Flutkatastrophe im südlichen Afrika

Flutkatastrophe im südlichen Afrika
Die meisten Opfer sind Kinder und Frauen
UNICEF ruft zu verstärkter Hilfe für die Flutopfer in Mosambik und den anderen betroffenen Ländern im südlichen Afrika auf. UNICEF schätzt, daß rund die Hälfte der Obdachlosen Kinder und Frauen sind. Viele Kleinkinder und schwangere Frauen sind so geschwächt, daß sie Krankheiten nichts entgegensetzen können. Zahlreiche Fälle von Malaria, Ruhr sowie erste Cholera-Erkrankungen sind aufgetreten. Allein im Flüchtlingscamp Chakalane in der Nähe der völlig überfluteten Stadt Chokwe wurden bisher 800 Malariafälle registriert: die meisten sind Kinder und Frauen. Mehrere Hundert Kinder wurden auf der Flucht vor den Wassermassen von ihren Eltern getrennt. UNICEF hilft bei der Registrierung der Kinder und unterstützt die Frauen, die sich vorübergehend um die Kinder kümmern.
* Ein Schwerpunkt der UNICEF-Hilfe ist die Provinz Gaza. Dort hatte UNICEF bereits vor der zweiten Flutwelle am vergangenen Wochenende in zwei Warenlagern große Mengen Hilfsgüter zur Wasseraufbereitung, Medikamente gegen Malaria und Durchfallerkrankungen sowie proteinhaltige Kekse deponiert. Jetzt werden diese Hilfsgüter an Gesundheitsstationen und Notunterkünfte verteilt.
* UNICEF bereitet eine Impfkampagne gegen Masern und Hirnhautentzündung vor. Ein Hilfsflug mit Impfstoffen, 500.000 Spritzen, Nadeln und anderem medizinischem Gerät wird am Wochenende in Mosambik eintreffen. Mit dem Transport werden auch weitere Materialien zur Wasseraufbereitung in das Krisengebiet gebracht.
* Die meisten Flutopfer suchen bei Verwandten, Freunden und Bekannten Zuflucht. Trotzdem gibt es für Zigtausende keine Unterkunft. Der Boden ist vielerorts aufgeweicht, so daß auch der Aufbau der Notunterkünfte schwierig ist. UNICEF stellt Plastikplanen, Decken, Wasserkanister und Kochutensilien zur Verfügung und hilft bei der Wasserversorgung der Camps.
* Da die Infrastruktur weiter Teile Mosambiks zusammengebrochen ist, können nach wie vor viele der Geretteten nur aus der Luft versorgt werden. UNICEF chartert dafür Hubschrauber.
UNICEF Österreich bittet um Spenden auf das Konto:

PSK 151 000 1 Kennwort: Flutkatastrophe
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