Straßenkinder - Hilfe und Bildung vor Ort

Millionen Kinder und Jugendliche leben und arbeiten auf den Straßen der Metropolen und kleinerer Städte: z.B. als Lumpensammler, Schuhputzer oder sie verkaufen Zigaretten auf der Straße. Sie müssen Müll sammeln und verkaufen und können nicht in die Schule gehen.

Vielfach sind sie auf der Flucht vor Armut und Gewalt in ihren Familien. Sie sind Gewalt und Ausbeutung ausgeliefert und werden häufig kriminalisiert, verjagt oder misshandelt. Viele verbringen die die Nächte auf den Gehsteigen oder in verlassenen Häusern. Die Kinder sind dem Risiko von Gewalt, sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung, Krankheit und Tod ausgesetzt.

Wir helfen diesen Kindern: Mit Zentren für Straßenkinder, Bildungsprogrammen, der Suche nach Angehörigen und vielen weiteren Maßnahmen.

Bitte unterstützen Sie UNICEF bei der weltweiten Arbeit für Kinder in Not!

 

Das Leben auf der Straße ist gefährlich

Viele Straßenkinder können nur überleben, weil sie sich mit illegalen Tätigkeiten durchschlagen. Sie müssen stehlen, mit Drogen handeln oder sich prostituieren. In Lateinamerika droht zusätzlich große Gefahr von bewaffnete Überfällen, allgemein sind Straßenkinder sehr anfällig Mitglieder in Straßengangs zu werden.

Die gesundheitlichen Folgen sind beträchtlich. Durch das ständige Einatmen von Autoabgasen und das Übernachten im Freien, erkranken sie oft an Atemwegserkrankungen. Straßenkinder können sich selten waschen und haben nicht die Möglichkeit saubere Toiletten zu benutzen. Durch die fehlende Hygiene sind sie besonders anfällig für Krankheiten. Sie versuchen oft ihr Leid mit Drogen zu lindern. Das schnüffeln von Klebstoff oder Benzin, Alkoholmissbrauch und harte Drogen zerstören ihr Leben aber nur weiter.

So hilft UNICEF:

UNICEF unterstützt Anlaufstellen und Zentren für Straßenkinder. Hier finden die Kinder ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen, medizinische Notversorgung und Waschgelegenheiten. Auch Sucht-, Drogen - und Rechtsberatungen sowie Bildungsprogramme und Kurse zur Berufsausbildung sind Teil des Hilfsangebotes.

UNICEF versucht auch, die politischen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien positiv zu beeinflussen. Dabei geht es u.a. darum, Jugendhilfesysteme aufzubauen.

Außerdem umfassen präventive Programme Hilfen zum Aufbau sozialer Grunddienste, wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Basisgesundheitsdienste und Grundschulen. Die Verbesserung der Lebensbedingungen soll verhindern, dass Kinder und Jugendliche ihr Elternhaus verlassen, um auf der Straße zu leben. Der Aufbau einer sozialen Infrastruktur, darunter Jugendgruppen, Sport- und Kulturangebote, soll den Kindern und Jugendlichen bei der Lösung ihrer Probleme helfen und sie außerdem an das Gemeinwesen binden.

Betreuung im Kinderschutzzentrum von UNICEF

Der 7-jährige Maxwell aus Südafrika ist ein Waisenkind und musste schon viel durchmachen. Nach dem Tod seiner Mutter lebte der Kleine auf der Straße und musste betteln, um zu überleben. Maxwell erlebte brutale Gewalt und wurde von skrupellosen Erwachsenen ausgebeutet.

Heute lebt Maxwell  in einem speziellen Zentrum und wird psychologisch betreut. Neben der Betreuung hat er nun die Möglichkeit die Schule regelmäßig zu besuchen. Unter diesen Voraussetzungen kann er später in seinem Leben seinen Berufswünschen nachgehen. Wenn er groß ist, möchte Maxwell Polizist werden.


Bitte helfen Sie Kindern in Not mit einer Spende!

12 Euro: Schuhe für ein Kind in Südafrika, damit es nicht barfuß in die Schule gehen muss.

15 Euro: kompletter Impfschutz gegen Kinderkrankheiten für zwei Kinder - jeden Monat.

25 Euro: Schulsachen für mindestens fünf Kinder - und das jeden Monat!

Freier Betrag: Bitte bestätigen Sie mit der Enter-Taste


Spendennummer: SO 1250

Oder helfen Sie regelmäßig mit einer UNICEF Patenschaft für Kinder