Coronavirus: Wie können Sie helfen?

Das Coronavirus betrifft uns alle, alt und jung, sowohl in Österreich als auch weltweit. Das Virus stellt auch eine neue, große Gefahr für Kinder dar.

Mädchen und Buben sind nicht nur durch die Krankheit selbst bedroht, sondern auch durch überlastete Gesundheitssysteme, einen eingeschränkten Zugang zu Bildung und durch die Auswirkungen auf Eltern und Familienmitglieder. Aber auch indirekte Auswirkungen, wie die wachsende Hungersnot durch Lockdowns, sind ein großes Problem.

Gemeinsam mit Ihnen können wir die Ausbreitung des Coronavirus verhindern, indem wir wichtige medizinische Versorgung, wie Handschuhe, Masken oder Seifen, bereitstellen, Dörfer und Schulen über Vorsichtsmaßnahmen aufklären und Informationskampagnen durchführen.

Bitte helfen Sie uns im Kampf gegen das Virus!








Bisher konnten wir dank Ihrer Hilfe fast 11 Millionen Handschuhe, 12,1 Millionen Gesichtsmasken, 762.000 Schutzbrillen & Gesichtsschutzschilder und eine halbe Million Teststreifen in die betroffenen Gebiete schicken!



Unsere Priorität: Die Ausbreitung stoppen


"UNICEF arbeitet daran, die Ausbreitung des Virus unter den Gemeinden in den betroffenen Ländern zu verhindern.

Wir teilen genaue Informationen darüber, wie Familien geschützt werden können, liefern Hygiene-Hilfsgüter und medizinische Geräte an Schulen und Gesundheitskliniken und mildern die Auswirkungen des Ausbruchs auf den Zugang von Kindern zu Gesundheits-, Bildungs- und Sozialdiensten.

Wir zählen mehr denn je darauf, dass unsere Spenderinnen und Spender unsere Arbeit für diejenigen unterstützen, die nichts und niemanden haben - trotz dieser schwierigen Zeiten."

Henrietta Fore, Executive Director von UNICEF



Quiz: Impfungen & Coronavirus



So hilft UNICEF im Kampf gegen das Coronavirus

  • Wir informieren offline und online über das Coronavirus und bekämpfen Fehlinformationen.
  • Wir statten Kliniken und Gesundheitseinrichtungen aus, zum Beispiel mit Infrarot-Thermometern und Beatmungsgeräten.
  • Wir informieren und sensibilisieren durch Kampagnen in Schulen, Gesundheitseinrichtungen und im öffentlichen Raum für das Händewaschen.
  • Wir liefern wichtige Hilfsgüter wie Schutzbrillen und Einweghandschuhe.
  • Wir schulen Gesundheitspersonal und freiwillige Helfer, wie sie eine Infektion erkennen und sie sich selbst schützen können.
  • Wir sorgen gemeinsam mit unseren Partnern dafür, dass im Fall von Schulschließungen online und offline Lernmaterialien zur Verfügung stehen - damit die Kinder trotz COVID-19 für ihre Zukunft lernen können.


Bildung in Coronazeiten

Vor allem in der Zeit des Coronavirus ist die Förderung von Bildung wichtiger als je zuvor. In Österreich haben Kinder, Eltern und Lehrer sich schwierigen Herausforderungen stellen müssen.

In vielen Ländern findet der reguläre Unterricht in ländlichen Regionen schon seit Jahren per Radio statt. Die damit verbundene Flexibilität bietet allen Kindern einen Zugang zu Bildung - nicht nur in Zeiten des Coronavirus.

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen und in Abstimmung mit Regierungen produzieren wir Unterrichtsmaterial, das per Radio an die Kinder gesendet wird.

So auch an der Elfenbeinküste: Der elfjährige Seri aus dem Südwesten des Landes. Er freut sich aber auch schon wieder auf die Schule: "Ich bin froh, dass die Schule nächste Woche beginnt, weil ich meine Freunde vermisse."



Ihre Spende macht einen Unterschied!





Fragen & Antworten zum Coronavirus

Was bedeutet COVID-19 überhaupt?

Die durch den neuen Coronavirus-Stamm verursachte Krankheit, die erstmals in Wuhan, China, identifiziert wurde, wurde als Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) bezeichnet. „CO“ steht für Corona, „VI“ für Virus und „D“ für Krankheit (engl. "disease"). Zuvor wurde diese Krankheit als "2019-nCoV"("2019 novel coronavirus", also "neuartiges Coronavirus 2019") bezeichnet. Weitere allgemeine Informationen zum Virus können Sie aber auch in unserem Newsbeitrag "Coronavirus: Informationen für Eltern" nachlesen.

Wie sollte man mit Kindern über die derzeitige Krise sprechen?

Wir alle sind überwältigt von der Fülle an Informationen und Nachrichten über die Verbreitung des Coronavirus, die uns jeden Tag erreichen. Auch für Kinder kann es beunruhigend und verwirrend sein, was sie im Fernsehen, im Internet oder in den sozialen Medien sehen oder von anderen Menschen hören. Das kann Angst, Stress oder Traurigkeit bei ihnen auslösen. Deshalb ist es wichtig, offen mit Kindern darüber zu sprechen. Lesen Sie alles zu diesem Thema in unserem Newsbeitrag "Coronavirus (Covid-19): Wie soll man mit Kindern darüber sprechen?" nach.

Wo finde ich weitere Informationen zum Coronavirus?

Weitere Informationen zum Coronavirus und unserer Arbeit finden Sie in englischer Sprache auf der internationalen Seite von UNICEF.

Die WHO hat auf ihrer Website Fragen und Antworten zur Krankheit veröffentlicht.

Wie wirkt sich das Coronavirus auf geflüchtete Kinder und Familien aus?

Die weltweite COVID-19-Pandemie gefährdet jeden zusätzlich, der in überfüllten Gebieten mit beschränktem Zugang zu Hygiene, sanitären Einrichtungen und medizinischer Versorgung lebt. Es ist inakzeptabel, dass die Angst vor Corona zur Diskriminierung von Flüchtlingen und Migranten beiträgt. Die Hilfe für Kinder und Familien, die in humanitären Notlagen gefangen sind, muss während der aktuellen Pandemie erst recht verstärkt werden.

Was tut UNICEF, um geflüchteten Kindern zu helfen?

Mit dem Anstieg der Zahl der Flüchtlinge und Migranten an der türkisch-griechischen Grenze und der COVID-19-Pandemie sind in beiden Ländern nun neue Bedürfnisse entstanden. UNICEF verstärkt daher seine Hilfe vor Ort mit zusätzlichen Mitteln in Griechenland zur Finanzierung von Hygieneförderung, Hygienekits und Impfstoffen und in der Türkei zur Finanzierung der Verteilung von Grundversorgungsgütern und grundlegenden Dienstleistungen an Kinder und ihre Familien.