UNICEF in Sri Lanka

UNICEF hilft Kindern in Sri Lanka nachhaltig

Sri Lanka litt lange unter einem Bürgerkrieg und wird immer wieder von Naturkatastrophen wie Taifunen, Erdbeben und Überschwemmungen erschüttert. UNICEF sorgt für Nothilfe, baut Schulen wieder auf und bringt auch die ärmsten Kinder wieder in die Schule. In Notfällen liefern wir Hygienepakete, Decken, sauberes Wasser bzw. Wasserreinigungstabletten und Medikamente. Mit Informationskampagnen zeigen wir der Bevölkerung, wie sie sich zum Beispiel richtig die Hände waschen und vor HIV schützen.

Ein Hauptaugenmerk liegt wie in vielen UNICEF-Projektländern auf der Bildung. UNICEF hilft dabei, dass auch die ärmsten Kinder in die Schule kommen und nicht arbeiten müssen.Wir bieten Dienstleistungen an und erheben den humanitären Bedarf der Bevölkerung, um sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche oberste Priorität in der Nothilfe haben.

Viele Kinder Opfer der Terroranschläge in Sri Lanka

Im April 2019 kam es zu einer Reihe von Anschlägen in Sri Lanka. Bei der Explosion in der Kirche Sankt Sebastian in Katuwapitiya und Negombo wurden 27 Kinder getötet und zehn weitere verletzt. In Batticaloa starben 13 Kinder – das jüngste Opfer war erst 18 Monate alt. 15 Mädchen und Jungen zwischen sieben und 16 Jahren werden im Krankenhaus behandelt. Der Tod von fünf Kindern ausländischer Nationalität wurde bestätigt. In das Krankenhaus in Colombo wurden nach den Anschlägen in Colombo 20 Kinder eingeliefert, vier von ihnen auf der Intensivstation.

Kinder haben Angehörige bei den Terroranschlägen verloren und wurden Zeugen der traumatischen Ereignisse.

So half UNICEF nach den Anschlägen

UNICEF lieferte Krankenhäusern in Batticaloa, Negombo und Colombo dringend benötigte medizinische Hilfsgüter. Außerdem wurden Kinder von ihren Eltern getrennt. Sozialarbeiter benötigten Unterstützung bei der Identifizierung von Verwandten und der Rückführung der Kinder in ihre Familien. Psychologische Ersthilfe, psychosoziale Unterstützung und Beratung wurden dabei als wichtige Bedürfnisse identifiziert. Es besteht die Gefahr, dass die laufenden und wichtigen Bemühungen um den sozialen Zusammenhalt und die Friedenskonsolidierung in Sri Lanka beeinträchtigt werden.

UNICEF Sri Lanka hat bereits Mittel bereitgestellt, um den unmittelbaren medizinischen und Kinderschutz der betroffenen Bevölkerung zu gewährleisten.

UNICEF hilft vor Ort - Sri Lanka



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