Zur Lage der Kinder weltweit

Studie: Kindergeld gegen Kinderarmut

Laut neuen UNICEF- und ODI-Berichten sind Investitionen in Sozialschutzsysteme der Schlüssel zum Schutz von Familien vor katastrophalen Benachteiligungen und finanziellen Schwierigkeiten. Universelles Kindergeld verringert nachweislich die Benachteiligung und verbessert das allgemeine Wohlbefinden, die Gesundheit, die Bildung, die Ernährungssicherheit, die Produktivität und die Fähigkeit von Kindern, im Erwachsenenalter einen Beitrag zu ihrer Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten.

Der Bericht Universal Child Benefits hebt hervor, dass universelle Geldleistungen für Kinder in Ländern mit mittlerem Einkommen zu einem Rückgang der Armut in der gesamten Bevölkerung um 20 Prozent führen würden.

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State of the world's children report

Der UNICEF "State of the World's Children Report" untersucht seit 1980 jedes Jahr ein zentrales Thema, das Kinder betrifft - unter anderem Ernährung, urbane Entwicklung, Digitalisierung und Chancengleichheit. Die Berichte enthalten auch jeweils unterstützende Daten und Statistiken.

Kinder, Essen und Ernährung

Mindestens jedes dritte Kind unter fünf Jahren - über 200 Millionen Mädchen und Buben weltweit - leidet unter den Folgen von unzureichender oder schlechter Ernährung und ist entweder unterernährt oder übergewichtig. Fast zwei Drittel der Kleinkinder erhält nicht die richtigen Lebensmittel.
SOWC 2019

Urbanes Paradoxon

Einigen der ärmsten Kinder in Städten auf der ganzen Welt geht es bezüglich Wohlbefinden, Bildung und Gesundheit teils deutlich schlechter als den ärmsten Kinder aus ländlichen Gebieten. Schätzungen zufolge leben mehrere hundert Millionen Kinder in Slums und haben harte Lebensbedingungen.
SOWC 2018

Kinder in der digitalen Welt

Es wird zu wenig getan, um Heranwachsende vor den Gefahren der Digitalisierung zu schützen und ihnen einen sicheren Zugang zu qualitativ hochwertigen Online-Inhalten zu ermöglichen. UNICEF hat untersucht, wie Smartphones, Laptops, Computer und Internet weltweit das Aufwachsen von Kindern verändern.
SOWC 2017

Eine faire Chance für jedes Kind

Der Inhalt des Berichts ist angeregt durch die Überzeugung, dass eine bessere Welt für Kinder möglich ist. Kinder aus armen Verhältnissen müssen nicht notwendigerweise ihr ganzes Leben lang arm sein. Ungerechtigkeit ist vermeidbar, insofern Regierungen mehr in Chancengleichheit investieren.
SOWC 2016



Nachhaltigkeitsziele

In den Berichten werden die Fortschritte bei den kindbezogenen Indikatoren in den Sustainable Development Goals (SDGs) aufgezeichnet. Sie heben die enorme Aufgabe hervor, die den Ländern bei der Erfüllung der Agenda 2030 für Kinder bevorsteht. Untersucht werden auch Trends bei Teilgruppen von Kindern, sowie bei Kindern in städtischen und ländlichen Gebieten, um Gruppen von Kindern zu identifizieren, die am stärksten von einem Risiko betroffen sind, benachteiligt zu werden.

Zum Schutz einer Generation

Jedes Kind hat das Recht, vor Gewalt, Ausbeutung und schädlichen Praktiken geschützt zu werden. Dieses Recht ist ein kritischer Bestandteil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Es ist das erste Mal, dass der Schutz von Kindern offiziell in einen globalen Überwachungsrahmen aufgenommen wird.
SDGs & Schutz vor Gewalt

Die Entwicklung der SDGs 2019

Beinahe eine Milliarde Kinder leben in Ländern, in denen die SDGs unerreichbar bleiben. Durchschnittlich haben 75 % der kinderbezogenen SDG-Indikatoren in jedem Land nicht genügend Daten oder nur unzureichende Fortschritte gemacht, um die globalen SDG-Ziele bis 2030 zu erreichen.
SDGs 2019

Entwicklung der SDGs in Österreich

Auch für Österreich gibt es eine Auswertung über den Stand der SDGs im Jahr 2019. Vor allem im Bereich Bildung ist Aufholbedarf gefordert. Jedoch ist wie in vielen anderen Staaten auch in Österreich eine große Datenlücke vorhanden, die einen Überblick über die Gesamtentwicklung schwierig macht.
SDGs Österreich

Die Entwicklung der SDGs 2018

UNICEFs umfassender Bericht über die Fortschritte bei den SDGs für Kinder zeigt, dass mehr als 650 Millionen Kinder - fast ein Drittel der Kinder weltweit - in Ländern leben, die nicht auf dem richtigen Weg sind. Die Besorgnis wird durch die Tatsache verstärkt, dass dies nur die Kinder sind, von denen wir wissen.
SDGs 2018



Kinderarbeit

Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass Kinderarbeit zunimmt. Millionen zusätzliche Kinder laufen infolge der COVID-19-Krise Gefahr, in Kinderarbeit gedrängt zu werden. Dies könnte zum ersten Anstieg von Kinderarbeit nach 20 Jahren des Fortschritts führen.

