Im Tschad lächelt ein Mädchen während sie in einem Kornfeld stehtm

Mädchen

Mädchen stark machen

Mädchen und Frauen führen oft ein Leben zweiter Klasse. Mädchen bekommen weniger zu essen und werden seltener zum Arzt gebracht. Sie dürfen oft nicht zur Schule gehen, müssen früh heiraten und Kinder bekommen. Millionen Mädchen sind Gewalt oder gefährlichen Traditionen wie der weiblichen Genitalverstümmelung ausgesetzt.

So hilft UNICEF

Mädchen in Uganda nach einem gemeinsam Fußballspiel
© UNICEF/UNI28016/LeMoyne
In Uganda spielen diese Mädchen gemeinsam Fußball in der Kids Liga.

Wir bringen Mädchen in die Schule 

Keine andere Investition schützt Mädchen vor Diskriminierung, Ausbeutung und Gefahren wie AIDS so wirkungsvoll wie Bildung. Die UNICEF-Bildungsprogramme zielen deshalb besonders darauf ab, die Mädchen zu erreichen. In einigen Ländern richtet UNICEF einfache Dorfschulen speziell für Mädchen ein. Auch die Ausbildung von LehrerInnen ist ein wichtiger Schritt gegen Diskriminierung im Klassenzimmer. Mit außerschulischen Bildungsprogrammen sprechen wir gezielt Mädchen an, die arbeiten müssen oder das Schulgeld nicht bezahlen können.

Wir stärken die Solidarität

Wir unterstützen Mädchenclubs, in denen die Schülerinnen sich nachmittags treffen. Die Gemeinschaft mit anderen Mädchen macht sie selbstbewusster und motiviert viele, die Schule abzuschließen. Auch Themen wie frühe Verheiratung und der Schutz vor AIDS werden hier besprochen. Um schwangere Mädchen und Frauen besser zu betreuen, bilden wir Gesundheitshelferinnen und Hebammen aus.

Wir helfen Opfern von Gewalt und Missbrauch

Brasilianische Mädchen beim Fußballspielen
© UNICEF/NYHQ2006-1340/Versiani
Brasilianische Mädchen beim Fußballspielen

Wir unterstützen Einrichtungen, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung medizinisch und psychologisch betreuen und ihnen Schutz bieten. UNICEF trägt Kosten für Operationen, stellt Medikamente zur Verfügung und hilft bei der Fortbildung der Ärzte. Mädchen, die Opfer von Gewalt oder Zwangsprostitution wurden, werden betreut und bei der Rückkehr in ihre Heimat begleitet und unterstützt.

In Flüchtlingslagern richten wir für Mädchen und Frauen spezielle Zonen ein. Dort sollen sie vor Vergewaltigungen und Kinderhändlern geschützt werden. Mädchen und Frauen, die Opfer von Gewalt im Krieg und auf der Flucht wurden, versucht UNICEF durch psychologische Betreuung zu helfen, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. 

Wir unterstützen internationale und nationale Bemühungen zur Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung. UNICEF fördert in zahlreichen Ländern Kampagnen gegen diese Praktik. Aufklärung und Information über die Folgen von Genitalverstümmelung sind fester Bestandteil der Gesundheits-, Ernährungs- und Bildungsprogramme in diesen Ländern.

Das erreichte UNICEF im Jahr 2016:

In der Elfenbeinküste strahlt ein Mädchen während dem Unterricht.
© UNICEF/UN016927/Dejongh
Elfenbeinküste: Ein Mädchen freut sich in eine von UNICEF unterstützte Schule zu gehen.
  • 1,7 Millionen Menschen in 12 Ländern wurden mit Kampagnen erreicht, die das Ziel haben Kinderheirat der Vergangenheit angehören zu lassen.
  • 4 Millionen Kinder und Frauen in humanitären Notlagen wurden auf die Gefahren und Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt sensibilisiert.
  • UNICEF unterstützte 91 Länder dabei, heranwachsende Mädchen zu einer Priorität bei der Gesundheitsversorgung zu machen.
  • 1,3 Millionen Mädchen in 7.183 Schulen erhielten Zugang zu eigenen Sanitäreinrichtungen - dies unterstützt die Mädchen dabei auch in höherem Alter in der Schule zu bleiben und vor Übergriffen geschützt zu werden.
Ein Mädchen in einer Schule in Darfur, Sudan.
© UNICEF/UNI73798/Holt
Ein Mädchen in einer Schule in Darfur, Sudan.

Habiba geht zur Schule

Die 15-jährige Habiba Ahmed ist eines von 98 Mädchen in ihrer Schule. Nur selten besuchen so viele Mädchen in Entwicklungsländern eine Schule.

„Manche meiner Freunde gehen nicht zur Schule“, sagt Habiba. „Aber Bildung ist sehr wichtig, weil eine ungebildete Person keine Chance im Leben hat.“

In vielen Teilen der Welt können sich Eltern selbst geringes Schulgeld nicht leisten und behalten ihre Töchter lieber Zuhause um bei der Hausarbeit und mit dem Vieh zu helfen.
Doch nicht Habiba! Sie weiß wie wichtig Bildung ist und möchte diese Chance nicht missen.


Ihre regelmäßige Spende schützt Kinder vor Ausbeutung, Hunger und Gewalt.

Bitte helfen Sie noch heute!

Südafrika: Schuhe sind am Schulweg wichtig, vor dem Klassenzimmer zieht sie Songuie aber aus.

12 Euro: Schuhe für ein Kind in Südafrika, damit es nicht barfuß in die Schule gehen muss.

Liberia: Ein Mädchen bekommt ihre Polio-Schluckimpfung

15 Euro: kompletter Impfschutz gegen Kinderkrankheiten für zwei Babys im Südsudan

Tansania: Layla (Name geändert, 14) musste lange als Sexarbeiterin arbeiten.

25 Euro: Eine Schultasche mit Lernmaterial für ein aus der Prostitution befreites Mädchen auf den Philippinen

Kongo: Marie wurde aus ihrem Dorf vertrieben, ein Teddybär bereitet ihr wieder Freude.

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