Die achtjährige Agustina schläft mit ihren Geschwistern auf Pappkartons. Das Geld reicht nicht für ein Zuhause.

Straßen kinder

Hilfe für Straßenkinder

Ein philippinisches Mädchen schläft unbeaufsichtigt auf der Straße in einem Slumviertel
© UNICEF/UN014949/Estey
Makati, Philippinen: Drogenmissbrauch, Armut und sexuelle Ausbeutung von Kindern prägen das Leben in vielen Slums.

Millionen Kinder und Jugendliche leben und arbeiten auf den Straßen der Metropolen und kleinerer Städte: z.B. als Lumpensammler, Schuhputzer oder sie verkaufen Zigaretten auf der Straße. Sie müssen Müll sammeln und verkaufen und können nicht in die Schule gehen.

Vielfach sind sie auf der Flucht vor Armut und Gewalt in ihren Familien. Sie sind Gewalt und Ausbeutung ausgeliefert und werden häufig kriminalisiert, verjagt oder misshandelt. Viele verbringen die die Nächte auf den Gehsteigen oder in verlassenen Häusern. Die Kinder sind dem Risiko von Gewalt, sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung, Krankheit und Tod ausgesetzt.

Wir helfen diesen Kindern: Mit Zentren für Straßenkinder, Bildungsprogrammen, der Suche nach Angehörigen und vielen weiteren Maßnahmen.

Bitte unterstützen Sie UNICEF bei der weltweiten Arbeit für Kinder in Not!

Das Leben auf der Straße ist gefährlich

Viele Straßenkinder können nur überleben, weil sie sich mit illegalen Tätigkeiten durchschlagen. Sie müssen stehlen, mit Drogen handeln oder sich prostituieren. In Lateinamerika droht zusätzlich große Gefahr von bewaffnete Überfällen, allgemein sind Straßenkinder sehr anfällig Mitglieder in Straßengangs zu werden.

Die gesundheitlichen Folgen sind beträchtlich. Durch das ständige Einatmen von Autoabgasen und das Übernachten im Freien, erkranken sie oft an Atemwegserkrankungen. Straßenkinder können sich selten waschen und auf saubere Toiletten gehen. Durch die fehlende Hygiene sind sie besonders anfällig für Krankheiten. Sie versuchen oft ihr Leid mit Drogen zu lindern. Das schnüffeln von Klebstoff oder Benzin, Alkoholmissbrauch und harte Drogen zerstören ihr Leben aber nur weiter.

So hilft UNICEF:

UNICEF unterstützt Anlaufstellen und Zentren für Straßenkinder. Hier finden die Kinder ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen, medizinische Notversorgung und Waschgelegenheiten. Auch Sucht-, Drogen - und Rechtsberatungen sowie Bildungsprogramme und Kurse zur Berufsausbildung sind Teil des Hilfsangebotes.

UNICEF versucht auch, die politischen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien positiv zu beeinflussen. Dabei geht es u.a. darum, Jugendhilfesysteme aufzubauen.

Außerdem umfassen präventive Programme Hilfen zum Aufbau sozialer Grunddienste, wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Basisgesundheitsdienste und Grundschulen. Die Verbesserung der Lebensbedingungen soll verhindern, dass Kinder und Jugendliche ihr Elternhaus verlassen, um auf der Straße zu leben. Der Aufbau einer sozialen Infrastruktur, darunter Jugendgruppen, Sport- und Kulturangebote, soll den Kindern und Jugendlichen bei der Lösung ihrer Probleme helfen und sie außerdem an das Gemeinwesen binden.

Maxwell sieht in die Kamera. Nach seinem Leid möchte er später einmal Polizist werden.
© UNICEF/UNI45258/Pirozzi
Maxwell aus Südafrika möchte einmal Polizist werden

Betreuung im Kinderschutzzentrum von UNICEF

Der 7-jährige Maxwell aus Südafrika ist ein Waisenkind.

Nach dem Tod seiner Mutter lebte der Kleine auf der Straße und musste betteln, um zu überleben.

Maxwell erlebte brutale Gewalt und wurde von skrupellosen Erwachsenen ausgebeutet.

Jetzt lebt er in einem speziellen Zentrum, wird psychologisch betreut und kann zur Schule gehen.

Wenn er groß ist, möchte Maxwell Polizist werden.


Mit einer Patenschaft helfen Sie notleidenden Kindern nachhaltig und effizient.

Als monatliche Spende rettet Sie Leben und schützt Kinder vor Ausbeutung!

Südafrika: Schuhe sind am Schulweg wichtig, vor dem Klassenzimmer zieht sie Songuie aber aus.

12 Euro: Schuhe für ein Kind in Südafrika, damit es nicht barfuß in die Schule gehen muss.

Liberia: Ein Mädchen bekommt ihre Polio-Schluckimpfung

15 Euro: kompletter Impfschutz gegen Kinderkrankheiten für zwei Babys im Südsudan

Tansania: Layla (Name geändert, 14) musste lange als Sexarbeiterin arbeiten.

25 Euro: Eine Schultasche mit Lernmaterial für ein aus der Prostitution befreites Mädchen auf den Philippinen

Kongo: Marie wurde aus ihrem Dorf vertrieben, ein Teddybär bereitet ihr wieder Freude.

Ihr freier Betrag schützt Kinder nachhaltig vor Krankheiten, Gewalt, Hunger und Durst und gibt ihnen ihre Freude wieder.