Von vorübergehenden Schulschließungen sind derzeit mehr als 1 Milliarde in über 130 Ländern betroffen. Selbst wenn der Unterricht wieder aufgenommen wird, können es sich einige Eltern nicht mehr leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Infolgedessen könnten mehr Kinder in ausbeuterische und gefährliche Arbeitsverhältnisse gezwungen werden.

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Klimawandel

Extreme Wetterereignisse wie Wirbelstürme oder Hitzewellen werden immer häufiger und heftiger und bedrohen das Leben von Kindern und zerstören die für ihr Wohlbefinden wichtige Infrastruktur. Überschwemmungen beeinträchtigen besonders die Wasser- und Sanitärversorgung und führen zu Krankheiten wie Cholera, für die Kinder besonders anfällig sind.

Kindersensible Klimaschutzmaßnahmen

UNICEF hat die aktuellen nationalen Klimapläne geprüft, um festzustellen, wie kindersensibel diese sind. Es wurden Empfehlungen zur Stärkung des Fokus auf Kinderrechte, einschließlich umsetzbarer und messbarer Ergebnisse für Kinder, abgegeben.
Kindersensibler Klimaschutz

Weltweite Luftverschmutzung

Laut einem neuen UNICEF-Report lebt fast jedes siebte Kind auf der Welt - insgesamt 300 Millionen - in Gebieten mit stark verunreinigter Luft. Die Luftverschmutzung in diesen Gebieten ist sechsmal höher, als internationale Richtlinien erlauben.
Weltweite Luftverschmutzung

Kinder auf der Flucht vor Naturkatastrophen

In den vergangenen 5 Jahren hat sich die Zahl der Vertriebenen durch Stürme und Überschwemmungen in der Karibik versechsfacht. Der Bericht zieht eine Bilanz des Zusammenhangs zwischen Klima und Vertreibung von Kindern.
Klimawandel Karibik

Auswirkungen von Dürre auf Kinder in Australien

Die Schwere der Dürre im Inland östlicher Teile Australiens ist trotz der Regenfälle nicht zu leugnen und geht weiter. Was weniger bekannt und diskutiert ist, ist der Einfluss auf Kinder und Jugendliche, die von der Dürre betroffen sind.
Dürre in Australien



Lage der Kinder in Industrieländern

Forschung ist von grundlegender Bedeutung für die Mission von UNICEF. Aufgrund dessen hat UNICEF ein globales Forschungszentrum für Kinder in Florenz, welches unter anderem den Innocenti Report jedes Jahr veröffentlicht. Entsprechend dem UNICEF-Mandat, sich in allen Ländern für Kinder einzusetzen, konzentrieren sich die Berichte auf das Wohlergehen von Kindern in Industrieländern.

Für jedes Kind Antworten

Dieser Report umfasst 30 Erzählungen, die die Reichweite und Tiefe des Forschungszentrums UNICEF Innocenti über die letzten drei Jahrzehnte des Bestehens widerspiegeln. Diese Sonderausgabe wurde anlässlich der 30 Jahre Kinderrechte veröffentlicht.
Innocenti Report 2019

Ein unfairer Start

In einem reichen Land zu leben garantiert keinen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, so die neue Studie von UNICEF. Während in der Vor- und Volksschule gute Ergebnisse erzielt werden, liegt Österreich im Ranking der Lesekompetenz von 15-Jährigen jedoch nur auf Platz 29 von 38.
Innocenti Report 2018

Die Zukunft aufbauen

Der Bericht untersucht die Lage von Kindern in Bezug auf die nachhaltigen Entwicklungsziele. Österreich lag 2017 in der Rangliste der 41 Länder auf Platz 15 und schnitt am besten im Bereich „Gesundheit & Wohlergehen“ und am schlechtesten beim Thema „Nachhaltige Produktion & Konsum“ ab. 
Innocenti Report 2017

Studie zu Familienpolitik

Die UNICEF Studie zeigt den Status der Familienpolitik in OECD und EU-Staaten. Österreich ist mit dem 11 Platz im Mittelfeld und konnte vor allem im Bereich der bezahlten Karenz für Mütter und Väter punkten. Die Schwäche Österreichs liegt vor allem in der Kinderbetreuung unter 3 Jahren bis zum Schulstart.
Studie Familienpolitik