Über 180 Kinder in Nigeria freigelassen

Abuja/Wien, 9. Juli 2018 - UNICEF begrüßt die Freilassung von 183 Kindern der nigerianischen Streitkräfte in Maiduguri, im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias. Die Freilassung erfolgte, nachdem festgestellt wurde, dass die Kinder im Alter von sieben und 18 Jahren keine Verbindungen zu Boko Haram hatten.

Ein UNICEF Mitarbeiter mit Kindern.

© UNICEF Nigeria

Diese acht Mädchen und 175 Buben sind in erster Linie Opfer des anhaltenden Konflikts. Ihre Freilassung ist ein wichtiger Schritt auf ihrem langen Weg zur Genesung, sagt Mohamed Fall, UNICEF-Vertreter in Nigeria. Wir werden mit dem Ministerium für Frauen und soziale Entwicklung des Staates Borno und mit Partnern zusammenarbeiten, um den Kindern die nötige Hilfe zukommen zu lassen. Ich möchte auch die Maßnahmen des Militärs und der Behörden loben, die ein klares Bekenntnis zum besseren Schutz der vom Konflikt betroffenen Kinder zeigen.

Die Kinder erhalten medizinische Betreuung und psychosoziale Unterstützung, bevor der Prozess der Familienzusammenführung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft beginnt.

Seit 2017 hat UNICEF die soziale und wirtschaftliche Wiedereingliederung von mehr als 8.700 aus bewaffneten Gruppen entlassenen Kindern unterstützt. UNICEF hat dabei geholfen, ihre Familien aufzuspüren und sie in ihre Gemeinden zurückzubringen. Außerdem bietet UNICEF den Kindern psychosoziale Unterstützung, Bildung, eine Berufsausbildung und informelle Lehrstellen sowie Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lebensgrundlage an.

 

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