung für ihre Bildung.
  • Anstrengungen um die Lernsituation von Kindern auf der Flucht zu verbessern wurden intensiviert. Im Libanon wurden beispielsweise die Rahmenbedingungen soweit verbessert, dass syrische Kinder auch am regulären Unterricht teilnehmen können und nicht separat in Flüchtlingslagern unterricht werden müssen.
  • 79% der Kinder aus den ärmsten Haushalten besuchen nun zumindest die Volksschule bzw. äquivalente Schulstufen.
  • UNICEF kooperierte mit 54 Ländern, um die neuen Technologie des 21. Jahrhunderts in den Unterricht vor Ort einfließen zu lassen. Die Verwendung von Tablets und Smart-Boards (elektronische Tafeln) sind vielversprechende Ansätze für Unterricht in Krisengebieten.

Kinderfreundliche Schulen in Sri Lanka

„Mein Name ist Sivatheepan Kajanika. Ich bin in der 5.Klasse. Ich wache jeden Morgen glücklich auf, weil ich weiß, dass ich zur Schule gehe.
Vor 4 Jahren ging ich nicht gerne zur Schule. Ich war mit der Art des Lernens nicht glücklich. Die Lehrer waren nicht freundlich. Aus diesem Grund hasste ich das Lernen. Seit 2 Jahren ist es viel besser, weil ich die Lehrer und den Schulleiter mag. Ich mag es, wie sie unterrichten. Das ist, was ich von ihnen erwarte.
Ich lerne jetzt gerne.“

Vielen Kindern geht es so. Mit den kinderfreundlichen Schulen möchte UNICEF Kinder motivieren, zur Schule zu gehen und ihnen eine sichere und angenehme Umgebung bieten!


Bitte helfen Sie Kindern in Not mit einer Spende

30 Euro versorgen Kinder in Not mit 13 Schultaschen

70 Euro versorgen 15 Kinder mit Schul- und Lernsachen

100 Euro versorgen 22 Kinder in Not mit Schulsachen

Freier Betrag: Bitte bestätigen Sie mit der Enter-Taste

Oder helfen Sie regelmäßig mit einer UNICEF Patenschaft für Kinder